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Days of Wonder: Days of Wonder - Zug um Zug. Spiel des Jahres 2004

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Days of Wonder - Zug um Zug. Spiel des Jahres 2004

Days of Wonder

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Highlights:

    Spiel des Jahres 2004

Modellnummer: 7231

Altersempfehlung: 12 bis 99 Jahre



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07/Okt/2008 - 15:56


Beschreibung

Zug um Zug - Mit dem Stahlroß durch Amerika Die Vereinigten Staaten von Amerika um 1900: die Eroberung des Westens ist abgeschlossen, die Transkontinentale Eisenbahnstrecke ist endlich errichtet und nun überzieht ein Netz von unzähligen Schienenkilometern den nordamerikanischen Kontinent. Von Chicago nach Miami, von Seattle nach El Paso und von Calgary nach Phoenix erstrecken sich die eisernen Bänder und hölzernen Schwellen, auf denen die gewaltigen Dampflokomotiven dahinbrausen.

Wettrennen auf der Schiene Die Spieler stürzen sich in das Abenteuer, per Zug bestimmte vorgegebene Strecken zu befahren - wem dies am häufigsten innerhalb der Spielzeit gelingt, hat gewonnen. Allerdings vollzieht sich dieses Wettrennen nicht dadurch, daß man etwa mit einem Spielstein eine Strecke von Feldern hinter sich bringt, die per Würfeln bestimmt wird. Bei Zug um Zug (im Original "Ticket to Ride") symbolisiert man das Bewältigen einer Bahnverbindung dadurch, dass man die Strecken mit Waggonkarten seiner Spielerfarbe belegt. Es geht also darum, gleichfarbige Streckenkarten zu sammeln und sinnvoll auf dem Spielplan abzulegen.

Von Stadt zu Stadt Die Städte auf der Landkarte sind untereinander in Teilstücken in der Größe von einem bis sechs Feldern verbunden, die in einer der von acht Farben oder neutralem Grau gekennzeichnet sind. Wenn etwa ein Spieler 5 grüne Karten auf der Hand, so darf er eine einzelne Städteverbindung der Länge 5 und der Farbe grün in Besitz nehmen, indem er Waggons seiner Spielerfarbe daraufstellt. Bei den ebenfalls vorhandenen farbneutralen Feldern darf der Teilnehmer beliebige Waggonkarten auslegen, die aber ebenfalls untereinander gleichfarbig sein müssen. Jeder Spieler besitzt einen Stapel von 45 Karten in seiner Waggonfarbe, sowie drei Verbindunsgkarten oder Tickets, die seine Aufgabe beinhalten: die Namen zweier Städte, deren Gleisverbindung er im Laufe des Spiels auf dem Spielplan mittels seiner Waggons besetzen muss: je weiter die Entfernung, desto schwieriger ist das Unterfangen, je höher aber am Ende die zu erlangende Punktzahl. Der Spieler beginnt mit vier Waggonkarten auf der Hand, ein Limit gibt es nicht. Pro Runde hat der Teilnehmer die Auswahl zwischen 3 Aktionen, von denen er pro Spielzug jedoch nur eine einzige ausführen darf : Neue Waggonkarten aufnehmen, eine Strecke besetzen oder eine Verbindungskarte nachziehen. Beim Ziehen wählt der Spieler bis zu zwei Karten aus der offenen Auslage von stets 5 Karten aus, oder er zieht blind vom größeren Stapel. Falls er sich für einen der Lokomotiven-Joker entscheidet - die auf alle Streckenfarben gelegt werden können - darf er nur diese eine Karte ziehen.

Auch auf Umwegen zum Ziel Mit dem Besetzen einer Strecke zwischen zwei Städten kommt der Spieler seinem Ziel, eine gewisse Stadtverbindung herzustellen, immer näher: wenn er dies während der Spielzeit erreicht, also bis ein Teilnehmer keine Karten mehr besitzt, kann er noch neue Auftragskarten ziehen und sein Glück weiter versuchen. Am Ende winken Bonuspunkte für jeden zusätzlich erfüllten Auftrag. Doch hier stellen sich auch die Tücken ein: sollte der Spieler einen gewissen Auftrag nicht erfüllen, werden ihm genau diese Punkte abgezogen. Eine Interaktion der Spieler ergibt sich auch dadurch, dass einmal belegte Strecken nicht von einem andern Spieler benutzt werden dürfen: da heißt es, über Umwege oder Parallelverbindungen zum Ziel zu kommen. Sie dauern länger im Aufbau, bringen aber zusätzlich Punkte. Diese verzeichnet jeder Teilnehmer schon während des Spieles mit seinem Wertestein - das macht die Schlusswertung einfacher. Bei dieser Wertung gibt es Punkte für Anzahl und Wert der Streckenlängen, erfüllte Aufträge und die längste zusammenhängende Verbindung in Spielerfarbe.

Mit Geschick auf den Weg Bei Zug um Zug herrscht eine spannende Mischung aus Glück, Strategie und Taktik. Auch ein wenig Bluffen ist dabei, denn die gegnerischen Spieler können ja einen Teil der aufgenommenen Karte einsehen. Man kann erraten auf welche Teilstrecken vom Gegner spekuliert wird und diese selbst in Anspruch nehmen, oder verhindern, dass dies mit einem selbst geschieht. Und auch beim Punktemachen ist Köpfchen angesagt: setzt man auf sichere Kurzstrecken oder arbeitet man langsam auf dien große Verbindung hin, die aber auch besetzt werden oder scheitern kann?

Erfreulich bei diesem farbenfrohen Spiel, das viel Lust auf sofortige Revanche macht, ist auch die kurz und knapp gehaltene Anleitung, die nach kürzester Lektüre mit D-Zug-Tempo zum Spielspaß führt. Zug um Zug von Alan R. Moon (Elfenland - Spiel des Jahres 1998) erhielt 2004 die Auszeichung zum Spiel des Jahres.






Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  tolles Ostergeschenk, 25. März 2008

Dieses Spiel gab es bei uns dieses zu Ostern und seither sind wir im "Zug um Zug-Fieber".Das Spiel hat eine schöne Aufmachung, allerdings gefallen mir die bunten Plastikzüge nicht. Meiner Ansicht nach sind die Farben zu knallig, aber den Kindern gefällts, also was solls!Immer wieder andere Spielzüge und -verläufe machen das Spiel jedesmal wieder abwechslungsreich und wird auch nach vielem Spielen nicht langweilig!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Sieht komplizierter aus als es ist., 21. August 2007

Häufig ist es bei Brettspielen ja so, dass wenn man die Anleitung durchgelesen hat, jegliche Lust am Spiel vergangen ist, da man nichts verstanden hat. Einfache Spiele werden hingegen schnell langweilig.Zug um Zug ist eine gute Mischung aus beidem. Das Spielfeld sieht auf dem ersten Blick erdrückend aus. Doch das Spiel ist schnell verstanden. Eine normale Spiellänge Beträgt mit 4 Spielern ca. 45-60 Minuten. Allerdings macht das Spiel erst ab mind. 3 Spielern richtig Spaß, da zu zweit wenig passiert, man sich so gut wie nie in die Quere kommt.Durch immer neue Aufträge und unterschiedlichen Strategien wird es zudem so schnell auch nicht langweilig.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Nicht so gut wie die Europa-Variante, dennoch ein sehr gutes Familienspiel, 13. April 2007

Das Spielmaterial (USA-Karte und Spielkarten) finde ich teilweise nicht ganz so schön wie das der Europa-Variante, aber auch spielerisch ist die USA-Karte nicht ganz so spannend. Wobei die eigentliche Spielidee sehr einfach ist: Man sammelt einfach Karten von bestimmten Farben und darf dann, wenn man genügend von einer Farbe hat, auf eine Bahnstrecke seine kleinen Plastikwaggons setzen. Dafür erhält man dann Punkte. Je länger die Strecke, d.h. umso mehr Karten man meist sehr langwierig dafür sammeln muss, umso mehr Punkte. Logisch. Außerdem gibt es noch Auftrags-/Zielkarten, die viele Punkte bringen, wenn man zwei bestimte Städte miteinander verbindet. Gut: Man kann das Spiel wirklich mit jedem spielen, auch mit kleinen Kindern. Für Kinder ist die USA-Karte vielleicht auch nicht so kompliziert wie die Europa-Karte, d.h. allein schon mal geographisch einfacher gegliedert. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Was uns das Spiel jedoch noch einmal viel sympathischer gemacht und den Spielfluss erhöht hat, ist, nur noch die Zielkarten zu werten, sowie die Sonderkarte "längste Strecke" mit 10 Punkten. D.h. wir spielen das Spiel ohne dieses Klein-Klein, dass jeder irgendwo mal was baut und anderen - mehr oder weniger sinnlos - alles kaputt macht, sondern eben so, dass nur noch richtige Verbindungen von zwei auf einer Zielkarte eingetragenen Städten Punkte bringen. D.h. die Zielkarten haben jetzt wirklich eine ernsthafte Bedeutung, und es wird nicht mehr so planlos gebaut. Uns macht das Spiel so mehr Spaß, und man muss auch nicht für jede kleine Strecke mühsam die Punkte zählen. Es wird nur noch am Ende des Spiels geprüft, wer welche Aufträge erfüllt hat und das Bonuskärtchen für die längste Strecke bekommt.--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Fazit: Da wir beide Varianten "Zug um Zug" und "Zug um Zug Europa" besitzen, wechseln wir häufig ab. Evtl. kann man dann auch die Bahnhöfe aus der Europa-Variante für die USA-Variante benutzen und so blockierte Strecken frei machen. Zwar finde ich persönlich die Europa-Variante besser, aber Abwechslung tut immer gut. Also durchaus auch eine klare Empfehlung für das Original.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Und wenn man schon Zug um Zug Europa hat?, 10. Februar 2007

Nachdem wir die später erschienene und mit einigen Zusatzregeln ausgestattete Europa-Version von Zug um Zug sehr gerne mögen, haben wir trotzdem auch die Ursprungsversion gekauft. Hauptunterschiede zur Europa-Version: - keine Tunnels, daher bessere Planbarkeit der Strecken- mehr lange Strecken, daher können einem leicht schon mal die Waggons ausgehen- keine Bahnhöfe, d.h. es kann einem wirklich der Weg versperrt werdenUnter dem Strich muss man hier anders planen und bauen, die Strategie ändert sich doch erheblich. Wer das Spiel von der Anlage her gerne mag, kann durchaus beide Spiele kaufen, bei uns jedenfalls geht die Begeisterung quer durch die Generationen. Die Kinder lernen strategisch zu denken und vorausschauend zu planen, insofern ist hier auch eine Menge Lerneffekt drin.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  her mit dem Dampf für die schnellste Eisenbahn, 1. Februar 2007

Es fängt mit dem Geheimnis des Auftrages an: die Verlegung einer Bahnstrecke. Geht sie von Los Angeles nach New York? Oder von Kansas City nach New Orleans? Man muss mit seinen farblich gekennzeichneten Waggons die vorgegebene Strecke bauen, kann Umwege einlegen, um die Mitspieler zu irritieren, oder direkt aufs Ziel lospreschen. Erkennt man die Aufträge der anderen Spieler, bietet sich die Möglichkeit, die jeweilige Strecke zu blockieren.Langsam wie eine alte Dampflok beginnt das Spiel, jeder Spieler muss erst einmal warmlaufen. Hat man jedoch ein paar Teilstücke gebaut, kommt man in Schwung, die Lok gewinnt an Fahrt. Je eher man seinen Auftrag ausgeführt hat, desto mehr Strecken darf man bauen. Und wer anfangs noch führt, ist nicht unbedingt am Ende der Sieger. Etwas Kartenglück gehört auch dazu.Diese Komponenten machen das Spiel spannend bis zum Schluss, es lohnt sich zu kämpfen. Das Spiel verspricht guten Spielspaß.




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