Kundenmeinungen
klasse Unterhaltung, 19. November 2008
Komm, süsser Tod hat mich wirklich erheitert, stellenweise gefesselt und gut unterhalten. Ein gut gemachter Film, eine gelungene Mischung aus Komödie, Satire, Krimi und spröder Liebesgeschichte. Stimmige Charaktere und gute Schauspielerei zeichnen den Film aus. Angesiedelt im Notfalldienst und Krankentransport ist er zugleich eine (überspitzte) Milieustudie. Die deutschen Untertitel sind bei dieser Produktion aus Österreich für Bürger nördlich des Mains bei manchen Passagen hilfreich. Klasse Unterhaltung !
In den Straßen von Wien (mit Untertitel), 22. September 2008
Wer die österreichische Krimiserie, aus der Feder des inzwischen vielfachausgezeichneten Wolf Haas stammend, kennen und schätzen gelernt hat, wirdmir nach wenigen Minuten Film sicherlich zustimmen, dass gerade die Wahldes Kaberettisten Josef Hader für die Hauptrolle, des in den Romanen soherrlich dickköpfig dargestellten Ermittlers Simon Brenner, nicht besserhätte ausfallen können!Josef Hader hat nämlich für seine Rolle ganz genau die entscheidendenPortionen Langsamkeit, Missmutigkeit und Charme verinnerlicht, welche ebenin genau dieser Mischung ganz einfach notwendig sind, um gerade dem mit derRomanvorlage vertrauten Zuschauer das überzeugende Gefühl zu verschaffen,dass es entgegen der vorab veröffentlichten Meinung des Autoren eben dochmöglich ist "seinen" Brenner auf der Leinwand zum Leben zu erwecken, ohneAbstriche gegenüber der Romanhandlung in Kauf nehmen zu müssen.... -überaus gelungene Romanverfilmung, ohne Frage, die hier vergebenen 5 Sternegehen vollkommen in Ordnung!Die Nebendarsteller treten ebenfalls ALLE sehr überzeugend auf, diebisweilen (ironisch) erklärende Stimme aus dem Hintergrund wurdewohldosiert platziert, selbst der zu Beginn noch als störend empfundeneUntertitel, zwecks Übersetzung des teilweise breiten Dialektes, sorgt nachwenigen Minuten für zusätzliche Unterhaltung.
Schlecht..., 1. Mai 2008
Auch wenn ich Österreichische Filme "unterstütze", muss ich schon sagen, dieser Film ist der unötigste denn ich je gesehen habe. Das ganze hat keine wirkliche Handlung. Alles ist zu schnell geschnitten worden. Als ich den Trailer gesehen habe, dachte ich super, denn Film muss ich sehen. Aber als ich ihn mir dann angeschaut habe, wurde ich entäuscht. Man kann es villeicht auch ein wenig mit den typischen Österreichischen "Heimatfilmen" vergleichen. Viel bla bla und nichts dahinter! Der Humor im Film ist ebenfalls sehr sparsam verteilt worden. Fazit: Eine gute Ídee gehabt, die Umsetzung aber verhunzt! Schade ums Geld... Für die die diese DVD kaufen wollen. Geht lieber in eine Videothek und borgt euch diese DVD aus und gibt nicht so viel Geld für diesen Schund aus!!
Perfekte Romanverfilmung !, 31. Januar 2008
Wem nach dem Lesen der grandiosen Wolf-Haas-Bücher nach mehr dürstet, sollte sich unbedingt "Komm süßer Tod" ansehen. Ex-Polizist Brenner, von Drogenkonsum, Dessilussioniertheit und beruflichem Scheitern gezeichnet, arbeitet als Rettungssanitäter. Eigentlich möchte er als solcher nur die bekannte ruhige Kugel schieben, aber auch im Sanitätswesen treiben böse Gestalten ihr Unwesen. Zwei Rettungsdienste kämpfen mit allen Mitteln um die Vorherrschaft über Unfallopfer, Krankentransporte und Dialysepatienten. Nach einem Mord gerät Brenner a la Detektiv-Übervater Philip Marlowe mitten in einen Fall, der, kaum scheint die Lösung nahe, mit der nächsten Wendung aufwartet. "Komm süßer Tod" - eine perfekt inszenierte Krimiparodie mit viel Liebe zum film noir ! Ein uncharmant-charmante Loser-Detektiv, eine geheimnisvolle Frau aus besseren Kreisen, ein stumpf-chauvinistischer Mörder und ein wahnsinniger Drahtzieher im Hintergrund. Sie alle fristen in einer von Vorteilnahme und Selbstsucht gezeichneten Welt ein hoffnungsloses Dasein.Klischeehaft ? Nein ! Denn wir befinden uns nicht in New York oder Los Angeles, sondern in Wien. Das gibt dem ganzen einen grotesken Anstrich und bietet reichlich Möglichkeit zum Lästern.In zum Schreien komischer "Nestbeschmutzer"-Manier werden neben den "Piefkes" ("Der Deutsche is' immer der Mörder") vor allem die Österreicher karikiert.Da hilft nur Lachen ! Wer vor Albernheiten, Geschmacklosigkeiten und Sarkasmen nicht zurückschreckt, der kann dies in "Komm, süßer Tod" ausgiebig.
Auch Murnberger hat mal klein angefangen, 22. November 2007
Kein schöner Film. In sich ziemlich zerfranst durch sehr hektische Szenenwechsel. Mal -derb- humorig, mal fast unglaublich -und unnötig- brutal, bisweilen platt und unglaubwürdig. Wir waren sehr angetan von seiner TV-'Brüder' Trilogie, insofern wollten wir auch einmal einen 'frühen' Murnberger Kinofilm sehen. Waren enttäuscht, 2 Sterne.
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