Kundenmeinungen
Vielschichtig und unterhaltend, 9. März 2008
Ohne das Buch zu kennen war ich sehr positiv überrascht von der hervorragend erzählten Geschichte des Films und der eindringlichen, dichten und unterhaltsamen Umsetzung. In einer eigentümlichen Ballance zwischen phantastischer und realistischer Geschichte geht es um Freundschaft, Gut und Böse, um Machtstrukturen, Vorbestimmtheit und Freiheit der Entscheidung. Nur um Liebe geht es diesmal nicht. Die leicht überzogenen Figuren brechen die finstere Härte des dargestellten Jugendstraflagers. Die Geschichte ist vielschichtig und spannend bis zum Schluss. Beste Unterhaltung mit einem auffallend guten Soundtrack.
Super Film!, 29. Juli 2006
Habe erst das Buch gelesen und dann den Film gesehen und bin von beidem sehr begeistert!Die Story ist sehr sehr gut umgesetzt. Die Schauspieler sind gut.Und die Filmmusik könnte nicht besser sein. Sehr passende Lieder zu allen Szenen.
Nicht nur ein Kinderfilm!, 1. Juni 2006
Ich muss meinem Vorredner wiedersprechen,der Film "Löcher" bietet durchaus auch für Erwachsene und Jugendliche reichlich Inhalt.Die gesamten Dialoge sind immer wieder von feiner Ironie durchzogen und machen einfach nur Spaß.Der einzige Kritikpunkt für mich ist das auftreten von Weaver, von der ich eindeutig besseres gewohnt bin.Sie zählt zu meinen Lieblingsschauspielerinnen und wartet in diesem Film nur mit ihrer halben Schauspielkunst auf.Aber meiner Meinung nach sollte man von einem Kinder- und }Jugendfilm auch nicht zuviel erwarten, das wichtigste ist doch die Unterhaltung und diese ist bei dem Film eindeutig vorhanden.
Disney-Abenteuer mit ungewöhnlichem Charme, 2. August 2005
Ich habe diesen Film nur durch Zufall entdeckt und war angenehm überrascht. „Das Geheimnis von Green Lake" ist ein ansprechender, hier zu Lande leider kaum beachteter Film mit tollen Darstellern und einer originellen Story.
Zur Story: Die Handlung findet auf drei Ebenen statt. Die Haupthandlung spielt in der Gegenwart im Jugendlager „Green Lake", in welchem der 14.jährige Stanley Yelnatz wegen eines Diebstahls landet, den er nicht begangen hat. Die zweite Handlung spielt in der Vergangenheit und erzählt die Geschichte einer Banditin aus dem Wilden Westen namens "Kissing Kate", deren Schicksal eng mit dem Ort „Green Lake" und mit der Familie Yelnatz verknüpft ist. Der dritte Handlungsstrang schließlich zeigt Stanleys chaotische Eltern, die an einem Spray gegen Fussgeruch arbeiten. Alle drei Handlungsstränge sind sehr gut miteinander verknüpft und bilden ein interessantes Gesamtwerk. In „Das Geheimnis von Green Lake" werden Themen wie Freundschaft, Rassismus und Armut auf originelle, charmante und unaufdringliche Weise behandelt. Dabei überzeugt der Film durch viele lustige und ungewöhnliche Ideen (so haben z.B. Zwiebeln noch in keinem anderen Film zuvor eine solche Rolle wie in „Das Geheimnis von Green Lake" gespielt;-)). Aufgrund der verschachtelten Story, die immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechselt, ist diese Disney-Abenteuerkomödie sicher kein Kinderfilm. Auch wenn der Film offiziell ab 6 Jahren freigegeben ist, werden Kinder unter 10 Jahren der Handlung kaum folgen können. Zu den Darstellern: Die jugendlichen Schauspieler machen ihre Sache hervorragend, vor allem Shia LaBeouf als Stanley und Khleo Thomas als Außenseiter „Zero" wissen zu überzeugen. Aber auch die Erwachsenen spielen wirklich gut, hier sollte man vor allem Jon Voight hervorheben, der als fieser, texanischer Aufseher mit Elvis-Tolle eine großartige Leistung zeigt.
"Löcher" mit Tiefgang, 27. Juli 2004
"Löcher" (bzw. "holes") ist auch der Originaltitel des Romans von Louis Sachar, den ich an dieser Stelle ebenfalls empfehlen möchte. Eben jener Louis Sachar hat auch das Drehbuch des Films verfasst, so dass alle diejenigen, die gern Buch und Film vergleichen (was meistens zu Ungerechtigkeiten gegenüber dem Film führt), wissen sollten: Der Autor hat es so gewollt.In der Geschichte werden dann auch Löcher gegraben, jede Menge Löcher, so tief wie eine senkrechte Schaufel an Länge misst. In der Gruppe "Zelt D" graben gemeinsam: Durchblick, Deo, Zero, ZigZag, Magnet und Höhlenmensch, der eigentlich Stanley heißt und der Held der Geschichte ist. Wenn man nun erzählt, dass er in das Camp Green Lake, wo man eben jene Löcher auf dem Grunde des ausgetrockneten Sees zur "Charakterbildung" graben muss, gekommen ist, weil er für den Diebstahl eines Paar Turnschuhe eines Baseballstars verurteilt wurde, obwohl ihm dieses Paar eigentlich nur zufällig von irgendwoher auf den Kopf gefallen ist, dann weiß man, dass diese Geschichte sehr seltsam ist. Allerdings merkt man auch, dass es sich um eine wirklich gute Mischung aus Abenteuer-, Komödien- und 'Coming-of-age-Film' handelt. Neben einer küssenden Räuberin, die früher mal Lehrerin war, einem Zwiebelhändler, einem glücklosen Schweinehirten, einer Wahrsagerin/ Hexe, einem Mittel gegen Fussgeruch und dem "Daumen Gottes" gilt es zum Schluss tatsächlich noch einen Schatz zu finden - wenn da nicht die gelbgepunkteten Eidechsen wären.So verwirrend wie es klingt, ist es gar nicht, dafür aber ungeheuer unterhaltend und auch noch mit einer Portion Tiefgang, die einen das "Geheimnis von Green Lake" nicht so schnell vergessen lässt. Sehr Sehenswert!
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