Kundenmeinungen
Dieser Diamant war noch nicht fertig geschliffen., 23. Oktober 2007
Pete Doherty und Carl Barat haben etwas was heute sehr selten geworden ist, sie haben ein Händchen für gutes Songwriting. Sie verbinden schöne Melodien und gute Texte in einem Sound der einen mitnimmt,berührt und der manchmal auch ganz schön schräg ist, und man sich fragt wie es sein kann das nicht mehr Leute so gute Musik schreiben können.Ich glaube der Hauptgrund für die Dynamik die in dieser Band entsteht beim Songwriting ist die Hass/Liebe-Beziehung zwischen Doherty und Barat. Jeder der die Libertines einmal live erleben durfte wird die Energie bemerkt haben die zwischen den Beiden entsteht bei einem Liveauftritt. Ein Problem dieses Albums ist das eine Person dieses Duos, in Person Pete Doherty, nicht genügend Leidenschaft in dieses Album gesteckt hat. Carl Barat trägt auf dieser CD mit Sicherheit die Hauptlast des Songwritings. Über das Warum brauche ich dem interessierten Leser nichts zu schreiben. Er wird es auch so wissen.In diesem zweiten Album geht es jetzt viel mehr um die Band selbst, um die Beziehung der beiden "Stars". "Cant stand me now" ist so ein Song in dem die Beiden sich jeweils über den Anderen auslassen und dies alles zu einem schellen Lied mit einem catchy Refrain. Meiner Meinung nach der beste Song den die beiden in ihrer Karriere bisher geschrieben haben. Weitere Höhepunkte sind "The man who would be king", "Dont be shy" und "What Katy did", wer kann diesem Song schon wiederstehen???Ein weiterer toller Song ist "What became of the likely lads" in dem die ganze Essenz der Libertines für meinen Geschmack steckt. Er hat die Magie wenn die Beiden im Duett singen, eine infektiöse Melodie und gleichzeitig doch diesen rohen Sound. Diese ist ein gelungener Schluss eines sehr guten Albums. Eine perfekte Reflexion über den Zustand der Band, was passierte und warum es passierte.
Weltklasse, 15. September 2007
Das mit dem Libertines Sound ist so ne Sache... Beim ersten mal passt einem nicht jeder Song. Vieles hört sich gleich oder zu fade und zu trocken an. Doch wenn man sich das Album gleich mehrere Male anhört, dann hat man sich in die Band, die CD und ihren einmaligen Sound verliebt. Die Libertines lassen aufhorchen-Noch einmal geben Carl und Pete alles!Die Power ist den Vier überhaupt nicht abhanden gekommen. Beispiele gefällig? Gerne! "Ha Ha Wall" mit seinem unwiederstehlichen Gitarrenrythmus, "The man who would be king" in dem es völlig unterschiedliche Sounds wahrlich regnet, Schlussnummer "What became of the likely lads", ja eigentlich müsste man an dieser Stelle wirklich jeden Song aufzählen. Die Scheibe glänzt an den verschiedensten Punkrhytmen, tollen Klangeinfällen und einem Carl Barat der Drogen-Pete übetrumpht. Spontan könnte ich euch gar keine schlechte Nummer, gar einen Tiefpunkt der CD nennen.Kaufen, es lohnt sich
Rockn' Roll !!, 26. März 2006
What became of the LIKELY LADs? Ist ne gute Frage von den Libertines! Zurück in die Kindheit, wo man sich noch ohne Probleme schlägern konnte und anderen Kollegen den Lolli klauen konnte! Ich schreib normal nich so gern solche Sachen hier, aber bei so miserablen Rezesionen muss ich einfach, für den anständigen Junge von nebenan, an die Laterne pinkeln, damit dieser nichts verpasst. Dieses Album ist Rockn' Roll. Aber Vorsicht: Nur für solche, die auch Rockn' Roll leben (wollen)! Rauhe Texte, verzerrte Gitarren und wunderschöne Melodien die ohne zu fragen sofort in des Jungen Gehörkatakomben plumpsen.
Schnapp dir n Bier und genieß den Sommer!The Libertines helfen dabei ganz sicher..das einzige was an dem Album stört ist das es die Band nicht mehr gibt. Aber dafür gibt es jetzt die Babyshambles!Und Carl Bârat plant ja auch eine halbe Reunion, nur halt ohne Pete.. Fazit: Sex, Drugs & Rockn' Roll - ich kann und will die anderen Rezesionen nicht verstehen(!)..
Petes letzter Streich, 22. November 2005
Nachdem sich der Hype um die Libertines nach Pete Dohertys Totalabsturz etwas gelegt hat und der Preis sank, habe ich mir die Scheibe jetzt aber zugelegt und gestehe, dass sie mich überzeugt hat. Wütende Dynamik gepaart mit Gesangsharmonien, in drei Minuten ist meist alles gesagt. Dohertys Songwriting ist solide, die Gitarren bratzen, dass es eine Freude ist ,dennoch kann man stets mitgrölen, der Sound ist flächig und dennoch prägnant, EX-Clash Mick Jones übernahm die Produktion und gibt dem Sound eine gewisse Note. Meine Favoriten sind das eher gediegene "Music when the lights go out" sowie das treibende "What became of the likely lads". Was aus Doherty geworden ist, doch auch wenn er bald nicht mehr unter unsd weilen sollte, hat er mit dieser Scheibe dafür gesorgt, dass man sich an ihn erinnern wird. Schade um ihn, er hätte ein großer werden können, doch er wird die Kurve nicht mehr bekommen, dennoch sollte sich jeder dieses Album zulegen, als Freund von rockigen Tönen mit Niveau wird er nicht enttäuscht werden
Unglaublich schön und unglaublich cool :), 21. September 2005
Beim ersten Hören, hat mir die CD im Großen und Ganzen schon gefallen, aber irgendwie war ich noch nicht so recht warm geworden mit ihr. So nach und nach gefällt sie mir bei jedem Hören besser und ich würde sie am liebsten ständig hören. Wie schon andere bemerkt haben, sind einige Lieder sehr punkig, andere gehen in Richtung Rock'n'Roll und andere wiederrum sind sehr balladenhaft ;) Doch keines ist nur eins, sondern irgendwie mehreres auf einmal. Ist einfach schwer zu erklären, man muss einfach mal reinhören :)
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