Kundenmeinungen
Überhammer, 21. Juli 2007
Unzählige Male musste ich es schon sagen, denn seit Jahrzehnten ist eines fast so sicher wie das Amen in der Kirche: Umsetzungen berühmter Kinostreifen auf Spielkonsolen sind in der Regel müder Abklatsch, der noch nicht einmal durchschnittlichen Ansprüchen gerecht werden kann, nicht selten verbirgt sich hinter dem (sündhaft teuren) Originallizenz-Gedöns eine erbärmliche Gurke. Was der naive Käufer freilich erst viel später merkt: selber schuld, möchte man da allerdings sagen. Im Fall eines ganz bestimmten X-Box-Titels war es dann aber endlich soweit: der Durchbruch, die Kehrtwende zum Guten oder was auch immer: The Chronicles of Riddick Escape from Butcher Bay ist ein reinrassiger Hit und wird uns derart gut präsentiert, dass selbst Zocker mit Shooter-Allergie - denn zu jenem Genre zählt dieses Game den Hut vor diesem brillanten Werk ziehen müssen. Kaum zu glauben aber wahr: bis auf vereinzelte Kleinigkeiten lässt sich nichts aufspüren, was Sorgenfalten bereiten könnte. Dass das famose Gameplay nicht die volle Punktzahl, sprich die höchste Wertung bekommt, liegt einzig und allein daran, dass der Multiplayerspaß sträflich vernachlässigt wurde. Das ist jammerschade, stellt aber glücklicherweise den einzigen wirklich ernstzunehmenden Negativfaktor dar. So ganz nebenbei sei noch angemerkt, dass eine Freigabe erst ab 18 Jahren erfolgt, nun denn, kein diesbezüglicher Kommentar von mir mehr dazu. Ansonsten herrscht weit und breit eitel Sonnenschein und das ist wahrlich keine Übertreibung. Ballerspiel-Fans, die stolze Besitzer einer X-Box sind, haben überhaupt keine Wahl: dieser Titel ist definitiv ein Pflichtkauf. Angesichts des Vorhandenseins einer Filmvorlage aus Hollywood eine dicke Sensation, wie ich meine. Anstatt eines seelenlosen Verwurstens 08/15-Materials hier nun also ein echter Kracher, wow.Protagonist dieses nicht ganz unbrutalen Actionknallers ist Mr. Vin Diesel, der im Übrigen im Spiel tatsächlich so ausschaut, wie sein Vorbild im Kinostreifen. Zur Grafikpracht aber nachher mehr. Jedenfalls schaut es zu Beginn des Abenteuers nicht gerade gut für uns aus, denn wir als Mr. Riddick werden Opfer eines sehr hinterhältigen Überfalls einer üblen Kopfgeldjägerbande, werden gefangen genommen und schließlich gen Knast deportiert. Es ist zu allem Unglück aber kein gewöhnlicher Knast, in den wir gelangen, sondern eine Anstalt, die stolz darauf ist, als fluchtsicher zu gelten. Der Name ist sinnigerweise Butcher Bay (auf deutsch ungefähr Bucht der Schlachter), doch was viel bedeutender ist: die Strafanstalt scheint offensichtlich den allerneuesten Hightech-Ansprüchen zu genügen und hat zudem einen mächtig irren und zugleich tyrannischen Oberaufseher namens Abbott aufzuweisen. Dies kann uns in unserer Funktion als Mann ohne Nerven (und mit ordentlich viel Bizeps) natürlich überhaupt nicht schocken und so machen wir uns vergleichsweise ungerührt auf unseren Weg, der da heißt: Freiheit. Das Endziel lautet (natürlich) Ausbruch, die möglichst schnelle Flucht ist einzig und allein das, was zählt. Dies hört sich unter den gegebenen Umständen nicht nur ziemlich schwierig an, sondern gestaltet sich in der Praxis auch tatsächlich mühsam, soll im Klartext heißen: der Schwierigkeitsgrad ist wahrlich nicht ohne, zuweilen sehr knackig bis phasenweise unfair. Mit Konzentration, Geduld, Ausdauer und natürlich auch entsprechendem Talent lässt sich zwar früher oder später alles meistern, doch über ein stahlhartes Nervenkostüm zu verfügen, ist sicherlich kein Fehler, schätze ich. Anfänger und auch Gelegenheitszocker werden schnell ihr blaues Wunder erleben, Shooter-Veteranen bzw. Profis freuen sich über die Herausforderung.Dazu gesellt sich ein Abwechslungsreichtum, den ich anfangs nicht für möglich gehalten hätte. In den weit über dreißig Spielabschnitten gestalten sich die einzelnen Missionen des Öfteren sehr unterschiedlich: Flucht aus der Zelle bzw. dem gesamten Trakt, nervenaufreibende Schleichpassagen im Schutz der Dunkelheit, überfallartige Angriffe auf das Wachpersonal in deren Quartieren und das alles natürlich möglichst geräuschlos. Da es sich um ein futuristisches Cyberabenteuer handelt, landen wir (im Erfolgsfalle) letztlich am Weltraumflughafen, wo die letzten großen Stolpersteine auf uns warten, um es noch milde auszudrücken. Bis dahin dauert es aber noch ein Weilchen, allerdings ein negativer Aspekt, den ich nicht unter den Teppich kehren möchte ist The Chronicles of Riddick Escape from Butcher Bay nicht so umfangreich wie erhofft. Zwar bin ich vom Actiongenre her vergleichsweise kurze Zeiten gewohnt, doch angesichts der Tatsache, dass kein Multiplayermodus existiert, erwarte ich von der verbliebenen Solokampagne mehr. Genre-Kenner bzw. Shooter-Experten ballern sich in einstelliger Stundenspielzeit durch, das ist zu wenig. Natürlich darf nicht vergessen werden, dass angesichts der packenden Inszenierung ein zweites Durchzocken ziemlich wahrscheinlich ist, doch trotzdem bleibt ein fader Nachgeschmack übrig, schließlich mussten seinerzeit locker flockig stolze 60¬ gelöhnt werden.Erfreulich hingegen die Vielseitigkeit der zu bewältigenden Missionen, der gehobene Anspruch (blindes Drauflosballern endet regelmäßig im Fiasko) und nicht zu vergessen der spielerische Freiraum, der uns angenehmerweise gewährt wird: es existieren zahlreiche Möglichkeiten, Kontakt mit den anderen Insassen aufzunehmen, um durch diese an Nebenaufträge zu gelangen, so zum Beispiel das Aufspüren gewünschter Items oder auch immer wieder gerne das Schmuggeln heißer Ware, unter anderem natürlich auch Drogen. Ebenso sind Ringkämpfe an der Tagesordnung wie auch das Aufmischen feindlicher Gangs. Viele Zwischenziele gilt es während eines Abschnitts zu erfüllen, auch wenn diese zugegebenermaßen nicht besonders viel Zeit in Anspruch nehmen: wir nehmen sie dankend an. Ich zumindest, denn so lässt sich auf Dauer so ganz nebenbei ein nettes Sümmchen ansparen, das wir im weiteren Verlauf in nette Hilfsmittel und insbesondere in Zigaretten investieren. Jene Fluppen haben hier eine ganz besondere Bedeutung: diese zu beschaffen, hat nämlich durchaus seinen Reiz. Mithilfe der Kippen lassen sich Extras freischalten, die wir über das schicke Optionsmenü dann anwählen dürfen, so beispielsweise Zeichnungen des Entwicklerteams (Artworks) oder ein kurzer Trailer bezüglich des im Kino bald anlaufenden Nachfolgers (Infos zum Film). Das allein haut(e) mich allerdings noch nicht vom Hocker, um ehrlich zu sein. Interessanter hingegen die Prototypen, welche uns Einblicke in das Anfangsstadium bei der Entwicklung dieses Titels geben inklusive vereinzelter Demos. Wem die Extras schrecklich egal sind, der freut sich dennoch sehr über die überaus dichte Spielatmosphäre. Zu verdanken haben wir dies unter anderem der gelungenen Egoansicht, die uns wahrlich mittendrin in der Action fühlen lässt und das, ohne dass wir das Gefühl haben, den Überblick zu verlieren bzw. planlos durch die Gegend umher zu irren. Während der Nahkämpfe stellen wir überrascht fest, dass wir es keineswegs mit stupidem Tastengehämmer zu tun haben, sondern auch in Deckung gegangen werden darf, Angriffe geblockt und deftige Konterattacken ausgeführt werden dürfen. Bravo. Natürlich bleibt es nicht beim Kampf mit nackten Fäusten, im weiteren Verlauf des Spiels greifen wir selbstverständlich auf noch schlagkräftigere Argumente zurück: anfänglich noch Knüppel oder Eisenrohr, sind es später Pistole, MG und Schrotflinte was nicht unbedingt eine große Auswahl darstellt, um ehrlich zu sein - geben sich die Ehre, dies aber erst nach der Anfangsphase, seid also zu Beginn nicht verwirrt, schließlich findet nicht jeder ausbrechende Häftling sogleich eine dicke Wumme, versteht sich. Überhaupt wirkt das Ganze gar nicht so derbe überdreht bzw. unrealistisch wie ursprünglich von mir befürchtet, gar nicht einmal so unrealistisch kommt das Prozedere rüber: eine zweifellos angenehme Überraschung.Erwähnenswert ist des Weiteren eines: schleichen wir vorsichtig im Schatten umher, registrieren wir dies am Blaufilter auf dem Bildschirm, was bedeutet, dass wir uns für den Moment sicher fühlen dürfen, quasi als Schatten an der Wand nicht auszumachen sind. Dann bietet es sich an, dem Feind bzw. Wächter auf die Pelle zu rücken, diesen (mindestens) kampfunfähig zu machen und dann damit ist es ja schließlich noch nicht getan in ein schattiges Plätzchen zu bugsieren. Ob Ihr den Widersacher nur ohnmächtig machen wollt oder ihm besser gleich das Genick oder ähnliches brecht, ist Euch überlassen. Bedenkt nur eines: der besagte Genickbruch ist lauter als das geräuschlose Würgen. Später gesellt sich jedenfalls noch ein weiteres sehr hilfreiches Utensil hinzu: nein, keine Wumme, sondern ein Spezialnachtsichtgerät (Eye Shine) lässt uns auch in tiefster Dunkelheit sehen: eine große Erleichterung, wie man sich sicherlich gut vorstellen kann, schätze ich. Hellerleuchtete Räume knipsen wir aus und nehmen uns in Windeseile die örtlichen Insassen, die orientierungslos sind, zügig vor. Einer nach dem anderen und dies möglichst schnell, versteht sich. Im Übrigen machen wir in The Chronicles of Riddick Escape from Butcher Bay nicht nur die Bekanntschaft von Wächtern der Spezies Homo Sapiens, auch gut gepanzerte Cyber-Roboter und sogar Zombies stellen sich uns später in den Weg. Leicht wird es uns auf jeden Fall nicht gemacht, darauf solltet Ihr Euch definitiv einstellen. Sollten wir doch einmal schwer verletzt werden, empfiehlt es sich, in Nullkommanichts die Heilstation aufzusuchen, ein falscher Stolz wäre auf jeden Fall hier nicht angebracht. Ein e weitere Überraschung stellt die Tatsache dar, dass nicht nur geprügelt und geschossen, sondern zudem auch der ein oder andere Small-Talk gehalten wird, ab und an eine riskante Kletterpartie vorkommt und speziell die enthaltenen Elemente eines Adventures dem Spiel sehr gut tun. Diese in Verbindung mit den Schleichpassagen in bester Stealth-Manier, den deftigen Prügeleinlagen, brachialen Schusswechseln und abwechslungsreichen Aufträgen sorgt für einen aufsehenerregenden Spielverlauf: Daumen hoch! Hier wurde offensichtlich ganze Arbeit geleistet. Ein Werk im Hinblick auf das Gameplay (leider tanzt das Fehlen des Multiplayerspaßes unglücklicherweise aus der Reihe) am Rande der Perfektion. Viel besser geht es in diesem Genre meines Erachtens nicht, große Klasse.Das Hochgefühl, welches uns der packende Spielverlauf beschert, wird schließlich noch weiter verstärkt durch eine grandiose Präsentation, die so gut wie gar keinen Anlass zur beschwere gibt. Ein, zwei Schönheitsfehler gibt es allerdings, der im Grunde auch unübersehbar ist: ein nahezu permanentes Kantenflimmern, phasenweise sogar stark, das hätte nicht sein müssen und der ein oder andere böse Clipping-Fehler in den Gesichtern, schade. Davon abgesehen bietet sich uns aber ein wahres Festmahl: große und gut modellierte Figuren, eine gelungene Kameraführung (bei Actiontiteln oft ein Schwachpunkt), herausragend gut detaillierte Texturen am Boden und an den Wänden und Charaktere, die phasenweise sensationell realistisch rüberkommen. Sowohl Texturierung, sonstige Spezialeffekte als auch Charaktere sehen großartig aus und sorgen für eine Edel-Optik, gar keine Frage. 16:9-Breitbildformat, deutsche Bildschirmtexte und 60-Hz-Modus runden die grafische Performance ausgezeichnet ab und lassen quasi keine Wünsche offen (bis auf das teils arge Flimmern). In Sachen Soundkulisse registrieren wir erfreut eine sehr gute englische Sprachausgabe, die wirklich rundum begeistern kann, sogar die Originalstimme unseres Helden aus dem Kinostreifen gibt sich hier bei der X-Box-Version die Ehre. Ein mitreißender Soundtrack, welcher den Adrenalinspiegel fortwährend nach oben peitscht und die Unterstützung von Dolby Digital machen die Sache nun aber so richtig schön rund. Kurzum: eine Präsentation auf absolutem Top-Niveau.Was bleibt im Fall von The Chronicles of Riddick Escape from Butcher Bay somit festzuhalten? Die Story stimmt, die Steuerung ist gut durchdacht und präzise, die Kamera leistet sehr gute Dienste, der Sound ist bärenstark, die Sprachausgabe ebenso, die Grafik teilweise fantastisch, die Spielatmosphäre extrem dicht, das Gameplay sehr abwechslungsreich und zudem noch herausfordernd, sprich anspruchsvoll: was gibt es da noch groß zu meckern? Ach so, fast hätte ich es vergessen: die deutsche Version ab 18 ist nicht geschnitten. Die kleinen Patzer (Kantenflimmern, vereinzelte Clipping-Fehler, kein Multiplayer, etwas zu kurze Spieldauer) erwähnte ich bereits, diesen steht aber die obengenannte Armada an positiven Gesichtspunkten gegenüber. Spielspaßwertung: 91%.PLUS --> Edel-Optik, starke Soundkulisse, sehr spannend, sehr abwechslungsreich, anspruchsvoll, herausfordernd, saubere Handhabung, gelungene Kamera und natürlich: Action sattMINUS --> Kein Multiplayer, mitunter arges Kantenflimmern und teils Clipping-Fehler, etwas kurze Spieldauer, nicht gerade leicht
Richards Flucht von Butcher Bay, 19. April 2006
Bei Filmumsetzungen bin ich anfangs immer sehr skeptisch. Die meisten taugen nur als origineller Bierdeckel. Auch wenn sich die Tester der Zeitschriften gegenseitig in die Arme fallen und vor Begeisterung den Staub aus der Jacke klopfen, muss für mich das Spiel nicht unbedingt ein Kracher sein. Z.B. Unreal Championchip 2 ist zwar optisch und technisch genial, aber dieses Button-Smashing ging mir doch etwas auf den Keks. Ich habe mich aber dennoch entschlossen mir Riddick zu kaufen. Als alter Shooter-Fan, der allerdings auch mal so etwas spielt wie Beyond Good & Evil oder Shadow of Memories, muss ich sagen, ich habe es nicht bereut. Das Spiel hat mich umgehauen. In meiner 62 Spiele langen Xbox-Zockerpraxis gab es nur wenige Spiele die mich so beeindruckt haben. Riddick ist für mich eines der besten Spiel auf dem Markt. Beweglich wie Sam (Splinter Cell), treffsicher wie John (SOF II) und cool wie Torque (The Suffering).Positiv:Supergrafik, starke Atmosphäre, spannende Story, super Animationen, abwechselungsreich vom Faustkampf bis zum gesteuerten Kampfrobot, super Sound, coole Originalstimmen, gute Autospeicherpunkte, zahlreiche Zwischenmissionen....muss ich weiter aufzählen ?Negativ:???????? mhm.......äääh..... der Punkt der Zielerfassung ist zu klein.Fazit: Hart, cool, genial! Aber nix für Kinder.
Grossartig!, 7. März 2005
Sicher der beste Titel in diesem Genre der zur Zeit für Xbox erhältlich ist. Grafisch absolut hammermässig, Gameplay hervorragend und nix für Kinder ;-)
Riddick, 29. Dezember 2004
Ansich ist das Spiel sehr gut. Es hat eine überragende Grafik die so gut ist wie die von Doom3, eine tolle Story die genauso spannend ist wie die der Filme und ist dank Schieß- Prügel- und Schleicheinlagen extrem Abwechslungsreich. Dennoch gibt es ein paar kleine Mankos die aber zusammen recht nerven. Der Level in der Pit, einer Grube in der sich nur versäuchte Häftlinge ist langweilig da man hier nur die ganze Zeit auf die stupide auf einen zulaufenden Gegner feuern muss und in einem labyrinth ohne Karte einen Schlüssel finden muss. Noch dazu gibt es hier unendlich viele Gegner die immer in Massen auftauchen. Ineinem bald darauf folgenden Level gibt es extrem viele nervige lange Ladezeiten. Diese Mankos werden jedoch leicht von den proffesionellen Synchronsprechen, und dem tollem Sound ausgemerzt. Außerdem kann man fast immer aus sehr vielen verschiedenen Missionen auswählen. Zum Beispiel muss man in einem Level in einen Arbeitsschacht gelangen. Das geht entweder indem man für einen Drogendealer arebeitet oder im Ring nacheinander Gegner erledigt bis man dem Hauptmann der Wachen gegenüber steht und bnach einem Sieg gegen ihm dessen SecurityCard erlangt mit der man ebenfalls in den Arbeitsschacht gelangt. Zwischen den Hauptmissionen kann man ähnlich wie in GTA verschiedene nebenmissionen machen um sein ansehen zu steigern, Geld oder Waffen zu erlangen oder damit die Aufterggeber ebenfalls Aufträge des Spielers erledigen. Leider ist das Spiel nicht sehr kurz und ist in 10 Stunden durchgespielt. Weil es jedoch fast immer alternative Vorgehensweisen gibt wird man das Spiel öfter als nur einmal durchspielen wollen.Insgesammt ist Chronicles of Riddick: Escape from Butcher die neue Ego-Schooter-Referenz auf X-Box und Pc (und wird es wahrscheinlcih auch auf der Ps2 wo das Spiel ebenfalls erscheinen wid) und kann es locker mit Halo2, Half Life2, Doom3 und Killzone (PS2)aufnehmen.
Bester Ego-Shooter seit langem, 16. Oktober 2004
Eigentlich habe ich mich immer vor Shootern auf Konsolen geekelt. Miese Pad-Steuerung, schlechte Grafik im PC-Vergleich und nervige Speicheroptionen waren immer meine Gedanken wenn ich denn doch mal einen Shooter auf ner Konsole gezockt habe. Eigentlich wollte ich für immer die Finger von diesem Genre auf Konsolen lassen und mich an Doom 3 oder ähnlichem auf dem Rechner erfreuen. Als absoluter Riddick-Fan habe ichs mir dann aber doch mal angesehen. "WOW" kann ich nur sagen. Die Grafik ist schlichtweg der Hammer. Die Effekte sehen dermassen gut aus, ich hätte nicht gedacht das so etwas überhaupt auf Konsolen möglich ist. Bis auf die Auflösung kann die Grafik meiner Meinung nach fast mit Doom 3 mithalten, was eine ziemliche Peinlichkeit für D3 darstellen dürfte. Die Licht-/Schatteneffekte sind einfach der Hammer, muss man gesehen haben, auch wenn man das Spiel nicht mögen sollte. Allerdings hat mich das Game auch sonst völlig überzeugt. Mit der Pad-Steuerung konnte ich mich nach kurzer Eingewöhnung anfreunden, Maus&Tastatur ist einfach optimal, aber Riddick holt wirklich alles an Bedienungsfreundlichkeit aus dem Pad heraus. Das eigentlich Spiel ist für mich einer der besten Shooter der letzten Jahre. Eine Riddicktypische Story, super Synchronsprecher (Vin Diesel, Ron Perlman, XZIBIT und DiMaggio um nur ein paar zu nennen) und abwechslungsreiche "Missionen" und Aufgaben. Doom war mir schnell zu langweilig. "Lauf 20 Stunden lang einen Gang entlang und erschiess alles" ist halt etwas ermüdend auf die Dauer. Bei Riddick besorge ich Drogen, stehle Waffen, nehme an einem Prügelturnier teil und bringe Mithäftlinge um, um nur ein paar der Dinge zu erwähnen. Auch das Nahkampfsystem ist vom feinsten und funktioniert im Gegensatz zu fast allen andern Shootern einfach klasse. Blocks, Kombos und Messerkämpfe gehen super von der Hand.Alles in allem dürfte Riddick wohl der beste Shooter für Konsolen schlechthin sein, muss auch den Vergleich mit PC-Shootern keinesfalls fürchten und ist mein persönlicher Lieblingsshooter der letzten Zeit.Das einzige Manko ist die recht niedrige Spielzeit. Nach 10-12 Stunden kommt man ohne Probleme durch, dies hätte mehr sein können. Aber dennoch mag ichs lieber kurz und knackig als lang und lahm...
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