Kundenmeinungen
Ein genial düsterer Film, 6. Juli 2008
Dieser Film ist vor allem dann geeignet, wenn man Dramen liebt, die sich nicht ad hoc in ihrer Traurigkeit eröffnen. Unerwartet und doch sehr feinfühlig.Ein unvergliechlich gutes Stück
laaaaaangweilig, 17. Juni 2008
Also ich habe die ganze Zeit auf den Aufbau von Spannung gewartet! Stattdessen zieht sich der Film wie Kaugummi und man wartet, dass 'etwas' passiert! Langweilige Handlung, langweilige Erzählung, langweiliges Ende!
Perfekte Umsetzung, 10. Mai 2008
Fünf Schwestern begehen Selbstmord; Cecilia, die jüngste von ihnen, nimmt das Unheil vorweg. Mit einer Einstellung der 13-Jährigen Teenagerin, wie sie mit geöffneten Pulsadern im blutroten Badewasser liegt, beginnt der Film, begleitet vom lakonisch-znynischen Kommentar aus dem Off "Cecilia war die erste, die ging." Sofia Coppolas ("Lost in Translation") Verfilmung des Romans "The Virgin Suicides" (dt. "die Selbstmord-Schwestern") von Jeffrey Eugenides setzt da an, wo jede große Literatur-Verfilmung ansetzen sollte: bei der Treue zur Vorlage. Treue kann vieles heißen: die Botschaft herausstellen, die Figuren wiedererkennbar zum Leben erwecken, originalen Text einfließen lassen, ein möglichst getreues Setting etablieren oder gleich alles davon.Die den Film begleitende Stimme aus dem Off bedient sich in vielen Passagen dem originalen Wortlaut des Erzähler-Kollektivs im Roman. Die am Reißbrett entworfene Vorstadt mit den Ulmen erwacht vor den Augen des Zuschauers ebenso wie Charaktere, die man durchaus so vor dem geistigen Auge hatte. Kirsten Dunst, damals gerade mal 17 Jahre alt, spielt der Rolle der draufgängerischen Verführerin Lux exzellent. Hier hat Sofia Coppola einen von vielen Glücksgriffen in ihrem Film gelandet (wohl nicht umsonst verpflichtete sie Dunst auch für die Hauptrolle in "Marie Antoinette", ihren letzten großen Wurf). All das, wofür Lux steht, Kirsten Dunst packt es in ihre Mimik und in ihr gesamtes Spiel.James Woods und Kathleen Turner geben ein hervorragendes restriktives Elternpaar ab. Die moralisch-emotionale Festgefahrenheit dieser Figuren spiegelt sich im Woods' Darstellung des durchsetzungsschwachen Lehrers ebenso wie in Turners Spiel der etwas devianten Mutter.Abgerundet wird die Darstellerleistung dieses filmischen Werks mit einer schönen Kinematographie - vor allem der Abscheu und Künstlichkeit erzeugenden Grünstich, der via Filter implementiert ist - sowie einem guten Soundtrack der Gruppe Air. Alles in allem ein schöner, feinfühliger, gut unterhaltender Streifen, der nie dick aufträgt und eine faszinierende Vorlage mit bestechender Leichtigkeit erzählt.
Verwirrend, 6. Januar 2008
Ich habe den Film vor wenigen Tagen gesehen und weiß immer noch nicht genau, was ich von ihm halten soll - aber gute Filme sind ja die, über die man lange nachdenken kann. Ein leiser Film mit Tiefgang, durchaus zu empfehlen, aber sicher nicht jedermans Geschmack.
Standart Edition + Hörbuch DVD = Special Edition, 23. Juli 2007
Eins vorweg, der Film ist ein großartiges Erstlingswerk von Sofia Coppola. Zu dieser Edition muss man jedoch sagen, dass es sich hierbei lediglich um die normale Standart Edition handelt, der man die Hörbuch DVD "Die Selbstmord-Schwestern" von Jeffrey Eugenides beigepackt hat. Diese lässt sich logischerweise lediglich auf einem DVD Player abspielen, was somit den Nutzwert etwas verringert. Die Features sind alle die selben. Wer also auf das Hörbuch verzichten kann, kauft sich die Standard Edition.
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