Kundenmeinungen
spitzen Filme, 3. August 2008
Beide Filme sind spitzen Produkte. Gute Unterhaltung mit Spaß und Witz. Eine der besten Filme. Empfehlung. (das Einzig Negative an der zweiten CD - die vier Musketiere - ist, das ein kleiner Teil am Ende des Film nicht synchronisiert wurde und mit deutschen Untertiteln gezeigt wird)
Einer für alle und ich für immer!!!, 29. Dezember 2007
Ich hab das Buch als 14jährige gelesen und war hin und weg....Die Filme hab ich im Fernsehen aufgenommen aber nun beide auf DVD zu haben ist das größte für mich!!An der Qualität kann die DVD auch nicht viel ändern- ist ja schließlich schon nen paar Jährchen alt der Film, aber manchmal ist das ältere ja auch noch das beste...Weiterhin- obwohl ich schon viele Verfilmungen gesehen habe- für mich die beste und meine liebste Version!Und vor allem garantiert Buch nahe, im Gegensatz zu machn neuerer Erscheinung!
Musketiere, 26. Dezember 2007
für einen Liebhaber der Mantel und Degenfilme ist die "Musketiere Edition" mit Michael York u.a. ein sehenswerter Hochgenuss. Er besticht vor allem darin, dass die deutschen Dialoge überwiegend mit einem "Augenzwinkern" gesprochen werden. Dadurch werden auch die "blutrünstigen" Szenen abgemildert und der Film wird als spannender aber auch amüsanter Beitrag empfunden. Er sucht heute seinesgleichen.
Fröhliches und inspiriertes Mantel- und Degenkino, 12. August 2007
Dies ist die mit großem Abstand beste Verfilmung der Musketier-Romane von Alexandre Dumas. "Beatles"-Regisseur Richard Lester gelingt ein Kunststück der seltenen Art: die Story ist absolut werkgetreu und trotzdem rasant und phantasievoll inszeniert. Der freche Humor der frühen Siebziger, der sich sehr gut der Frivolität der Barockzeit verträgt, ist mal geistreich, dann wieder zotig und slapstickartig. Anders als die fürchterliche Hollywood-Plastik-Verfilmung von 1993 wird die Handlung nicht mit stupiden Waffen-Gadgets und geschichtlichen Verdrehern aufgepeppt, sondern orientiert sich an den zeitgenössischen Originalen. Die historischen Kulissen sind opulent, das damalige Alltagsleben ist liebevoll beobachtet und wunderbar in die Handlung eingewoben. Sogar die Gags bieten jungen Zuschauern fast durchweg Möglichkeit, etwas über den Zeitgeist und das Leben der Menschen im Barock zu lernen - etwa, wenn der verdutzte Planchet sich für eine Ohrfeige seines Herrn bedankt, wenn d'Artagnan und Co. sich mit ihren Widersachern in einem Klosterhof oder einer Wäscherei Fechteinlagen liefern oder wenn sich die Tänzer beim königlichen Ball auf die Röcke treten und ihre voluminösen Kopfbedeckungen fallen lassen.Nicht immer ist ein riesiges Aufgebot an Stars ein Garant für eine gute Verfilmung, aber hier ist dies ausgezeichnet gelungen. Die Schauspieler sind mit merklicher Freude am Werke. Faye Dunaway ist ebenso die ideale Besetzung für die intrigante Lady de Winter wie Michael York für die Rolle des d'Artagnan. Eine positive Überraschung sind in meinen Augen Charlton Heston als Kardinal Richelieu und Jean-Pierre Cassel als der liebenswerte Nullblicker Ludwig XIII.Wer des Englischen mächtig ist, sollte die Orginal-Tonspur wählen. Es grenzt zwar an akustische Körperverletzung, dass Faye Dunaway, Frank Finley und ein paar andere Schauspieler den Namen der Hauptfigur pentrant englisch aussprechen ("Dartänjen"), aber allein die Originalstimmen von Michael York, Charlton Heston und Christopher Lee machen das mehr als wett. Vor allem bleibt man auf der englischen Tonspur von der sehr gewöhnungsbedürftigen deutschen Synchronisation verschont, die vor allem aus dem zweiten Teil streckenweise einen ganz anderen Film macht - wie sich schon im Titel zeigt, in dem "Myladys Revenge" als "Die vier Halunken der Königin" übersetzt wurde. In einigen Fällen sind die deutschen Blödeleien ziemlich witzig - dort, wo die spaßige Handlung es zulässt, etwa bei der Belagerung von La Rochelle -, aber die vielen infantilen Wortspiele und der allzu häufige Gebrauch von Fäkalsprache gehen einem dann doch mit der Zeit auf die Nerven. Wenn man den Stoßseufzer der Königin, "Oh, these religious wars!", mit "Sch**ß Religionskriege" übersetzt, macht man aus der edlen Monarchin, für die Musketiere ihr Leben riskieren, eine vulgäre Zicke und verändert damit den ganzen Kontext des Films. Aber so war das wohl üblich in einer Zeit, die uns Filmtitel wie "Balduin hat die Hosen voll" bescherte und in der ein Verlag Asterix und Obelix seinen Käufern als "unbezwingbare Germanen Siggi und Barabas" anzudrehen versuchte ...
Die einzig wahren Musketiere!, 30. November 2006
Ich gebe ja zu, die beiden Filme haben etwas Staub angesetzt, aber der Charme zieht immernoch!Diese DVD-Box enthält die beiden folgenden Filme:Die Drei Musketiere (1973) - Regie: Richard Lester undDie Vier Musketiere - Die Rache der Mylady (1974) - Regie: Richard LesterIn beiden Filmen hagelt ein regelrechtes Slapstickfeuerwerk auf den Zuschauer nieder und die sehenwerte Liste mit hochkarätigen Schauspielern tut ihr übriges... auch wenn der Film den Schauspielern nicht soo viel abverlangt:Michael York, Oliver Reed, Richard Chamberlain, Christopher Lee, Raquel Welch, Geraldine Chaplin, Charlton Heston, Faye Dunaway, u.v.m.Schon als Kind habe ich die beiden Filme regelrecht verschlungen und war fasziniert von den detailreichen und realistischen Kulissen und Kostümen. Die dadurch entstehende Atmosphäre wird nur von sehr wenigen Filmen erreicht.Netter Effekt wenn man mal die englische Tonspur aktiviert... der Slapstick kommt in der O-Ton-Version fast gar nicht vor! In der damaligen Zeit ist man in den Synchronstudios wohl davon ausgegangen, dass solche Filme sonst am deutschen Markt gnadenlos "floppen" würden. Ein anderes Beispiel hierfür ist die Serie "Die Zwei" (Originaltitel: "The Persuaders!" - 1971) mit Roger Moore und Tony Curtis. Auch hier wurde der Slapstick-Faktor "dazukopiert".Fazit:Für mich ein alter Klassiker wie es heute kaum noch welche gibt. Aber der Humor und die Handlung sind 70er-Jahre-typisch. Kauftip für Kenner und Liebhaber dieser Filme.
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