Beschreibung
Vermächtnis der Tempelritter liefert Popcorn-Spannung und ausreichend jungenhaften Charme, um damit die alberne Handlung zu überspielen. Der Film ist auf seine eigene seltsame Art und Weise unterhaltsam, obwohl von allen Seiten kritisiert wurde, es handele sich dabei nur um einen billigen Abklatsch von Jäger des verlorenen Schatzes und Sakrileg. Nicholas Cage beweist erneut, dass der ansteckende Enthusiasmus eines Schauspielers eine Unmenge an Filmsünden kompensieren kann. Die konstruierte Handlung dreht sich um Nicholas Cages' Suche nach dem alten Schatz der Tempelritter, welcher über Jahrhunderte hinweg von den Freimaurern des jeweiligen Zeitalters geheim gehalten wurde. Um den Schatz zu finden, muss man die Unabhängigkeitserklärung stehlen (natürlich stehen auf deren Rückseite wichtige Hinweise in Bezug auf den Schatz!), also kann man das Genre 'Gaunerkomödie' zum Genre-Mix dieser Jerry Bruckheimer Produktion hinzu fügen. Niemand wird Regisseur Jon Turteltaub beschuldigen können, künstlerische Ambitionen verfolgt zu haben, aber man muss zugeben, dass er doch eine angenehme Dosis jugendfreier Unterhaltung liefert - voller geheimnisvoller Hinweise, Skelette, dunklen Tunnels und harmlosen Abenteuern in der Tradition der alten Schule. Es ist eine Menge Hokus-Pokus, aber dieser Hokus-Pokus macht Spaß, und das ist die Hauptsache.--Jeff Shannon
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Kundenmeinungen
Empfehlenswert, 15. Dezember 2007
"Das Vermächntnis der Tempelritter" hat mich positiv überrascht, da viele der heute gedrehten Filme entweder langweilig oder zu brutal sind.
Eine gute Story, die Spannung hält über die gesamte Länge des Films. Intelligente Aktionen, gute Überraschungsfaktoren.
Auf jeden Fall empfehlenswert.
Kann man sich ansehen, 18. September 2007
Zunächst: Der Mythos, auf dem "Das Vermächtnis der Tempelritter" basiert, ist natürlich eine reine Erfindung. Es gibt keine Kontinuität zwischen Templern und Freimaurern. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts herum verbreitete sich in einigen maurerischen Kreisen die Auffassung, dass die Freimaurerei sich bis auf den mittelalterlichen Templerorden zurückführen ließe. Der Orden wurde jedoch bereits im Jahre 1312 offiziell aufgelöst, während das Jahr 1717 als Gründungsdatum der modernen Freimaurerei angesehen werden kann. Querverbindungen zwischen den beiden Bruderschaften, die die dazwischenliegenden 400 Jahre überdauert haben sollen, sind reine Spekulation. Für die Freimaurer des 18. Jahrhunderts lag es nahe, sich einen templerischen Ursprung zuzulegen, denn ihre Zeitgenossen waren fasziniert von den Tempelrittern, die im Laufe der Zeit zahlreiche Mythen und Legenden an sich gezogen hatten (wer wissen will, wie diese Faszination bis heute nachwirkt, sollte einen Blick in Hartwig Sippels hemmungslos mystifizierendes Buch "Die Templer. Geschichte und Geheimnis" werfen).
Eine dieser Legenden ist die Geschichte vom verschwundenen Templerschatz: Als die Templer sich in Jerusalem eingerichtet hatten, sollen sie den Schatz des biblischen König Salomo gefunden und behütet haben. Als der Orden dann Anfang des 14. Jahrhunderts auf Betreiben des französischen Königs aufgelöst wurde, soll der König erfolglos versucht haben, an diesen Schatz heranzukommen. Ein Blick ins Geschichtsbuch ergibt jedoch, dass die Templer zwar zahlreiche Privilegien und Landgüter besaßen, also sehr reich waren, ihre Einkünfte jedoch zur Finanzierung ihrer Streitkraft verwendeten. Der Schatz tauchte also bei der Auflösung des Ordens deshalb nicht auf, weil es keinen Schatz gab.
"Das Vermächtnis der Tempelritter" kombiniert nun beide Mythen miteinander: die geheime Fortexistenz des Ordens in Gestalt der Freimaurerei und den verschwundenen Templerschatz. Da unter den Unterzeichnern der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung mehrere Freimaurer waren, hätten diese (so der Film) auf der Rückseite des Dokuments eine geheime Karte eingezeichnet, die den Weg zum Schatz weist. Das Wissen darum ging mit der Zeit verloren, bis nur noch die Familie des von Nicolas Cage gespielten Helden davon weiß. Der Held, Ben Gates, betrachtet es als seine Lebensaufgabe, den Schatz zu finden, und wird dabei von einem gierigen und skrupellosen Millionär (Sean Bean) verfolgt.
Der Film lässt den Zuschauer selbst entscheiden, wie ernst er diese Story nehmen soll, was ihn wohltuend von dem im gleichen Genre angesiedelten "Da Vinci Code" unterscheidet, der mit einer aufdringlichen esoterischen Heilsbotschaft missionieren will. "Das Vermächtnis der Tempelritter" ist eher nette Unterhaltung, dargeboten mit harmlos blödelnden Dialogen und solider Action, die stets familienfreundlich bleibt: Rätsel, Explosionen, schwindelnde Abgründe, Verfolgungsjagden und dergleichen. Große schauspielerische Leistungen kann man natürlich nicht erwarten, obwohl Harvey Keitel und Christopher Plummer als Nebendarsteller einige ganz nette Auftritte haben und sogar Diane Kruger sich kein Totalversagen (wie in "Troja") erlaubt.
Was den Film in meinen Augen aber eigentlich so sympathisch macht, ist die zugrundeliegende Tiefenideologie. Die Figur des Helden ist von einer altmodischen Ritterlichkeit, die es erlaubt, seinem Gewissen auch dann zu folgen, wenn man sich damit gegen die Autorität stellt. In einer Zeit, da Fundamentalisten aller Couleur auf dem Vormarsch sind, ist dies eine angenehme Botschaft. Im Film weigern die Templer sich, dem französischen König den Schatz zu übergeben, da ein solch unermesslicher Reichtum nicht in die Hände eines einzelnen gehört - ebenso wie die Väter der amerikanischen Unabhängigkeit sich weigern, Amerika der Ausbeutung durch den englischen König zu überlassen; und Ben Gates den Schatz nicht für sich beansprucht, sondern ihn auf die Museen der Welt verteilen will. Leider wird dies in der Kinofassung des Films nicht ganz deutlich, man muss sich die auf der DVD enthaltenen geschnittenen Szenen ansehen.
Außerdem enthält die DVD u.a. eine recht überflüssige Aufzählung verschiedener Geheimcodes und eine Dokumentation, die ein Interview mit einem in eine lustige Phantasieuniform gekleideten Typen enthält, der einer der zahlreichen noch heute agierenden pseudotemplerischen Gruppierungen angehört.
Amerikanische Geschichte ala DaVinci Code, 28. August 2007
Tomb Raider war auf der Suche nach einem Mythos, Indiana Jones jagt der Geschichte hinterher, Tom Hanks knackte den Davinci Code und nun gehen wir nach Amerika und lösen das Geheimnis um das Vermächtnis der Tempelritter. N. Cage geht voran um das Geheimnis, von seinem Großvater bewahrten Vermächtnisses, zu lösen. Dabei werden Freunde von Habgier genagt zu Feinden, Väter von Ungläubigen zu Gläubigen, Museum zu Schlüsseln, Urkunden zu Karten.
Tolle Rätsel, unglaubliche Vernetzung amerikanischer Geschichte in imposantes und schnelles, actionreiches Kino um die Tempelritter und was sie mit der Endstehung und Unabhängigkeit von Amerika zu tun haben. Jerry Bruckheimer Kino ist immer Ationreich, spannend und unterhaltsam, aber mit wenig realistischer Sinn. So will man Kino doch haben und es soll uns helfen was zu erleben ohne neue Legenden zu schaffen.
Super Cage wie wir in aus Gone in 60 Seconds kennen.
Kaufen und es sich mit Chips, Bier und Cola gutgehen lassen!!!
( 2. Teil bei amazon.de erhältlich- aber wann?)
Indiana Jones lässt grüßen , 27. August 2007
"Das Vermächtnis der Tempelritter" ist ein solider, von Jerry Bruckheimer produzierter, Abenteuerfilm, in welchem Nicholas Cage auf der Suche nach dem verlorenen Schatz der Tempelritter ist.
Der Schatzsucher findet eine wichtige Spur, welche ihn zu einem der wichtigesten Schriftstücke aller Zeiten führt. Er vermutet, dass sich eine geheime Schatzkarte auf der Rückseite der Unabhängigkeitserklärung befinde. Als sein Abenteurerteam zerbricht und sich sein Gefolge gegen ihn stellt, bleibt Cage nur eine Wahl : er muss die Unabhängigkeitserklärung stehlen.
"Das Vermächtnis der Tempelritter" ist ein gewöhnlicher Abenteuer Film. Das Genie eines Indiana Jones wird hierbei jedoch nie erreicht. So steht der Film im Schatten seines großen Vorbildes. Trotzdem kann "Das Vermächtnis der Tempelritter" dank guter Darsteller überzeugen.
Lediglich die Besetzung von Sean Bean als Bösewicht scheint recht ideenlos, da dieser seit seinem Auftritt als Bond-Schurke 006 nur solche Rollen spielt.
Alles in allem ist "Das Vermächtnis der Tempelritter" typisches Hollywood - Entertainment, welches keinerlei Ansprüche an den Zuschauer stellt. Das hier die Geschichte gern umgeschrieben wird, spielt keinerlei Rolle und ist auch im Rahmen eines solchen Filmes legitim.
Ganz treue Indiana Jones Fans sollten lieber auf "Indiana Jones and the City of Gods" warten. Aber für einen entspannten DVD - Abend ist "Das Vermächtnis der Tempelritter" doch empfehlenswert.
Top Film, 15. Juni 2007
Habe diesen Film schon zig mal gesehen und finde ihn immernoch klasse. Freue mich schon auf den Nachfolger, der demnächst in den Kinos anlaufen wird :)
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