Kundenmeinungen
oldy but goldy, 1. Dezember 2008
Ich habe mir das GPS60 als Einsteigergerät zum Geocachen gekauft. Somit beziehen sich meine Erfahrungen und Beurteilungen ausschliesslich auf diesen Einsatzzweck. Als Einsteiger steht man oft vor der Frage, welches Gerät am Besten geeignet ist. In Foren bekommt man nicht wirklich eine brauchbare Hilfe, wenn auch sich die meisten Geocacher auf den Hersteller Garmin verlassen. Als günstigstes Einstiegsgerät sei hier sicherlich das Garmin etrexH genannt, dass rund die Hälfte des GPS60 kostet. Neben dem hochgelobten neuen leistungsstarken Empfänger des etrexH ist aber die Bedienung und der Lieferunfang grundsätzlich verschieden.Das GPS60 hat alle Bedienelemente auf der Vorderseite übersichtlich angeordnet. Die Tasten haben einen anständigen Druckpunkt, der eine sichere Bedienung gewährleistet. Nur der Ein/Aus-Schaltknopf auf der Gehäuseoberseite ist handymässig schwammig. Die Bedienung und Menüführung des GPS60 ist sehr intuitiv und schnell auch ohne Handbuchstudium erlernt. Das Handbuch ist sowieso so grottenschlecht, dass eben nur die einfachen Bedienschritte, die man sowieso schnell raus hat, erklärt werden. Die wahren Fragen bleiben unbeantwortet.Prädikat: "Papierverschwendung"Der oft bemängelte Empfang im Wald ist tatsächlich nicht optimal. Wird der Wald dichter, z.B. in Laubwäldern, so kann es schon mal passieren, dass man unter 3 Sateliten fällt und somit die Positionsbestimmung entfällt. Aber meistens gibt es lichtere Stellen, an denen dann der Empfang wieder besser wird. Als Geocacher sollte man sich dann bei gutem Empfang neu orientieren und dann gezielt weiter gehen. Eine Wanderkarte hilft auch hier oft weiter.Tipp: Vor Antritt der Route sollte man mit dem GPS60 einige Minuten lang an einem Ort mit gutem Empfang verharren, bis das GPS60 die maximale Anzahl an Sateliten gefunden hat. Einmal sicher gefundene Sateliten werden nicht so leicht wieder verloren. Eine Satelitensuche in Bewegung mit ständig wechselnden Empfangsbedingungen ist suboptimal für die weitere Route.Das Gerät liegt gut in der Hand und lässt sich auch mit kalten Fingern gut bedienen und halten. Das Display ist gut ablesbar und hintergrundbeleuchtet (dimmbar und auto off). Bei Verwendung der original Garmin-Schutzhülle gibt es bei Kälte etwas Probleme mit dem Steuerkreuz. Der Klarsichtkunststoff wird hart und lässt keine saubere Bedienung mehr zu. Bei Temperaturen oberhalb 10°C funktioniert er aber einwandfrei. Wie alle 60er - Modelle möchte das GPS60 mit 2 normalen AA-Batterien oder Akkus gefüttert werden. Die enorme Laufleistung des GPS60 lässt einen locker 2-3 Wochen lang geocachen ohne Batteriewechsel.Im Gegensatz zum günstigeren Garmin etrexH ist ein USB-Anschluss und das passende USB-Kabel im Lieferumfang dabei. Das etrexH bietet zu dem nur einen RS232-Anschluss (seriell). An neueren PCs und Laptops, sowie am Mac ein K.O.-Kriterium das nur mit z.T. funktional zweifelhaften Adapterlösungen zu beheben ist. Je nach Qualität und Hersteller kostet die USB-Anschluss-Variante beim etrex so schnell mal 50.-¬ extra.Die einfache Bedienung und der vollständige Lieferumfang haben mich zum Kauf des GPS60 bewogen. Die eingebaute Geocaching-Funktion ist nicht der Brüller aber durchaus bequem. Leider funktioniert sie nicht so toll bei Multis, da die Stages als Wegpunkte abgelegt sind, und keinen Zusammenhang mit dem Haupt-Cache-Eintrag haben. Ist ein Geocache dann gefunden, kann man dies durch Tastendruck bestätigen und das GPS60 macht einen Zeitstempel zum Cache. Diese Daten können dann durch Cache-Verwaltungsprogramme wieder ausgelesen und verwertet werden.Das GPSMAP 60 gehört als grosser Bruder des GPS60 zu den am meisten gekauften GPS-Geräten unter Geocachern. Die Bedienbarkeit und Menüführung des GPS60 wird durch zusätzliche Funktionen des GPSMAP 60 erweitert. So entstehen beim Umstieg (Aufstieg) keine grundsätzlichen Bedienprobleme.Ich bin also vollauf zufrieden mit dem GPS60 und würde es auf jeden Fall wieder kaufen. Der spätere Aufstieg zum GPSMAP60, falls erforderlich, ist einfach und schnell vollzogen. Garmin-Geräte erfreuen sich zu dem einer hohen Preisstabilität bei Gebrauchten. Daher ist ein guter Wiederverkaufswert nahezu sichergestellt, sofern das Neugerät nicht ständig im Preis fällt. Dann freut sich halt der Geocaching-Nachwuchs über Papas Zweitgerät.
Ein gutes Einsteigergerät, 23. März 2008
Dies Gerät war mein erster GPS-Emfänger. Ich hatte ihn mir im Juni 2007, aus einem vielleicht etwas verrückten Grund, gekauft. Das Gerät hat ein AFAIK ausreichend großes (Graustufen)-Display. Man kann damit eigentlich fast alles machen, was man von einem Outdoor-GPS Empfänger erwarten kann: Den zurückgelegten Weg mitloggen, Wegpunkte setzen, die zurückgelegte Wegstrecke in Kilometern ausgeben lassen usw. usf.Die Nachteile des Geräts sind: Das Garmin GPS 60 ist nicht Kartenfähig. Man kann also "nur" mit Routen arbeiten. Der Empfänger hat keinen SIRF III-Chip, braucht also relativ lange, um Sateliten zu finden, und veriert im Wald und hinter Glas (z.B. im Wintergarten) schnell den Kontakt. Für das OpenStreetMap Projekt ist er nur mäßig geeignet, da die Tracks öfters mal heftige Ausbrecher von mehreren hundert Metern haben können.Zum Einstieg finde ich das Gerät sehr gut geeignet, und wer nicht mehr will, als Strecken über Wegpunkte abzulaufen oder abzufahren, der ist mit diesem Gerät sehr gut bedient.
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