Kundenmeinungen
Vollkommenheit eines Beginns der Bourne Legende, 27. Oktober 2007
John Powell erhielt für den Score den ASCAP Award.Er hielt fest am Grundstein seiner ersten Bourne Musik, setzte aber neue dynamische Instrumente ein, welche im ganzen Film den typischen Klang geben. Verfeinerungen um noch mehr Spannung im extremen zu geben. Indische Basstrommeln durchpflügen das Grundprinzip der Bourne Musik um immer anden Ursprung, den Anfang des Film wieder zuspiegeln. Jede Szene erhält auch ohne Worte seine richtige Wirkung. Spannung langsam und imposant erzählt in Form von ausgewählten Noten. Besser als der Erste, so muss es sein, den man erwartet auch mehr Stärke von Bourne und so gab Powell ihm die verlohrene Stärke wieder. Besonnen und tragisch, zielstrebig und mitfühlend traurig erinnert die gesammte Musik an den Tod von Marie. Auch im späteren Verlauf des Film wird daran erinnert.Den grandiosen Abspann machte Moby (Techno DJ bekannt vom Mayday/ Lovepareade) Extreme Ways gibt genau das wieder was wir wollen - mehr!Somit wurde der Track auch im dritten Teil wiederverwand und zwei Teile fehlen ja noch, Bourne Vermächtnis und Bourne Verrat.Der beste Score der Filme, da er stark an Marie erinnert und im dritten einfach fehlt.
Wie von Powell erwartet - weltklasse Soundtrack!, 7. September 2006
Auch wenn der Film nicht ganz an seinen Vorgagänger heranreicht - an der Musik liegt es sicherlich nicht! Die übertrifft die des Vorgängers sogar noch. Hier hat John Powell wieder einmal erstklassige Arbeit abgeliefert. Moderne, elektronische Elemente wurde wunderbar mit klassischen Elementen, wie z.B. Streichern, ergänzt und verfeinert. Statt harter Beats wurden Trommeln eingesetzt, die diese Musik zu einem wahren Erlebnis machen. Alle Songs harmonieren miteinander, was diese CD zu einem wunderbaren Begleiter für Chill-Out-Stunden macht. Ich persönlich höre die CD fast täglich beim Joggen.Fazit: guter Film - weltklasse Soundtrack. Wer noch zögert, der soll ruhig zugreifen, beschwerden können an mich gerichtet werden ;)
Film UND Filmmusik 1 A, 4. September 2004
Wow habe den Film heute gesehen und auch die klasse Filmmusik dazu naturgemäß gehört.Da ist John Powell - wie bereits mit Teil 1 - eine Sahneschnitte an Filmmusik gelungen.Sehr viele entspannt-ruhige Stücke wechseln sich mit ausgezeichneter Electronica ab.Wer das Stück aus der Moskauer Disco sucht, das nicht mit auf dem Soundtrack ist, es stammt von Mocean Worker und heißt "Into Thin Air".Klasse Thriller, der zum großen Teil in Berlin spielt. Das Wiedererkennen der vielen Orte hat zudem großen Spaß gemacht.
Alles richtig gemacht..., 25. August 2004
...mehr kann man dazu nicht sagen. Endlich mal eine Fortsetzung, bei der das gesamte Produktionsteam inklusive Komponist zusammen geblieben ist. Schon an den ersten Takten dieses Scores erkennt man die Verbindung zu "Die Bourne Identität"...und so sollte es auch sein. John Powell scheint diesen Score gemäß der ersten Regel eines klassischen Dramas komponiert zu haben: start small and build! Die ersten Stücke auf der CD sind eher ruhig, sogar die ersten Verfolgungsjagden wurden nicht mit schnellen Beats oder treibenden Melodien hinterlegt, was den Stücken aber NICHT die Spannung nimmt. Wuchtige Einlagen wie auf dem Score zum ersten Teil (z. B. "Escape from embassy" oder "The apartment") sucht man also zunächst vergeblich. Aber der Score steigert sich - wie ein Drama - und endet schließlich mit einem furiosen Finale. Moby's "Extreme Ways", das ja schon in instrumentaler Version den Abspann von "Die Bourne Identität" einleitete, rundet diesen gelungenen Silberling zudem sehr gut ab. John Powell kommt zwar mit diesem Werk nicht ganz an die Genialität von "FACE/OFF" heran, aber der Kauf von "Die Bourne Verschwörung" lohnt sich für jeden, der auch den Vorgänger schon mochte. Definitiv empfehlenswert.
Geniale Fortsetzung des "Bourne Identity" Scores, 6. August 2004
Regelrechte Begeisterungsstürme löste die Nachricht bei mir aus, daß John Powell auch die Fortsetzung der "Bourne Identity" vertonen würde. Nun liegt das Ergebnis - "The Bourne Supremacy", zu deutsch "Die Bourne Verschwörung" - auf einem Varese-Silberling vor, der mit 45 Minuten Score plus Mobys "Extreme Ways" (das übrigens einen überraschend passenden Abschluß der CD bildet) zwar etwas kürzer, aber keineswegs schlechter als der Vorgänger geraten ist. Powell übernimmt hier zwar manche Themen und Elemente aus dem Vorgänger, zeigt aber damit, dass ebendiese ein wesentlicher Bestandteil des Bourne-Charakters sind. So taucht das Streicher-Thema ebenso wieder auf wie das Oboen-Thema (letzteres jedoch nur kurz). Beide werden im Verlauf des Score zu neuen, wundervollen Melodien ausgebaut. Elemente wie der "Hotel Regina"-Rhythmus und das "Treadstone Assassins"-Arrangement tauchen ebenfalls wieder auf, werden aber wunderbar neu instrumentiert und ausgearbeiten und durch eine Vielzahl neuer, wunderbarer Elemente und Ideen ergänzt. Für alle, die den Vorgänger nicht kennen: "The Bourne Supremacy" bietet den Orchesterklang des Hollywood Studio Symphony, gepaart mit exzessiven, vielfältigen und abwechslungsreichen Rhythmen, Gitarrenklängen gespielt von Powell selbst und George Doering und allem was die moderne Studiotechnik an Effekten, Percussions und Synthieklängen zu bieten hat. Das ganze äußerst versiert abgemischt ergibt einen mal hektischen, mal ruhigen oder sogar atmosphärischen und auf jeden Fall mitreißenden Score-Genuß, der qualitätiv nahtlos an seinen Vorgänger anschließt. Ergo: "The Bourne Supremacy" ist begeisternde Actionthrillermusik mit absoluten Höhepunkten wie "Goa" (klingt irgendwie nach Flamenco), "New Memories" (die Bourne-typische Oboe spielt ein Hauptthema), "Bim Bam Smash" (genialer musikalischer Steigerungslauf) und "Atonement" (wunderbar ruhige Version des Hauptthemas) und mit europäischem Flair. Sie wird nie langweilig und bietet durchweg interessante Elemente und Sounds. Powells Musik schlägt am Puls der Zeit und gehört für mich mit zum Besten, was die gegenwärtige Filmmusiklandschaft zu bieten hat. Ein absolutes Muß für Fans und aufgeschlossene Musikfreunde.
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