Kundenmeinungen
Well, I'm happy..., 14. September 2006
Auch das neue Fish-Album ist wieder eine Gute-Laune-Droge mit einem dicken Schuss (Text-)Ironie geworden und vielleicht sogar noch einen Tick besser als das ziemlich poppige Vorgänger-Album Cheer Up.
Los gehts mit dem ordentlichen Ska-Kracher The Fire. Das darauf folgende, eingängige Drinking hat das Zeug eine echte Live-Mitgröhl-Hymne wie der Fish-Klassiker Beer zu werden. Dont Start A Band ist einer dieser Ohrwürmer, die einem bei jedem Hören ein Grinsen aufs Gesicht zaubern. Bei A-W-E-S-O-M-E frönt Aaron Barrett dann seiner Liebe zu Achtziger-Gitarren, Stimmverzerrern und jaulenden Background-Chören, was auch mal Spaß machen kann, solange man kein Ska-Purist ist.
Die auf dem Album enthaltenen Cover-Songs sind auch schön geraten und klingen vor allen Dingen nicht wie ideenlose Kopien der Originale: We Hate It When Our Friends Become Successful (The Smiths) rockt in der Reel Big Fish-Version richtig gut mit treibenden Bläsern, Tracy Chapmans Talkin Bout A Revolution wird zum groovigen Reggae und Story Of My Life (Social Distortion) bekommt durch die Fish-Behandlung fast etwas salsa-mäßiges.
Aber auch wer das Album für den Fish-typischen Punkrock mit Ska-Versätzen gekauft hat, kommt auf seine Kosten bei Songs wie Turn The Radio Off, The Bad Guy und Last Show. Und mit One Hit Wonderful gibt es noch eine schön selbstironische Ballade über die Band selbst, bei der man gar nicht anders kann als mit-swingen.
Mancher Fan beklagt sich ja, dass RBF nicht mehr wie früher klingen und es stimmt, die Band klingt anders als auf Turn The Radio Off - doch keinesfalls schlechter. Die Fische waren ja nie eine reine Ska-Band und haben sich über die Jahre immer mehr Richtung Rock orientiert - und diese Mischung aus Ska-Bläsern, Rockgitarren und Hammer-Refrains, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen, bekommt kaum eine Band so gut hin wie sie.
Ein großartiges Album, 7. Mai 2006
Reel Big Fish sind California-Ska in Reinkultur! Die Musik der Band ist schneller als der bekannte Ska wie zum Beispiel von Madness, weil Punk-Rock-Elemente eingebaut sind.
Selbstironie ist die große Stärke von Reel Big Fish. Und so scheut sich die Band auch auf dem aktuellen Album nicht, Stücke anderer Bands zu verhackstücken und zu covern, was gut, oft besser als das Original anhört. So ist der Song "Story of my Life" von Social Distorsion gecovert, in der Ska-Variante aber in jedem Fall ein Meisterwerk.
Auch "We hate it when our friends become successful" mit der Textzeile "We hate it when our friends become successful
And if they're No Doubt, that makes it even worse" ist einfach großartig!
Doch auch die eigenen Songs rocken wie immer. "Don't start a Band" ist ein spaßiges Stück, das Nachwuchs-Musiker dazu aufruft, es besser sein zu lassen. Natürlich nicht ganz ernst gemeint. Ebenfalls große Musik: "the Fire", "The last show" und "The bad guy". Den Song "Drinkin'" habe ich mir wegen seines genialen Starts erst einmal als Klingelton auf meine Handy-Speicherkarte geladen ;-)
Das definitiv beste Reel Big Fish-Album aller Zeiten. Und absolute gute-Laune-Musik, ideal für den Sommer!
Super ska, 9. Januar 2006
Reel big fish sind wirklich super, das haben sie auch mit dem neuen album ein weiteres mal bewiesen, wenn man ihre songs hört muss man einfach gut drauf sein und alle sorgen vergessen, reel big fish sind super!!!!!!!anspieltips auf dieser CD sind unter anderem A-W-E-S-O-M-E, Talkin about a revolution, last show und your guts (I hate em) kaufen kaufen kaufen!!!!!!!!!
Seien wir einfach mal wir selbst, 16. Juli 2005
Lange dauerte es, eine Durststrecke für Fans, qualvoll wie nie. Kleine Tropfen wurde auf unsere Stirn gesprüht, unerträglich. Aaron gründete die Forces Of Evil, spielte Ska-Punk der punkigsten Sorte. Scott gründete The Littlest Man Band, widmete seiner wundervollen Stimme endlich die Aufmerksamkeit, die sie verdient hat. Und jetzt sind sie wieder da!
Ja, es ist Reel Big Fish. Ja, es ist Aaron Barrett, verzerrt und hinter Elektronik versteckt. Und, ebenfalls ja, mit »Cheer Up!« hat dieses Album nicht mehr viel gemeinsam. Seit Jahren ist wohl Reel Big Fish die (für mich, selbstredend) beste Band, die der Bereich Ska-Punk zu bieten hat. Egal ob Bosstones, Five Iron Frenzy oder Hippos, den meisten Reiz übt noch immer diese doch relativ kleine Gruppe auf mich aus. Wir haben die markante Stimme mit Aaron Barrett und Bläser, die ihr Handwerk verstehen. Nichts ist aufmunternder als ein »Everything Sucks« aus Aarons Mund. Schon zu Beginn (Album: »Everything Sucks«) hatte man das Gefühl, dass Reel Big Fish nicht des Erfolges, des Geldes oder gar des Popkult wegens Musik machen. Eher im Gegenteil: Man hat das Gefühl, sie nehmen sich selbst manchmal nicht ganz ernst! Mit dem damaligen Erscheinen von »Cheer Up!« war ich kurz selbst nicht mehr von meiner Meinung überzeugt. Mehr Pop, weniger Punk, weniger Ska. Aber, ganz ehrlich, die Texte, sie blieben bisher immer Reel-Big-Fish-Treu. Aber zu »We're Not Happy Till You're Not Happy«: Wohl kein Album hätte die Wurzeln zu Reel Big Fish mehr zurückführen können. Die Pallette geht über spaßige Texter, ala »Drinkin'« über Sarkasmus der besten Art, »Don't Start A Band« bis zum etwas langsameren RBF-Klassiker, »One Hit Wonderful«. Was ich damit sagen will: Jede Revolution führt einen irendwann zum Beginn. Und RBFs Anfänge waren grandios! Diese CD steht jeder anderen von RBF in nichts nach. I hate to ruin the magic, I hate to kill the dream... aber dieses Album ist RBF pur, ist Aaron pur, ist Ska-Punk der allerbesten Sorte! Ich hoffe, dies ist eine der wenigen Bands, die uns Ska-Hörern noch lange erhalten bleibt.
einfach eine gute Ska CD!, 21. Mai 2005
das neue Album von Reel Big Fish ist schon eine sehr gute Platte, da sie mit Liedern wie z.B. "The Fire", "A-W-E-S-O-M-E" und "Say Goodbye"(mein persönlicher Favorit!!!) in Sachen Ska eindeutig überzeugen kann, aber im Vergleich zu den Alben "Why Do They Rock So Hard" und "Turn The Radio Off" kann sie einfach nicht mithalten. Die Lieder auf dieser CD sind zwar solide und erfrischende Lieder, aber sie können einfach nicht mit so Burnern wie "Trendy", "Sellout", "I'll Never Be" oder "She's Famous Now" konkurrieren. Deshalb auch "nur" 4 Sterne. Positiv gilt auf jeden Fall hervorzuheben, dass sich Reel Big Fish im Vergleich zu ihrem Vorgängeralbum "Cheer Up!" eindeutig gebessert haben. Also hoffen wir auf viele weitere CD's dieser Spitzen-Ska Band!
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