Kundenmeinungen
Wäscher mit ÄÄÄÄÄÄÄ, 18. Januar 2008
Ich habb ja immer gesacht, mach et wie der Henne, der is n Gediegenen! Der hat sich jetz n Surfbrett gekauft! Und den Film Kein Pardon! Weil, ohne dieses Meisterwerk kann man nicht arbeite! Da krischt man 39 Fieber und wird Gebissträger! De Omma hat den Film auch damals im Bollerwagen dabei gehabt! Also Freunde, werft eine Münze ein, gebt euer richtiges Gewicht ein und bestellt diese grossartige deutsche Komödie, in der ein Knaller auf dem nächsten folgt! Da kennt die Witschichkeit keine Grenzen! Hape in Hochform, den kann ich mir immer wieder geben!
Gnadenlos gut!, 7. November 2007
Peter Schlönzke, Sohn des gleichnamigen Schnittchenauslieferers, wohnt mit Anfang 30 noch bei seiner Mutter und seinen Großeltern. Peters Alltag wird höchstens von einigen Käseschnittchen aufgehellt, bis zu dem Tag, als seine Mutter ihn für ein Casting bei der beliebten Fernsehshow Witzischkeit kennt keine Grenzen anmeldet. Durch aberwitzige Zufälle steigt Peter vom Kabelträger zum Moderator der Show auf, vergisst seine Ideale und produziert die gleichen blassen und seichten Sendungen wie sein Vorgänger Heinz Wäscher.
Kein Pardon ist eine gnadenlos gut gemachte Satire, die sich gegen des Deutschen liebstes Kind, das Fernsehen, richtet.
ICH VERLANGE TOTTALE HINGABE AN DAS PRODUKT!!!, 2. November 2007
Peter Schlönzke (Hape Kerkeling) hat schon als kleiner Steppke die Comedy-Revue mit Heinz Wäscher (Heinz Schenk, der sich hier genial selbst durch den Kakao zieht) angeschaut. Den Titelsong "Witzischkeit kennt keine Grenzen, Witzischkeit kennt kein Pardon" kennt er auswendig. Um so größer ist die Freude des Schnittchenschmierers, dass er in seinem neuen Rolli zu einem Casting gehen kann. Allerdings will er seinem Glück etwas auf die Sprünge helfen und kommt an einen gar ominösen Glücksautomaten vorbei...
"Werfen Sie eine Münze ein...
Werfen Sie noch eine Münze ein...
Geben Sie Ihr Gewicht ein...
Geben Sie Ihr richtiges Gewicht ein...
Haben Sie Geschlechtskrankheiten..."
Nachdem der Automat mit seinen wissenschaftlichen Fragen Peter die Glücksmelodie gedudelt hat (Hmhmhm Hmhmhmhmhm Hmhmhmhmhmhmhäh") tritt er mit anderen Chaoten auf, u. a. einer Mutter mit ihrer kleinen Tochter, die angeblich singen kann, aber nie die Schnauze aufmacht, wenn die Kamera auf sie zuhält, sodass die Mama immer alles zum Besten geben muss ("Mein Vati hat drei grunzende Schwein"). Sein Song der Biene Maja haut die Studiobosse nicht aus den Socken. Dank der beim Sender arbeitenden Ulla kommt der "Dödel" wenigstens zu den Kabelträgern. Zufällig ist der Darsteller, der sonst den "lustigen Glückshasen" bei Heinz Wäscher mimt erkrankt und so steigt Peter als Ersatz ein. Da ihn Wäscher jedoch mit seinen Ego nervt und ihn schon ziemlich schikaniert hat, rastet Peter vor laufenden Kameras aus und macht sein ehemaliges Idol nieder. Der Studioboss ist begeistert und macht Peter zu Heinz Wäschers Nachfolger. Der junge Mann soll frischen Wind in die Mumiensendung bringen. Allerdings: Je länger Peter im Showbiz ist, umso mehr mutiert er zu einem zweiten Heinz Wäscher, ein Egomane, wie er im Buche steht, der keine wahren Freunde hat...
Auch wenn der Film als leichte Komödie anmutet mit diversen grandiosen Running Gags (Mit dem Bollerwagen ist die Oma damals durch die Gegend gezogen... wer ist denn der Henne? Das ist doch der, der die Lisbeth geheiratet hat, ein Gediegener..., Käffchen und Batzenwerbung) so ist er jedoch auch eine bitterböse Abrechnung mit der gnadenlosen TV-Landschaft und was hinter deren Kulissen so abläuft...
Witzischkeit kennt keine Grenzen-GENIAL!, 19. September 2007
Der erste Kinofilm von Hape Kerkeling ist und bleibt einfach kult! Eine geniale Story die nie langweilig wird, dazu einige super Gags und eine wahnsinnige Situationskomik! Auch der Part mit der Nebenrolle von Siegfried Schwäbli kommt einfach gut! Zwar ist sein zweiter Kinofilm (Samba in Mettmann)auch super, allerdings kommt er an Kein Pardon einfach nicht ran. Denn in Kein Pardon erlebt man einen frischen, von Gags nur so sprudelnden Hape, wobei er in Samba in Mettmann etwas verbraucht und schlaff wirkt. Fazit: Kein Pardon ist in jeder Hinsicht zu empfehlen!
...wie z.B. auch "Abuzze" einfach nur Kult..., 11. Juli 2006
Der Film bietet (eben gerade wegen seiner
einfachen und leicht überschaubaren Art)
durchaus so etwas wie anspruchsvolle Unterhaltung,
jedenfalls um Längen besser als infantiles Rumgedödel
a la "Erkan & Stefan",womöglich ist es auch vorteilhafter,
für diese Art Humor hier zum etwas älteren Jahrgang
zu gehören !?
Wie schon öfters hier ganz richtig festgestellt
wurde,brennen sich etliche Sprüche,Redewendungen
und Zitate regelrecht im Hirn fest und können sogar
z.T. zuweilen ganz hilfreich sein (je nach Gesprächspartner
oder Situation ist damit sogar eine durchaus abendfüllende
Unterhaltung möglich),-auf diverse Zitate von BADESALZ trifft
dieser Fall ebenso zu,gerade dann,wenn einem eigendlich
gerade eher nicht direkt nach reden zumute ist.
Auch ist es immer wieder schön wie (nachträglich
gesehen) unvergesslich "Hape" Hans-Peter Kerkeling
hier in einer nebenbei handelten Liebesgeschichte
zu erleben,lange bevor seine tatsächlichen Neigungen
ungefragt einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurden
(was mich automatisch immer parallel dazu an Richard
Chamberlain's Darstellungen in "SHOGUN" erinnern wird).
Wer schon von selbst Interessen im Bereich
Humor mit hessischen/bayrischen Dialekten
hat,kann sich garantiert köstlich dabei
amüsieren,für Freunde von "Würfeldeutsch"
mit jeden zweiten Mischwort auf englisch
usw. wird dieser Film hingegen wschl.
eher weniger geeeignet sein !?
FAZIT: (für Fans) unbedingt zulegen,allen anderen
kann hier der nur gutgemeinte Ratschlag gegeben
werden,erstmal vorsichtshalber auszuleihen und sich
hinterher (bei Gefallen) zu bestellen...
(Tja,ansonsten gilt nur noch folgendes:
also "dabrauchemergarnetdrüberredde")
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