Kundenmeinungen
So absurd und unglaubwürdig, dass es schon wieder witzig ist, 25. Oktober 2008
Hanebüchene Story oder aber ein Held, der es wie kein anderer mit seiner grenzenloser Dummheit schafft, von einem Schlamassel ins nächste (noch Grössere) zu tappen. Somit würde eher der Titel passen "Sein Gegner ist er selbst oder aber das krude Drehbuch."Denn eigentlich kann ich mir kaum vorstellen, dass das Szenario ausschliesslich eine Parodie oder Persiflage auf den modernen Film Noir ist - die Möglichkeit taucht nämlich immer mal wieder kurz in Gedanken auf und könnte den Film aufwerten. Aber nichts da - die Handlung hat fast durchgehend eine ernste und düstere Komponente:Cop Matt Whitlock (Denzel Washington) hat ein heimliches Verhältnis mit einer verheirateten Femme Fatale Ann Harrisson (Sanaa Lathan), diese hat einen brutalen Schläger zum Mann (Dean Cain). Eigentlich liebt Matt noch seine von ihm getrennte Frau Alex (Eva Mendes), die ebenfalls bei der Kripo arbeitet.Da wäre dann noch Gerichtsmediziner Chae (John Billingsley), der gute Geist der Polizeistation und des Films. Auf jeden Fall hat die Liason mit Ann Folgen: Zuerst kommt raus, dass sie Krebs hat und nur noch wenige Monate zu Leben hat, aus Wut auf ihren Mann ändert sie den Begünstigten ihrer Lebensversicherung, Geld für eine Operation in der Schweiz könnte sie auch noch gebrauchen...aber als dann das Haus der Harrissons in die Luft geht und zwei verkohlte Leichen rumliegen, ist Matt damit beschäftigt, Spuren zu verwischen, die ihn in irgendeiner Weise mit der Toten in Verbindung bringen könnten - aber das ist erst der Anfang. Er muss seine Frau, die den Fall bearbeitet, die er zwar zurückgewinnen möchte -ab jetzt die ganze Zeit belügen. Na, da hatte die nette und toughe Alex doch Recht, sich von diesem verlogenen Sack und Dumpfbacke Matt zu trennen, hoffentlich überlegt sie es sich nicht doch noch anders...aber die Ereignisse überschlagen sich, nichts ist mehr wie es scheint und der Film zieht von Anfang bis Ende seinen Thrill und Spannungsbogen konsequent durch.Dabei bleibt er zwar aufgrund dieser beschriebenen Unlogik dauernd absurd, aber schafft es trotzdem irgendwie noch spannend und gewitzt zu sein. Möglicherweise ein Kultfilm...aber ein recht verwegener. Regisseur Carl Franklin drehte 1992 den gelobten Film "One False Move" und Hauptdarsteller Denzel Washington ist sowieso ein Phänomen: Ein klasse Schauspieler, der inzwischen so etabliert ist, dass ihn selbst solche Gurkenrollen wie diese hier, nicht schaden.
Guter Film mit ungeahnten Wendungen, 25. April 2008
Das der Film sooo gut ist, haben wir nicht gedacht. Spannung bis zum Ende, ungeahnte Wendungen - wir hatten einen guten Filmabend!
NICHTS IST SO WIE ES SCHEINT, 29. September 2007
Banyan Key ist ein kleines Städtchen in Florida, in dem Matt Lee Whitlock als Polizeichef für Ordnung sorgt. Wie es sich für einen ordentlichen amerikanischen Polizeichef gehört, liebt er natürlich noch immer seine getrennt von ihm lebende Frau Alex, was ihn andererseits aber nicht davon abhält, mit der flotten Jugendliebe Ann Harrison eine heiße Affäre zu pflegen. So weit so gut. Käme da nicht plötzlich eine Hiobsbotschaft nach der anderen. Bei der auch verheirateten Ann wird Krebs diagnostiziert und - wie rührend - sie streicht ihren gewalttätigen Ehemann aus der Lebensversicherung und setzt den scharfen Polizeichef als Begünstigten ein. Der denkt sich, dass eine Million Dollar kein Pappenstil ist, was ihn veranlasst, beschlagnahmtes Drogengeld in Höhe von 485.000 Dollar platt zu schlagen und der Geliebten für eine lebensverlängernde Maßnahme zu spenden. Würde dieser erhoffte Fall eintreten, könnte er allerdings nicht in den Genuss der Lebensversicherung kommen.Unlogisch? Ja, aber was soll es. Ist ja nur ein Film.Dann geht das Haus von Ann und ihrem Ehemann in Flammen auf. Es gibt zwei Leichen und einen trauernden Polizeichef.Alex, seine getrennt lebende Ehefrau, wird mit den Ermittlungen betraut und eigentlich wird es jetzt erst richtig heiß, denn alles ist ganz anders als es schien.Eine Geschichte, die sich im Kino immer und immer wieder gut erzählen lässt, ohne bei all den Varianten jemals langweilig zu werden, eben weil die Grundidee genial ist. Der Einzelgänger, gänzlich unschuldig, wird wegen einer Beziehung in eine Kaskade sich ständig verschlimmernder Ereignisse gestürzt, aus der er sich natürlich am Ende herauswindet. Dafür ist er ja der Held.Insgesamt ein sehenswerter, spannend inszenierter Thriller, in dem Denzel Washington - eigentlich wie immer - brilliert, ohne jede Anstrengung, was neben all den übrigen gut aufgelegten Akteuren nicht allzu leicht gewesen sein kann. Was mir fehlte, war eine gewisse Härte, die einem so abgefeimten Betrug einfach zugrunde liegt. HMcM
Klasse Film mit Star Trek, 31. August 2006
Story: Ein Vorstadt Polizeichef gibt seiner Krebskranken Affäre beschlagnahmtes Drogengeld (das darf er nicht), damit sie geheilt werden kann. Doch in der Nacht als er sie zum Flughafen bringen will stirbt sie und ihr Ehemann. Die Noch-Frau des Chef's ist auch Polizist und ermittelt in diesem Fall. Sie zieht in sein Polizeirevier ein und er muss ihr helfen. Das passt ihm gar nicht, denn er muss das Geld wieder besorgen. Denn die DEA will es sehen um irgendwas abzugleichen. Ausserdem darf niemand wissen, das er eine Affäre mit der Toden hatten und so versucht er alles um es wieder gerade zu biegen. So ist es auch keine grosse Überraschung seine Affäre lebt und hat keinen Krebs.Bild/Ton: Beides ganz okExtras: TrailerFazit: Trotz das man von Anfang an weiss wie der Film ausgeht, bzw. was die Verbrecher getan haben, ist es doch Klasse anzusehen, wie der Chef sich immer wieder aus der Misere rauszieht. Der Film ist weder besonders spannend noch lustig, aber irgendwie mag er doch zu gefallen. Die Schauspieler sind allesamt gut. Und wer Enterprise mag wird den Doktor dort ebenfalls im Doktor vorfinden.
Spannder Krimi mit Danzel Washington, 5. März 2006
Inhalt: Polizist Whitlock (Danzel Washington) hat es eines Tages mit einem besonderen Fall zu tun: Das Haus seiner Geliebten fliegt in die Luft. Nun muß er einerseits den Verdacht von sich lenken und auf der anderen Seite den wahren Täter finden. Leichter wird das auch nicht, als seine Ex-Frau die Ermittlungen leitet.
Bewertung: Der Film ist spannend erzählt. Wir fiebern mit der Danzel Washington Schritt für Schritt mit - das kann ich leider nicht für alle seiner Filme behaubten kann (siehe For Queen and Country). Die Story ist glaubhaft erzählt. Für alle Krimi- und Thriller-Freunde sei dieser Film guten Gewissens empfohlen. PS; Star Trek Freunde aufgepaßt: Hier gibt es ihren Dr. Phlox mal als coolen Gerichtsmediziener.
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