Kundenmeinungen
einfach super!, 6. Februar 2006
Ich habe Rebekka live gesehen und musste mir sofort danach dieses Album kaufen. Sie war für mich einfach die Entdeckung. Rebekka Bakken hat eine wahnsinns Stimme und ein enormes Potential. Diese CD ist einfach super und zum dahin schmelzen. Kaufen!
Nicht mutig, 23. Juli 2005
Wer weiß, wie abwechslungsreich und ausdrucksstark Rebekkas Stimme sein kann, wird von diesem Album enttäuscht werden. Die Songs sind nett - aber nicht mehr, die wahren Qualitäten ihrer Stimme bleiben verborgen, und mehr als bei "The Art of how to fall" nähert sich Bakken oft gefährlich nah dem Grat zum Kitsch. Für "Neulinge" bestimmt trotzdem empfehlenswert, aber wer weiß, wie Rebekka in Bestform klingt, wird von dieser Platte bestimmt nicht mitgerissen werden...
Gänsehaut, 13. Mai 2005
Jedesmal wenn ich mir diese CD anhöre bekomme ich Gänsehaut. Jeder Song ist eine Wohltat für die Seele. Vom ersten Song an taucht der Zuhörer ein in eine Welt voller Emotionen. So etwas Lebendiges und Entspannendes habe ich noch nie vorhör gehört. Die CD ist voller musikalischer Überraschungen, wobei aber immer die Seele des Songs im Vordergrund steht. Dieser perfektionierte Minimalismus schafft eine unglaubliche Dichte an Informationen, die mit einer sagenhaften Leichtigkeit ins Ohr gehen und dabei sanft die Seele in Schwingung versetzen, ähnlich einem Harfenspieler, der seine Harfe streichelt. Man kann fast sagen, daß die Lieder mittlerweile alte Freunde von mir geworden sind, über die ich mich jedesmal freue, sie wiederzutreffen und deren Stimmen Klang ich nie müde werde zu hören. Eine Kaufempfehlung für wirklich jeden Musiklieberhaber. So schöne zeitlose für jeden zugängliche Musik wird wirklich selten genug geschrieben.
Eine CD mit zwei Seiten, 26. April 2005
Durch das Vorgängeralbum aufmerksam geworden, bin ich von diesem hier ein wenig enttäuscht. Vor allem, weil es im Jazz-Regal nichts zu suchen hat. Ein Paar Besenstreichler über die Snare und ein gestopftes Trompetensolo macht einfach noch kein Jazz-Album, wenn die Kompositionen so geradlinig strukturiert sind wie hier. Rebekka Bakken startet hier außerordentlich amerikanisch glatt mit deutlichem Seitenblick auf Norah Jones etc. Sogar ihr sonst sehr eigenes Timbre kommt hier eher knödelig daher. So geht es fünf Songs lang im Balladentempo durch warme Klangflächen, die keinem wehtun, die aber auch nicht wirklich mitreissen. Dann plötzlich ist es, als hätte jemand die Platte gewechselt. "Why the good guys get the dragons" macht einen Ruck in Richtung erdigem Soul, und Frau Bakken packt ihr zweites deutlich angeschwärztes Gesangs-Ich aus. "So ro" ist ein mystisches Meisterwerk, das ein wenig an Loreena McKennit erinnert. "Just a little moon" beschwört eine wunderbare 3/4-Takt-Country-Atmosphäre und mündet in einen großartigen düsteren Instrumentalpart, "Innocence" mit dezent elektronischem Unterbau und beschwörendem Gesang schafft ebenfalls eine hypnotische Atmosphäre. "as long as there is a voyage away" schließt dann mit weiten Flächen und erinnert ein wenig an einen Fleetwood Mac-Song. Erst hier hat man das Gefühl, das Rebekka Bakken zu ihrer Stimme und zu ihrem ausdruck gefunden hat. Schade, dass der Start so mainstreamig und damit etwas beliebig gerät, denn im zweiten teil hört man, was diese CD hätte werden können
Ereignis, 25. April 2005
Diese Stimme...Ich bin ein Freund großer Frauenstimmen und habe das Pop- Soul- und Jazzgenre immer viel und gerne gehört. Rebekka Bakkens Stimme gehört in die allererste Riege. Ich würde mich sogar dazu versteigern, sie als Jahrhundertstimme zu bezeichnen. Eine Flexibilität sondergleichen, die sich gerade im Düsseldorfer Konzert vom 20.04. manifestierte. Live ist sie noch viel bessser ! Es ist geradezu eine Unverschämtheit, wenn man sie mit mit "Jazz"-Stimmchen wie Norah Jones vergleicht. Hier ist eine Künstlerin, die ihre Musik, ihre Texte selber schreibt; und das mit einer wirklich sensationellen Präsenz und Ausdruckskraft. Ich kenne momentan kaum Stimmen auf dem Musikmarkt, die in Phrasierung, Intonation, Dynamik und Tonumfang eine derartige Weltklasse haben. Das neue Album ist zwar weiter vom Jazz entfernt als frühere Werke, dennoch ist dieser Songwriter-Stil eine weiterer Ausbruch an musikalischen und stilistischen Möglichkeiten, der sich weit über prominentere Vorbilder erhebt. Einzelne Lieder hervorzuheben fällt schwer, Anspieltip ist für mich die aktuelle Single "Didn't I".
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