Kundenmeinungen
Gut, aber zu kurz, 19. Juli 2007
Ich habe zuerst das Buch gelesen und dann die DVD dazu gesehen. Ich finde es unter aller Kanone, dass der Film auf 105 Minuten gekürzt wurde. Das sind nicht einmal 2 Stunden für eine Verfilmung von Stephen King. Das grenzt meiner Meinung nach schon an Beleidigung. Ansonsten ist der Film recht gut, die Handlung ist interessant und trotz ihrer Realitätsfremde nicht unglaubwürdig. Typisch King eben. Besonders überzeugt hat mich die Rolle des Arnie Cunningham. Das Lob geht an den Schauspieler; er hat die Verwandlung von Arnie vom Highschoolloser über den Widerständigen bis hin zum Besessenen super hingekriegt. Umso glaubwürdiger ist der Film. Zudem lebt der Film von für damalige Zeiten tollen Effekten (wie sich das Auto selbst repariert etc. ) Die Musik ist toll und bewirkt schon einen gewisse n Horror (das eine Lied von der Szene an der Tankstelle kommt zur Zeit in einer TV-Werbung...ich sah sofort die Szene vor mir wie das Auto Christine hinter der Ecke lauert...doch dies nur nebenbei). Besonders gefällt mir das offene Ende, welches etwas anders ist als im Buch. Zum Glück gab es keine Fortsetzung, sonst wäre dieser Effekt zerstört wurden. Nur eines ist der Film nicht: gruselig. Im Gegensatz zu anderen King-Verfilmungen wie Friedhof der Kuscheltiere, Es oder Shining, welche wirklich Horrorfilme waren, ist Christine eher von geringerem Horror und hat nur ein, zwei Schockmomente. Dies ist aber nicht negativ. So vergebe ich 4 von 5 Sternen für einen guten Film mit einem schönen Auto:)
Carpenter meets King, 26. Juni 2007
Mit diesem Film hörte solangsam die gute Ära von regisseur John Carpenter auf.1984 wagte er sich an einer Roman Vorlage von stephen King und zog nochmals alle Register seines Könnens.Mit dem nötigen respekt verfilmte er eine beliebte Story des Horrorautors und machte "Christine" zum unsterblichen Klassiker des Genres.Mit einem durchaus melnacholischen Anspruch erzählt Carpenter die Geschichte eines jungen Mannes der eine besonders innige Beziehung zu einem Oldtimer Auto pflegt welches im Laufe der zeit ein Eigenleben entwickelt! Das mag sich jetzt kitschig anhören aber Carpenter schafft diese Hürde mit Bravour und schuf mit diesem Film einer der besten Filme seiner Karierre und einer der besten Stephen King Verfilmungen!Vor 2 Jahren erschien eine neue Special Edition des Filmes die mit gutem Bild und Ton aufwartet.Die Extras sind aber relativ unspektakulär,aber im Vergleich zur ersten Auflage befinden sich hier erstmalig überhaupt welche.Film:*****Bild:****Ton:****Extras:**
Wahnsinnsfilm 5 Sterne und mehr!, 18. Juni 2007
Echt ganz großes Kino!Ein wirklich gut durchdachter Film, ich hab zwar das Buch nicht gelesen, aber die Story erzählt sich echt von selbst. Wer gern alte Autos in der Hauptrolle sieht dem würd ich den Film ganz klar empfehlen.
Gibt schlimmeres..., 8. Februar 2007
So furchtbar übel ist der Film gar nicht. Stephen King schafft in seinen Romanen (zumindest in den älteren) eine Atmosphäre, die ihresgleichen sucht, und das auch noch alles auf einem gewissen Niveau. Er schreibt halt auch ziemlich lang und breit, und das lässt sich furchtbar schlecht in einen zweistündigen Film pressen, eigentlich gar nicht. Aber was spricht eigentlich dagegen, Film und Buch getrennt zu bewerten? Als kleiner Gruselfilm ohne besonderen Anspruch geht CHRISTINE nämlich durchaus in Ordnung, vor allem, wenn man sich ansieht, was der Horrorsektor so alles an Totalausfällen bereit hält. 2,5 Sterne kann man schon dafür geben, ich geb aber nur zwei, weil drei dann doch zuviel wären;-).
Schönes Auto, super Vorlage, aber kein toller Film, 26. Juli 2005
Ja, wir Stephen King-Fans sind Leiden gewöhnt... Immer wieder verfehlen die Verfilmungen die Qualität der Romanvorlage deutlich. Nur wenige Filme (Misery, ES, The Stand, The Green Mile) treffen wirklich ins Schwarze. Manche (Beide Shining-Verfilmungen, Friedhof der Kuscheltiere, Kinder des Zorns, ...) bringen eine vollkommen verfehlte Atmosphäre auf die Leinwand bzw. den Bildschirm.
Christine liegt irgendwo dazwischen. Die Story an sich ist - wenn auch an vielen Stellen (z.B. Darnell's Tod) bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt - noch halbwegs stimmig, die Musik gut. Der Charme des Oldtimers spricht für sich. Kommen wir also zu den offensichtlichen Nachteilen. Neben den angesprochenen Verfälschungen fallen vor allem die Fehlbesetzungen auf. Die Personen stellt man sich beim Lesen des Buches wirklich ganz anders vor. Besonders schlimm hat es die Rolle der Leigh Cabot getroffen - sie wurde zu einer stupiden, nicht einmal besonders hübschen, oberflächlichen Allerweltsperson. Das liegt nicht im Sinne des Autoren der Romanvorlage... Außerdem ist dieser Film viel zu kurz geraten. Alles unterhalb von zwei Stunden ist bei King-Vorlagen ohnehin eine Frechheit. Und Christine auf 106 Minuten zu bringen, erfordert unverantwortliche Kürzungen. Zahlreiche Schlüsselszenen (vor allem die Winterszenen) fehlen oder sind kaum noch zu erkennen.
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