Kundenmeinungen
Super, leider ohne beigelegte Texte, 17. November 2007
Das ist sehr schöne CD, ich hatte allerdings gehofft, dass ich die Texte nachlesen kann...das englische Genuschel versteht man doch nicht!
Spanischer Schwede hat den stillen Blues..., 16. April 2006
2006 in die Charts und auf die Werbebildflächen getragen; und steuert lediglich mit spanischer Akkustikgitarre und flüsternd-klangender Stimme bewaffnet direkt auf unser Sentiment. Stark erinnert er an Nick Drake. Viel Finger-picking, flüsternder Gesang mit weitem Hall. Jedoch werden die traurigen Themen der Songs in sehr einfacher und verständlicher Sprache vorgetragen, von lyrischer Persönlichkeit oder Geschichtenerzählen kann man nicht sprechen, die wird aber auch nicht benötigt: Gonzalez lebt von der Atmosphäre seiner klagenden Klanglandschaft, die durch bedeutende Worte untermalt wird und dem Ganzen doch Intimität und Authentik verleiht.
Jeder der diese Art von Musik mag bzw. mehr Originale solcher Art hören will, kann ich nur folgende CDs ans Herz legen: Nick Drake "Pink Moon", Sun Kil Moon "Tiny Cities", Mark Kozelek "What's Next to the Moon"
Schön schwer!, 7. April 2006
also wer kein freund der melancholie ist, sollte sich dieses album nicht kaufen! es enthält 11 songs und ist gerade mal eine gute halbe stunde lang. es erzeugt doch schwermut und eignet sich gut dazu, sich fallen zu lassen und den stress dieser modernen welt zu vergessen. ich finde ausnahmslos jeden track absolut geil! ich empfehle allen, die einen mp3-player oder ähnliches haben, sich das album raufzuziehen und sich in n park oder sozu setzen. in "freier wildbahn" ist das album wirklich der absolute hammer!
der kauf hat sich eindeutig gelohnt! viel spaß beim träumen!
Es ist ja schon witzig..., 25. Januar 2006
...diese Platte erhielt ich vor genau zwei Jahren zu meinem Geburtstag geschenkt - und zwar von einer guten Freundin aus Schweden. Der Mann mit dem nicht gerade typisch schwedischen Namen ist in seiner Heimat nämlich schon länger ein grosses Thema. Nun startet er wohl in ganz Europa durch, denn sein Debütalbum Veneer ist momentan in England der ganz grosse Kracher. Ein enthusiastisch gefeierter Auftritt bei Top Of The Pops wird dazu beitragen, dass José Gonzales viele, viele Exemplare seiner Platte an den Musikliebhaber bringen kann. Und: Der Mann hat es verdient. Diese einfache Musik, bloss Stimme und Gitarre, berührt sehr - und erinnert auch ein wenig an Damien Rice, der in England/Irland zurzeit sehr hoch gehandelt wird. Zu hoffen ist, dass die leisen und sensiblen Songs auch hier ihre Fans finden werden. Bei ihrer hohen Qualität müsste das machbar sein.
Wunderschön melancholisch..., 19. Januar 2006
Für mich war Veneer ein absoluter Glücksfund: Ich muss HP wirklich dankbar sein, dass sie ihren Werbespot mit Heartbeats unterlegten, sonst wäre mir diese Kleinod wohl entgangen. Ganz ehrlich: Ich mag keine Liedermacher. Mir hat eigentlich noch kein Mann oder Junge mit Gitarre Freude gemacht. Aber bei José Gonzalez ist das anders: Mit ihm und seiner Glampfe würde ich wirklich unglaublich gerne abends am Lagerfeuer sitzen und einfach nur schwelgen. Auch dank der gelungenen Produktion habe ich mir nie gewünscht mehr zu hören als Gonzalez gefühlvolle Stimme und seine Gitarre. Alle Lieder sind getragen von einer träumerischen Melancholie, die nie zu schwer wird. Auch wenn die Floskel abgegriffen ist, wie kaum ein andere: Eine Platte für lange, fiese, graue Wintertage...
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