Kundenmeinungen
Ein guter Film, 7. August 2007
Calcium kid gehört wohl zu den Filmen die man entweder liebt oder hasst. Ich persönlich finde den Film wirklich klasse, aber man muss diese Art von britischem Humor (etwa in der Art von Harold und Maude) schon mögen. Orlando Bloom zeigt hier eine seiner besten Leistungen. Man sollte diesen Film auf jedenfall mal gesehen haben.
Gelungene Komödie im Boxer-Milieu, 30. August 2006
Der Film spielt in der britischen Profibox-Szene. Nachdem sich der Herausforderer auf einen WM-Kampf im Training verletzt hat gibt sein Promoter dem unbekannten Boxer Jimmy Connelly (Orlando Bloom), der noch nie einen Kampf bestritten hat, die Chance gegen den Weltmeister Jose Mendez (Michael Pena) zu boxen. Unter dem Kampfnamen 'Calcium Kid' beginnt er mit dem Training. In dem Film wird das Umfeld des Profiboxens schwer durch den Kakao gezogen. Da ist zum Beispiel Jimmys Manager Herbie Bush (Omid Djalili), der alles tun würde um ein zweiter Don King zu werden und sich nicht scheut Jimmy schon im Vorfeld des Kampfes zu verheizen. Da ist die Boulevardpresse, die schon die eine große Story wittert und den Newcomer als neuen Star feiern will. Und da sind Jimmys sogenannte Freunde, die jetzt auch ein Stück vom Kuchen abhaben wollen.Regisseur Alex De Rakoff erzählt die Geschichte sehr originell aus der Sicht von zwei Journalisten im Stile einer Pseudo-Dokumentation, wobei Die ganze Perspektive des Films durch eine Handkamera dargestellt wird. Der Film hat einige Lacher, vor allem in der ersten dreiviertel Stunde. Danach geht dem Drehbuch ein bisschen die Puste aus. Es ist dem Hauptdarsteller Orlando Bloom sein Verdienst, das man nicht die Motivation verliert den Film zu Ende anzuschauen. Bloom spielt den naiven Boxer sehr authentisch, so dass man unbedingt wissen möchte wie Jimmys Geschichte ausgeht. Auch die anderen Darsteller können punkten. Vor allem Omid Djalili, der hier Jimmys Manager Bush spielt, legt eine starke Performance hin. Als Bonusmaterial gibt es ein paar witzige 'Deleted Scenes' und die Outtakes.Fazit: Der Film ist eine originell gemachte Parodie auf das Profibox-Geschäft, die leider in der zweiten Hälfte ein bißchen schwächer wird. Für Boxfans empfehlenswert.
There is always a winner in a two horse race!, 13. Dezember 2004
Der Clou dieser echt britishen Komödie, liegt darin, dass sie in Form einer Dokumentation gedreht wurde und natürlich mit einer ganzen Portion von dem, was man sich von den Briten eben erwartet: nämlich sehr schwarzem Humor.Ich denke jeder echte London-Fan oder auch die Leute, die schon einmal einen Einblick in die unerfreulicheren Probleme dieser Metropole hatten, dürften hier etwas für sich finden können.
Die Geschichte, um den "Bad boy of British Boxing" Pete Wright, dem sein lang herbeigewünschter Kampf um den Titel bevorsteht und der sich schon in den ersten Minuten am Kinn eines zufälligen Trainingspartners die Hand bricht, bietet einiges zu Lachen. Denn der unglückliche "Schuldige", der Milchmann Jimmy Connely (ebenfalls aus dem sozialen Brennpunkt South East London, aber das komplette Gegenteil von Pete) wird kurzerhand zum neuen Herausforderer, damit die Show weitergehen kann. Es beginnt ein geradezu köstliches rat race um Promotion des neuen "Stars", der noch nie einen Kampf bestriten hat.Eine herrliche Parodie darauf wie Medien beeinflussen können und jeder seine Scheibe vom (vielleicht noch nicht einmal erreichten) Ruhm abhaben will.Die DVD besticht übrigens durch eine ganze Menge Sprachausgaben (ich empfehle jedem sich den Film wenigstens einmal im Englischen Originalton anzusehen) und als extras gibt es einige urkomische Outtakes von den Dreharbeiten und deleted scenes.
Skurill und sehr Britisch, 9. Dezember 2004
Der Film ist typisch britisch, aber nicht eine der relativ leicht konsumierbaren üblichen britische Komödien, obwohl es schon einige Lacher gibt. Die Story ist im Stil einer Reality-Doku gehalten aus der Sicht des Kamerateams, das die Akteure überallhin verfolgt und beabachtet, dies ist etwas gewöhnungsbedürftig. Die Akteure bis in die Nebenrollen sind diese schrägen Typen, die einem in England an jeder Ecke begegnen können. Wer die Filme von Guy Ritchie mag, wird mit "The Calcium Kid" etwas anfangen können, für den normalen Komödien-Konsumenteneine Empfehlung nur unter Vorbehalt. Wer der englischen Sprache mächtig ist, sollte sich diesen Film in der englischen Sprachversion anschauen, um den Wortwitz zu genießen, die deutsche Version verliert dagegen.
There is always a winner in a two horse race!, 2. Dezember 2004
Eine wirklich kurzweilige Komödie, die ich jedem, der den englischen Humor liebt so wie er eben ist, schwarz, böse und manchmal auch ziemlich unter die Gürtellinie.Besonders interessant wird die Sache, da die Komödie in Form einer Sport-Doku, über den britischen Hoffnungsträger der Boxwelt aus dem sozialen Brennpunkt East London gedreht wurde - und wie schon zu Beginn des Films gesagt wird, bekam das fiktive "Kamerateam" mehr als es erwartet hatte. Denn der Hoffnungsträger bricht sich gleich zu Anfang die Hand am stahlharten Kinn des jungen Milchmanns Jimmy Connelly (überraschend gut gespielt von Orlando Bloom). Dieser ist geradezu der Inbegriff des normalen, unbedarften Vorstadt Jungen (ebenfalls in East London aufgewachsen), der mit sienem Job eiegntlich zufrieden wäre. Doch nun befindet er sich plötzlich im Mitelpunkt turbulener Entwicklungen - denn Weltmeister Jose Mendez ist bereits unterwegs um den Kampf anzutreten und irgendjemand muss den Verletzten Boxer ersetzten... So beginnt shcon in den ersten Minuten das Caos um Blitztraining bei seinem irischen Profitrainer, Medientrubel und Werbestrategien des gewieften Managers (brilliant dargestellt durch Omid Djalili) und die Reakionen seines Umfeldes kann beginnen... Und da kommt einiges zusammen.Besonders beim Ansehen der englischen Fassung bereitet die Komödie Vergnügen, die selbstironisch britische Regenbogenpresse und ihre Wirkung auf die Schippe nimmt.Die DVD besticht vor allem durch insgesammt 5 Sprachausgaben und durch die Beifügung von Szenen, die ihren Weg nicht in den Film gefunden haben und lustigen Outtakes mit den besten versprechern oder Fehlern.
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