Kundenmeinungen
Überlebenswille pur., 22. November 2008
Die zwei alpin erfahrenen Bergsteiger Joe Simpson und Simon Yates versuchen 1985 in Peru die 6.350 m hohe Westwand des Siula Grande zu besteigen. Die Erstbesteigung erfolgt routiniert und im vorgesehenen Zeitrahmen. Beim Abstieg stürzt Joe und bricht sich ein Bein. Der Bruch ist kompliziert und schmerzhaft. Simon versucht daraufhin Joe in mehreren Schritten abzuseilen. Beim letzten Stück rutscht Joe über einen Grad und kann sich selbst nicht mehr an die Wand bringen. Simon gelingt es nicht ihn heraufzuziehen und trifft nach einigen Stunden die Entscheidung, das Seil zu durchtrennen.Joe stürzt in eine Gletscherspalte. Simon schlägt schlägt sich ins Basislager durch und ist ershöpft. Joe erwacht in der Gletscherspalte und kann einen Ausgang finden. Er entdeckt Simons Fußspuren und folgt ihnen krieschend. Joe gibt nicht auf und erreicht unter unendlichen Qualen ebenfalls das Basislager.Der Film wird spannend erzählt. Neben einer beeindruckenden Bildersprache am Berg kommen die drei Protagonisten in Interview Sequenzen zu Wort und schildern ihre persönlichen Eindrücke. Ein ausgezeichneter Film dicht an einer Dokumentation.
Einfach nur toll, 12. November 2008
Bergfilme sind für mich häufig noch problematischer als Bergbücher, speziell wenn es um die Darstellung von tatsächlich stattgefundenen Katastrophen am Berg geht, denn meist gelingt es diesen doch nicht, so etwas wie wirkliche Spannung aufkommen zu lassen. Dieser Film hier ist eine Ausnahme und fast so gut wie die Buchvorlage: atemberaubend spannend. Hinzu kommt: Tolle Bilder und Aufnahmen an den Originalschauplätzen, super Musik und sehr interessante Interviews mit den beiden Betroffenen Joe Simpson und Simon Yates. Sehr zu empfehlen.
Wahnsinn! Was für ein unglaublicher Film, 23. Juni 2008
Ich habe noch nie eine so gute Dokumentation gesehen. Fantastisch umgesetzt: super Bilder, tolle Musik, sehr realistisch umgestzt und wahnsinnig spannend. Mehr braucht man darüber nicht zu sagen!
Das wirklich spannendste Bergsteigerdrama, 6. April 2008
Dieses ist eines der spannendsten Bergsteigerdramen, die ich kenne. Die wirklich unglaubliche Geschichte, die wunderbaren Darstellungen der exotischen Berge um den Siula Grande in den Anden in Peru, und nicht zuletzt die authentischen Interviewbeiträge der Bergsteiger machen aus diesem Film etwas ganz besonderes. Joe Simpson und Simon Yates berichten mit englischer Trockenheit, detailliert und unglaublich nachvollziehbar, wie sie die Erstbesteigung der Westwand des Siula Grande im Mai 1985 erlebt haben. Die Berichte sind so fesselnd, dass sie das Buch meines Erachtens an Dramatik noch übertreffen. Sehr empfehlenswert.
Hardcore-Ueberlebensdrama !, 3. März 2008
Bei diesem Film muss man sich tatsächlich warm anziehen. Wenn man sieht, wie die beiden Bergsteiger sich durch die Schnee- und Eishölle eines Andengipfels qüalen, bei Minusgraden und immer wieder schlechtem Wetter,und gefährlichstem Terrain, und dann Joe mit gebrochenem Bein in höchster Ueberlebensmot von Simon vom Seil geschnitten werden muss, in eine bodenlose Gletscherspalte stürzt und sich auf nahezu wunderbare Weise aus dieser befreit, während Sinmon schon im Basislager ankommt und seinen Freund für tot hält- während dieser aber über Tage in einem Kampf ohnegleichen über Schnee und Eis bergab robbt und dass völlig dehydriert und bei Eiseskälte, dann gefriert einem selbst nur beim Schauen schon das Blut in den Adern.Die filmische Umsetzung dieses Durchhalte-Albtraums ist grandios!!!Geschichte: 5 SterneKamera, Schnitt und Effekte: 5 SterneAuthentizität: 5 SterneMusik und Ton: 5 SterneEiner der Filme den man wirklich nie vergisst.Und man fragt sich WIE das eigentlich gefilmt wurde.Die Action am Berg sieht fast verboten schlimm aus.Den Schluss des Films hätten sie für mein Empfinden nicht ganz so abrupt servieren müssen, da hätten 5 Minuten mehr zum Ausklingen des Dramas wirklich gut getan.
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