Kundenmeinungen
Synthesizer-Massaker, 2. November 2008
The Killers sind aus Las Vegas (USA), klingen aber ein wenig britisch, geben britische Bands als Einflüsse an - und das war eigentlich schon das Erwähnenswerte."Hot Fuss" hat gute Ansätze. Ein gewisses Gespür für Refrains trotz nichtssagender Texte und vielen "uh oh"s, "sha la la"s und "hey ya"s hat das Album schon zu bieten. Songs wie "Jenny Was A Friend Of Mine" oder "Mr. Brightside" muß man erst mal schreiben. Ein super Einstieg, Gleichwertiges sucht man danach aber fast vergebens.Auf "Smile Like You Mean It", eigentlich keinem schlechter Song, wird man das erste mal Ohrenzeuge des großen "The Killers-Synthesizer-Massakers", das sich unbarmherzig seinen Weg durch das Album zieht. Warum ausgerechnet dieses Instrument fast schon zwanghaft zu Beginn, bei den Bridges, spätestens aber im Refrain der meisten Songs ertönen muß, kann ich icht nachvollziehen.Eine Verbeugung vor den 80ern ist ja nichts Schlechtes, aber hier wird das ganze fast schon bis zum Trash zelebriert. Ganz böse stoßen da "On Top" und "Who Let You Go" auf. Besonderes Letzter könnte der wirkungsvollste Rauswerfer auf den zahlreichen 80er-Revival-Parties sein, da trinkt man sein Getränk in Lichtgeschwindigkeit aus.Im Mittelteil passiert nun fast nichts. Das viel gelobte "All These Things That I've Done" mit krudem Gospelchor-Intermezzo zündet bei mir überhaupt nicht. Songs wie "Andy You're A Star", "Believe Me Natalie" oder "Midnight Show" sind musikalisch wie textlich entbehrlich. Auch danach wird es nicht mehr besser. Warum das eintönige und vor sich hin siechende "Everything Will Be Alright" mit 5:47 Minuten die längste Spielzeit erhält ist mir schleierhaft. Lediglich "Under The Gun" (auf der limited Edition zu finden) erweist sich noch als Ohrwurm, obwohl oder gerade weil es sich hier schon fast um einen Rip-off von "Mr. Brightside" handelt.Ein weiterer Nachteil der Scheibe ist die breiige Produktion. Die Vocals stechen hervor, die besagten Synthies sind auch eher vordergründig. Die restliche Instrumentierung bleibt ein akustisches Muß. "Glamorous Indie Rock'n'Roll" heißt es auf der limited Edition. Ein fast schon bezeichnender Track. Hin- und hergerissen zwischen den Genres: Wave hier, Indierock da - und dazwischen bleibt viel heiße Luft. Die Synthies bremsen The Killers merklich aus, kaum ein Song nimmt mal richtig Fahrt auf. Das Songwriting (googlen Sie doch einfach mal) ist keine Offenbarung und das führt letzlich dazu, daß man sich "Hot Fuss" gern ein paar Mal anhören kann und dann in der Versenkug verschwindet.Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer und vier tolle Tracks kein gutes Album.
Brillant!!!, 27. Juli 2008
Der erste Song, den ich von den Killers überhaupt gehört habe, war 'Mr Brightside'. Da war die Band bei uns in Deutschland noch ziemlich unbekannt. Ich fand den Song anfangs nicht mal besonders schön, ich fand ihn sehr interessant und unkonventionell, man konnte ihn in keine bestimmte Schublade stecken, er war einfach einzigartig. Ich hab ihn mir immer wieder angehört und war irgendwann einfach nur noch begeistert. Und genau so ist es mit jedem anderen Song auf dieser CD. Kein Song gleicht dem anderen auch nur annähernd. Es mag sein (zumindest ging es mir am Anfang so), dass man sich in manche Songs erst reinhören muss, aber es haut einen wirklich um. Es ist alles dabei: was zum Weinen, was zum Träumen, was Optimistisches....Diese Verzweiflung in der Stimme.. einfach mitreissend!! Für mich eine der besten CDs, die man sich kaufen kann. Ich habe mich immer noch nicht sattgehört. Ich würde 6 Punkte hergeben, wenn ich könnte!Meine Favoriten: Mr Brightside, Smile Like You Mean It, All These Things That I've Done, Change Your Mind
was für ein Album!!!, 11. Juli 2008
Selten hat mich in letzter Zeit ein Album so begeistert wie dieses! Und ebenso selten kommt es vor,das man sich nach einigen Songs die man entdeckt hat sofort alle CD's einer Band zulegt.Nicht zuletzt liegt dies an den sehr eingängigen Melodien und der Stimme des Sängers. Die Jungs wissen genau wie man Ohrwürmer wie z.B. "Somebody Told Me" kreiert und von laut bis leise alles absteckt um ein Musikalbum über die Längen nicht langweilig werden zu lassen.Wem eine Symbiose aus 80's Pop und Glam - & Indie Rock zusagt der sollte zugreifen und eine kennenswerte Band entdecken, die trotz aller vermeintlich zu hörenden Einflüsse dennoch ihren eigenen Stil hat.Sehr gut gemacht, Danke und zurück in die Klasse!
Bestes Killers album, 7. Januar 2008
bestes album der killers!!4 wirkliche kracher tracks.- mr.brightside-believe me natalie-indies rock and roll-jenny was a friend of minedie anderen gehen auch...mr.brightside ist mit when you were young der beste song der killers!!fans des genres müssen zugreifen!!
Tolles Debüt, 4. Oktober 2007
Das Debüt der Killers war 2004 eine der besten Scheiben und meine persönliche Einstiegsdroge zum Indierock. Inzwischen mss ich sagen: Die Scheibe ist immer noch gut, aber die Songs machen große Quallitätssprünge: Während die ersten vier Tracks einen mit offenem Mund vor dem Lautsprecher sitzen lassen, lässt das Material danach zu Wünschen übrig. Trotzdem sollte Hot Fuss in keiner CD-Sammlung fehlen - und für "Mr. Brightside" müsste man meines Erachtens den Jungs aus Las Vegas eine Statue bauen, ist immer noch mein absoluter Lieblingssong.
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