Kundenmeinungen
Verschnittene Fortsetzung, 10. März 2008
So genial und richtungsweisend Knights of the Old Republic 1 war, so schlecht umgesetzt war The Sith Lords, das überstürzt auf den Markt gebracht wurde und wo viele Szenen und Storylines schlichtweg geschnitten wurden. Das Spiel ist im Endeffekt unvollständig und die einzige Hoffnung für eine Wiederbelebung der Serie ist ein kongeniales KotoR 3, das all diese Fehler wieder ausbügeln müsste oder auch eine Comic/Buchserie, die aber nicht mit einem Spiel zu vergleichen ist. Im Gegensatz zum Vorgänger beginnt man in The Sith Lords gleich als Jedi sein Dasein, jedoch war man Jahrzehnte lang im Exil und muss seine Machtfähigkeiten erst wieder entdecken, während der Jedi-Orden allgemein als ausgelöscht betrachtet wird. Nach Malaks Tod haben andere Sith-Lords dessen Platz eingenommen und bekämpfen sich teilweise gegenseitig während die Republik mit dem Wiederaufbau von Welten wie Telos begonnen hat. Auf einer scheinbar verlassenen Raumstation erwacht der Spieler auf der Krankenstation, die gesamte Besatzung scheint jedoch ermordet worden zu sein. Von wem und warum fragt man sich. Auch die Ebon Hawk ist vor Ort, jedoch offensichtlich ohne Crew und so ist es die mysteriöse Kreia welcher man zuerst begegnet, eine Frau mit Machtfähigkeiten. Mit Kreias Hilfe erlangt der Spieler seine Machtkräfte wieder und beginnt mit der Suche nach Überlebenden... Wahlweise ist auch ein Prolog spielbar, in welchem man quasi ein Tutorial als R2s Urgroßvater verpasst bekommt und die schwer beschädigte Ebon Hawk im Raum treibend wieder reparieren muss. Anders als im Vorgänger ist die Storyline (etwa die HK-50 Killerdroiden und ihre Herkunft) von The Sith Lords vor allem wirr, weil viel dem Zeitdruck zum Opfer fiel und die Entwickler in so mancher Hinsicht von LucasArts blockiert wurden. Das Spiel hätte also weit bessser werden können, wie etwa die Erhöhung der erreichbaren Levels auf 50 beweist, welche man faktisch aber nie erreichen wird, da das Spiel dafür einfach zu kurz geworden ist, selbst unter Berücksichtigung aller Nebenquests. Auch gibt es nun zusätzlich 3 Jedi-Prestigeklassen, mit ganz besonderen exklusiven Machtfähigkeiten und auch neue Charaktere, Waffen, Charakterklassen und Fähigkeiten, sowie dutzende neue Upgrades (auch für Lichtschwerter). Neben den altbekannten Planeten Dantooine (welches vom Sith-Bombardement schwer gezeichnet ist) und Korriban (das völlig verwaist ist) gibt es auch neue Planeten wie die Heimatwelt Carth Onasis, Telos, die Planeten Onderon/Dxun, Nar Shadaa und Malachor V. Was aus Revan geworden ist erfährt man nur am Rande und auch das nur wenn man sich bei der Suche sehr anstrengt. Ansonsten bleibt das Geheimnis des einstigen Sith-Lords ungeklärt, ebenso wie viele andere Schicksale. Fazit: Leider nicht ganz das was man ursprünglich erwartet hat und durch den Termindruck zweifellos ruiniert wurde. Ein Spiel mit grandiosen Ansätzen und dem richtigen Zeug um Kult zu werden, jedoch eindeutigen Mängeln und Fehlern.
Sehr gutes Spiel mit sehr starken Schwächen, 13. Januar 2007
Für "Knights of the old Republic II - The Sith Lords" (kurz KotOR2) zeichnet diesmal Obsidian Entertainment verantwortlich, das diesen Titel in Zusammenarbeit mit LucasArts entwickelt hat. Und um eines gleich vorwegzunehmen: KotOR2 ist ein sehr gutes Spiel, dass wie der Vorgänger förmlich die Hände wie Sekundenkleber an den Controller klebt. Dennoch setzt nach dem Durchspielen ein unbestimmtes Gefühl fehlender Befriedigung ein. Wie kommt das?Technisch basiert KotOR2 stark auf dem nur ein Jahr älteren Originaltitel Knights of the Old Republic. Steuerung und Spielablauf sind gleichgeblieben: das Spiel basiert auf dem d20-Regelwerk, man wählt aus drei (Jedi-)Klassen und erstellt einen Charakter, den man mit bis zu zwei von zehn möglichen computergesteuerten Mitstreitern durch unterschiedliche Welten, Dialoge und taktikbasierte Kämpfe steuert.Es gibt einige kosmetische Änderungen an den Menüschirmen und Speicherständen. Spieltechnisch kam einiges hinzu: Labortische erlauben die Erstellung von Heilmitteln, Granaten und ähnlichem. An Werkbänken lassen sich nun Erweiterungen für Waffen, Rüstungen und Lichtschwerter bauen. Letztere können nun auch durch Energiezellen, Linsen und so weiter aufgerüstet werden. Es sind neue Gegenstände, Talente und Machtfähigkeiten hinzugekommen, ferner kann man im späteren Verlauf des Spiels eine von sechs Prestigeklassen wählen. Gruppenmitglieder reagieren nun auf das Spielerverhalten, entsprechend gewinnt oder verliert man Einfluss, gegebenenfalls folgen sie dem Hauptcharakter zur hellen oder dunklen Seite und lassen sich sogar in Machtfertigkeiten ausbilden.Die Handlung setzt fünf Jahre nach den Ereignissen des Vorgängers (den man nicht gespielt haben muss) an und damit immer noch viertausend Jahre vor den Star Wars-Filmen: nachdem T3-M4 die schwer beschädigte, antriebslos durch den Raum treibende Ebon Hawk auf Vordermann gebracht hat (was gleichzeitig als Tutorial für Neueinsteiger dient), sitzt der Spielercharakter, machtunempfänglich, ausgestoßen und trotzdem letzter bekannter Jedi, auf einer Minenkolonie fest, deren Besatzung durch eine Anzahl unerklärlicher Unglücke ums Leben gekommen ist. Die Sith interessiert das wenig, und die Kopfgeldjäger, die das enorme Preisgeld auf seinen Kopf eintreiben wollen, ebenfalls nicht. Der Bösewicht des Vorgängers ist untergetaucht, je nach vom Spieler gewähltem Pfad (KotOR2 greift nicht auf ältere Spielstände zurück; stattdessen muss der Spieler entsprechende Angaben früh im Spiel durch mehr oder weniger subtil versteckte Dialogauswahlen machen) ist die Ausgangslage zu Beginn leicht unterschiedlich. Jedenfalls ist der Jedi-Orden de facto aufgelöst, die Meister verschwunden und die Republik steht immer noch beziehungsweise schon wieder am Rande des Abgrunds.Bei dem folgenden Unterfangen, die eigene Vergangenheit rund um die mandalorianischen Kriege sowie den Verlust der Macht zu entschlüsseln und das Schicksal der Jedi zu ergründen, gerät der Spielercharakter dabei in einen Strudel aus Machtmystizismus, Sithethik und Jedimoral, während er sich in Drogenhandel einmischt, Masterpläne galaktischen Ausmaßes aufdeckt und die eigene, dunkle Vergangenheit preisgibt.KotOR2 wirft in einem Ausmaß mit philosophischen, Matrix-esquen Sprüchen um sich, wie es selbst das Gesamtwerk Nietzsches nicht schafft. Leider bleiben auch zahlreiche unbeantwortete Fragen. Das Warten auf einen enthüllenden Moment ähnlich dem des Vorgängers wird nicht belohnt, stattdessen gibt es einen Ausblick, was von KotOR3 zu erwarten sein könnte. Es gibt viele - fast schon zu viele - Schnittstellen zum ersten Teil: außer dem bereits erwähnten T3-M4 und einigen mit der Zeit veränderten Schauplätzen trifft man noch auf zahlreiche andere alte Bekannte und sieht viele Dinge, die in KotOR nur erwähnt werden.Leider strotzt KotOR2 vor Programmfehlern. Den Entwicklern ist es nicht gelungen, die abnorme Anzahl an Handlungsmöglichkeiten, Lösungswegen und Ereignisreihenfolgen zu bändigen. Das führt dazu, dass man Charakteren wiederbegegnet, die man schon getötet und mit Informationen hantiert, die man noch gar nicht erhalten hat. Zudem kann das Spiel an mehreren Stellen unvorhersehbar unbeendbar werden, etwa indem der Spieler zu einem falschen Zeitpunkt eine Konsole zerstört, die später noch gebraucht wird. Manche Quests kann man erledigen, bevor man den entsprechenden Auftrag überhaupt erhält - das Spiel merkt das allerdings nicht und erteilt später einen unlösbar gewordenen Auftrag.Die Wegfindungsalgorithmen sind noch schlechter als im Vorgänger: Gegner bleiben regelmäßig hängen oder finden kein Ziel, weil sie hinter einem winzig kleinen Hindernis stehen. An mehreren Stellen können unendlich Macht- und Erfahrungspunkte sowie Geld gewonnen werden.Paradoxerweise ist KotOR2 trotz identischem Spielprinzip und nur moderaten Neuerungen sehr weit vom Vorgänger entfernt. Um es deutlich zu sagen: es ist kein zweiter Teil mit neuer Handlung, bei dem sonst alles beim alten geblieben ist. Dies liegt vor allem daran, wie die außerordentlich dunkle, pessimistische und depressive Handlung über die Selbsterkenntnis des Spielercharakters präsentiert wird. Bei näherer Betrachtung stellt man nämlich fest, dass Obsidian praktisch alles anders gemacht hat, was man hätte anders machen können:Bei KotOR wird das Geschehen stets vom Informationsstandpunkt des Hauptcharakters aus geschildert (was den wesentlichen Reiz der Handlung erst ermöglicht). In KotOR2 verfügt dieser bereits über alles Wissen und die Spannung der Handlung entwickelt sich daraus, all das dem Spieler vor der Konsole zu enthüllen und zu interpretieren.Ähnlich verhält es sich bei der Spielkontrolle: in KotOR steuert man den Hauptcharakter, Zwischensequenzen illustrieren dessen Erlebnisse. In KotOR2 übernimmt man öfters auch die Rolle von Nebencharakteren, Zwischensequenzen informieren den Spieler über Vorgänge, die der Spielercharakter häufig schon weiß oder viel später erfährt.Dreh- und Angelpunkt der Handlungsinitiative ist bei KotOR der Spielercharakter. Er ist der eigentliche Held, ohne den nichts geht. Bei KotOR2 hingegen bestimmt ein NPC-Charakter, wo's langgeht.Baut man in KotOR systematisch eine Gruppe um den Hauptcharakter auf, die diesen bis zum Ende begleitet, so verliert man in KotOR2 besagte Gruppe praktisch genau dann, wenn man sie zusammengesammelt hat so einem dies überhaupt gelingt.Obsidian Entertainment hat sich offensichtlich bemüht, einen guten Nachfolger zu produzieren, der auf eigenen Füßen steht, und entsprechend gute Anlagen trägt das Spiel in sich. Ihm wurde in der Entwicklung wie so oft aber nicht die Zeit eingeräumt, ein sehr gutes Spiel zu werden. Was kreative Entscheidungen angeht, ist viel von dem, was im Vorgänger goldrichtig gemacht wurde, anders gelöst worden - ob das nun gut oder schlecht ist, darüber kann man streiten. Unleugbar sind jedoch die unübersehbaren technischen Probleme und die dilettantisch durchgeführten inhaltlichen Kürzungen. Wem solche Fehler den Spielspaß vergällen, der sollte KotOR2 links liegen lassen.
Ein sehr gutes RPG , 6. Dezember 2006
Im Vergleich zu KOTOR 1 ist die Story etwas zu kurz gekommen,aber auf jeden Fall spielenswert.Das Gameplay wurde verbessert und man kann sein Laserschwert mit mehr upgrades tunen.Leider hier und da ein paar Bugs aber wegen dem genialen Star Wars spirit und den stylishen Charakteren verzeihbar.Selbst jetzt in den Xbox 360 Zeiten kann man es immer wieder noch spielen.
Das einzig wahre Rollenspiel, 1. September 2006
Wunderbar! Eine perfekte symbiose von Handlung und Gameplay.Im direkten Vergleich zwischen KotoR I und II kann ich leider keinen echten Sieger feststellen.Ich habe zuerst Teil 2 gespielt, und war (nach dem 5. mal durchspielen) immer noch so begeistert, dass ich mir auch den 1. Teil gekauft habe. Nachdem ich auch den ein Paar mal durchgespielt habe kann ich sagen, dass KotoR II eine Verbesserung zu seinem Vorgänger darstellt. Die Handlung ist ählich packend (wenn auch mit vernachlässigbaren Schwächen gespickt), doch das Gameplay ist um ein vielfaches besser geworden. Mehr Angriffsmöglichkeiten, die dazu auch noch leichter zu befehlen sind.Außerdem ist die Neuerung, dass man seine Gefährten durch die eigenen Handlungen direkt beeinflussen kann nicht nur eine gute Idee, sondern auch auch gut umgesetzt worden, so dass man den eindruck hat, als würden die Gefährten jeden deiner Schritte überwachen.Die Handlung ist nicht ganz so bombastisch wie in Teil 1, was allerdings nicht im geringsten ein Kritikpunkt sein soll. Denn eine solche Handlung, wie sie der Spieler in KotoR I präsentiert bekommt gibt es nur alle Jubeljahre mal wieder.Die Handlung von KotoR II überzeugt jedoch ebenfalls, und ist besser als die viler anderer, vergleichbarer Rollenspiele.Fazit:Knights of the Old Republic 2 ist ein würdiger Nachfolger des Spiels des Jahres 2003. Zeitgleich mit Republic Commando erschienen, zielt es auf eine föllig andere Gruppe von Gamern ab. Hier sind keine Ballerexperten oder Gelegenheitsspieler gefragt, sondern solche, die eine ausgedehnte und tiefgreifende Handlung lieben. Zwar ist es nichts wirklich neues, doch können echte StarWars-Fans nicht aucf dieses Spiel verzichten, das es meiner Meineung nach das Spiel ist, dass den Flair der Filme am besten rüberbringt, obwohl es 100 Jahre vorher spielt.
Bei SW Kotor ist zwar der Schluss geschnitten aber trotzdem ist es total lustig!, 20. April 2006
Ich kann es immernoch nicht begreifen warum dieses Spiel bei Einigen nicht gut ankommt, nur weil der Schluss gekürzt ist? Hauptsache das Spiel muss Spaß machen und das macht es auch meiner Meinung nach. Ich finde dieses Game total fascinating und die Graphik ist auch Spitze. Im Spiel muss man viele Rätsel lösen und ich finde die Levels Citadel Station und Iziz & Onderon besonders cool. Für Diejenigen die auf das Spiel eher Wert legen, die sollten sofort zugreifen.
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