Kundenmeinungen
Klasse Film, vor allem wer düstere Kirchensachen mag, 30. Dezember 2007
Der Film ist wirklich gut, spannend, düster und immer wieder überraschend.
Wer Jean Reno mag ist hier begeistert, dass Deutschen wieder die bösen sind,
naja, einer muß es ja sein.
Auf das viele Blut und die besonders schönen Leichen hätte ich persöhnlich verzichten können.
Was soll man sagen..., 31. Mai 2007
Wie bereits im ersten Teil gehen Regisseur und Autor auch in die Purpurnen Flüsse 2 alle Pferde der apokalyptischen reiter durch und zwar vollkommen. Der Film hat Spannung, Action, witzige Einfälle und baut eine wunderbar düstere und gruselige Stimmung auf in der jeder Zuseher mitfiebert und dann kommt die Auflösung und alles bricht zu absolutem Unsinn zusammen.
Die Erklärungen mit denen aufgewartet wird, sind absolut lachhaft, wer bei den Worten gedopte Nazi-Mönche unglaubig lacht, dürfte bei diesem Film sein blaues Wunder erleben, denn solch Unsinnige Einfälle erwarten den Film-Fan am Ende dieses Machwerks.
Der Anfang macht richtig Spaß und Laune und wer genügend Humor hat den schwachsinnigen Schluss mit einem Lächeln auszublenden, wird mit diesem Film einen tollen Abend haben. Wer Wert auf ein wenig Logik und ein vernünftiges Ende legt, sollte die purpurnen Flüsse im Regal vorbei fließen lassen.
Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse, 14. Mai 2007
Die purpurnen Flüsse 2: Allein schon der Auftritt Christopher Lees als Heinrich von Garten vom "Ministerium für religiöse und kulturelle Angelegenheiten" in Berlin ist so absurd, dass der Film zumindest für deutsche Zuschauer jedwede Glaubwürdigkeit verspielt. Hinzu kommen noch 60 Jahre alte Ampullen mit einem Superserum aus dem Zweiten Weltkrieg, das als Grundlage für einen Superhelden-Comic dienen könnte, sowie eine bizarre Indiana-Jones-Verschnitt-Handlung mit seltsamen Ritualmorden. Kommissar Niemans (Jean Reno) ermittelt bei mysteriösen Mordfällen gewohnt souverän, wird aber von einem jüngeren Cop (Benoit Magimel, "Das tödliche Wespennest") und einer Religionswissenschaftlerin unterstützt.
Es gibt einige sehenswerte Kämpfe und Verfolgungsjagden, einige Morde, typische polizeiliche Ermittlungsarbeit der beiden Kommissare, die immer einen Schritt hinterherlaufen und vergeblich die angesprochenen Morde zu verhindern suchen, bis hin zum Finale des Films mit Christopher Lee, der den beiden Kommissaren seinen absurden Plan enthüllt, bevor er sie umbringen will.
Als Thriller hat der Film nicht die Klasse des Vorgängers, als Actionfilm hat mir der Film aber noch recht gut gefallen, auch zum Französisch-Lernen (mit deutschen und französischen Untertiteln zur französischen Tonspur) ist der Film nicht schlecht, das Bonusmaterial (sehr ausführliches deutsch untertiteltes Making-of) ist auch ganz interessant, aber man kann den Film spätestens ab dem letzten Drittel kaum noch wirklich ernst nehmen. Wer auf Realismus und Logik keinen Wert legt und Popcorn-Kino aus Frankreich zu schätzen weiß, bekommt hier eine gute Mischung aus Grusel, Spannung, Humor und reichlich Action. Wer jedoch einen realistischen Thriller oder einen echten Horrorthriller erhofft, wird enttäuscht sein.
herrlich unterhaltsamer Trash, 29. März 2006
Gleich mal vorab: Wer "Die Engel der Apokalypse" noch nicht gesehen hat und erwartet, er könnte auch nur annähernd die Qualität seines Vorgängers erreichen, sollte ihn sich gar nicht erst ansehen. Wenn man zwei Dinge in diesem Film niemals finden wird, dann sind es Logik und Plausibilität. Dafür bekommt man mal wieder einer hervorragenden Jean Reno und eine düstere Optik, die die des Vorgängers locker erreicht. Warum erreicht er nie die Qualität von Teil 1? Ganz einfach. Er ist in zwei Worten ausgedrückt: grober Unfug. Eine zusammengeschusterte, zehnfach verschwurbelte Mischung aus christlich apokalyptischer Symbolik, Buddy Movie, Videoclip-Action, zur Genüge bekanntem Serienkillerhackepeter und kruden Verschwörungstheorien. Der Film ist nicht mehr als Trash. Allerdings ist er das auf hohem Niveau und das beginnt bereits in der Eröffnungssequenz, wenn ein Nachwuchsmönch sein Quartier im Kloster bezieht, sein Kruzifix an die Wand nagelt und dieses plötzlich zu bluten beginnt, weil eine Leiche dahinter eingemauert wurde. Bereits ab hier sollte man seine Erwartungen der Logik bezüglich über Bord werfen und sich einfach auf das wilde Spektakel einlassen. Je früher man sich damit abfindet desto besser. Wann kriegt man schon mal Kung Fu-Mönche mit Armbrüsten, ein Amphetaminserum aus dem zweiten Weltkrieg das anscheinend eine unbegrenzte Haltbarkeitszeit besitzt und einen deutschen Schurken mit dem Nachnamen "von Garten" vom "Ministerium für religiöse und kulturelle Fragen" zu sehen?
Selten habe ich mich bei so viel Schwachsinn so gut unterhalten gefühlt.
respektvolle 3 von 5 Sternen (und einen imaginären halben Stern für Luc Besson, der auch nach den Scripts für die TAXI-Filme mit seinem Script zu DIE ENGEL DER APOKALYPSE weiterhin Mut zum Blödsinn beweist.)
Fängt gut an, lässt aber gegen Ende stark nach, 10. Juni 2005
Dieser Film hätte einer der Besten des Jahres sein können und wäre seinem Vorgänger in nichts nachgestanden, wenn er nur nicht dieses völlig schlechte Ende gehabt hätte. Wenn ich den ersten 3 Vierteln des Films Sterne geben könnte würde ich ihnen 5 geben, aber dieses Ende hat den Film ruiniert, deshalb lasse ich es bei 2 Sternen. Jeder der seine Hoffnungen nicht enttäuschen möchte sollte sich den Film entweder nicht kaufen oder nur die ersten 3 Viertel ansehen. Teil 1 war im Vergleich nicht unbedingt besser, hatte aber ein passenderes Ende.
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