Kundenmeinungen
Im Singleplayer ein Flop..., 11. Mai 2008
Vor einer Weile habe ich mir einen Ruck gegeben und auf eBay The Legend of Zelda: Four Swords Adventures ersteigert. Das Spiel ist ausschließlich für Nintendos Gamecube erschienen, außerdem ist es relativ spät auf den Markt gekommen, was der Grund ist warum ich es bis heute noch nicht durchgespielt hatte. Umso neugieriger war ich auf das Spiel. Was einem am Spiel als erstes auffällt ist der Grafikstil, der sehr klassisch (um nicht zu sagen veraltet) daherkommt und einen starken Rückschritt gegenüber The Legend of Zelda: The Windwaker (Gamecube) und sogar den beiden Titeln für das Nintendo 64 darstellt. Das schreckt einen wahren Fan natürlich nicht ab, schließlich war die Serie schon immer top und der Teil für das Super Nintendo ist bis heute mein Favorit.The Legend of Zelda: Four Swords Adventures ist ein Remake von Four Swords für Nintendos Gameboy Advance, welches damals eines der ersten Spiele war und prinzipiell als Multiplayerspiel ausgelegt war. Auch Four Swords Adventures ist ein Multiplayerspiel und wird aus diesem Grund im Bundle mit einem GBA-Verbindungskabel ausgeliefert, mit dem man bis zu vier Gameboy Advance als Controller verwenden kann, genügend GBA's, Verbindungskabel und geneigte Mitspieler vorausgesetzt. Da dem Spiel das erwähnte Kabel beiliegt wird es in einer für Sammler interessanten Pappbox ausgeliefert, die sich wirklich hübsch im Regal macht. Auffällig ist an diesem Mehspielersystem, das schon bei Final Fantasy Christal Chronicles Verwendung findet, dass man lediglich im Singleplayer-Modus das Gamecube-Gamepad verwenden darf, möchte man zuzweit spielen benötigt man bereits zwei Gameboy Advance und muss sich ein zweites Verbindunskabel kaufen. Oder nocheinmal Four Swords Adventures, was Nintendo sicher am liebsten wäre und wohl einer der Grunde für diesen merkwürdigen Umstand ist.Ich habe mich beim Spielen jedoch auf den ebenfalls vorhandenen Singleplayer-Part konzentriert, welcher 24 in sich abgeschlossene Levels beinhaltet und einen guten Vorgeschmack auf den Multiplayer-Part bietet. Wie in allen Teilen der Serie wird einen 0815-Story erzählt, Prinzessin Zelda und einige andere Damen gilt es zu befreien und Ganon ist wie so oft der Bösewicht. Abgesehen von der Levelunterteilung alles beim Alten könnte man meinen, doch da irrt man sich. Four Swords Adventures geht in vielerlei Hinsicht sehr eigene Wege, so ist man beispielsweise immer zu viert unterwegs und muss hauptsächlich Rätsel lösen die auch auf diesem System basieren. Man kann zwischen den einzelnen, farblich unterschiedlichen "Links" jederzeit wechseln und sie zusammen oder einzeln steuern, auch kann man einen Link hochheben und beispielsweise über eine Grube werfen. Eine weitere Neuerung ist das Sammeln der allgegenwärtigen Kristalle, erst wenn man 2000 davon gesammelt hat ist man in der Lage einen der 24 Levels abzuschließen.Eine weitere gravierende Änderung bietet das nicht vorhandene Inventar. Man kann immer nur höchstens einen einzigen Gegenstand tragen den man maximal einmal aufrüsten kann, möchte man einen anderen Gegenstand benutzen muss der alte abgelegt werden. Lustig wenn man bdenkt dass man diesmal eigentlich vier Leute hat um das Zeug zu schleppen. Beendet man den Level verliert man alle Gegenstaände, nichteinmal die Herzcontainer bleiben einem erhalten und man fängt praktisch wieder von vorne an. Diesen Stilbruch konnte ich nur schwer verschmerzen, es war seit jeher ein Gesetz in der Zelda-Reihe dass der Charakter eine Entwicklung durchmacht. Außerdem fällt negativ auf dass es in der Singleplayerkampagne nichts, aber auch wirklich rein garnichts abseits des vorgegebenen Weges zu entdecken gibt, es gibt nicht das geringste freizuschalten, keine unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade oder Enden, einfach garnichts was einen dazu bewegen könnte das Spiel nocheinmal zu spielen. Für mich ist das fast ein K.O.-Kriterium und ich kann nur hoffen dass das Spiel erst im Multiplayer sein Potential entfaltet, von dem ich bisher leider nicht viel bemerkt habe.Zur Grafik kann ich nur sagen dass sie ziemlich enttäuschend ist und nur einen Tick besser aussieht als auf dem Super Nintendo, die paar Grafikeffekte hätte man sich bei Nintendo dann auch schenken können.Wäre ich nicht Besitzer eines CDi's, wäre Four Swords Adventures das schlechteste Spiel der Serie das ich je gspielt habe. In diesem Zusammenhang möchte ich anmerken dass das Spiel genauso wie die unsäglichen CDi-Games sehr auf 2D-Grafik setzt und auch über eine ähnliche Weltkarte verfügt.The Legend of Zelda: Four Swords Adventures ist wirklich und wahrhaftig ausschließlich für Fans zu empfehlen, würde ich nicht wissen dass die meisten Zelda-Games hervorragend sind wäre das das letzte Spiel der Serie das ich mir zugelegt habe.
Kein würdiger Nachfolger aber nett, 21. Juli 2007
Zelda four Swords ist leider nur in einer 2D Grafik aber dennoch sehr nett gestaltet. Zugegeben, die Grafik ist kaum besser als die eines GBA aber trotzdem nicht für den (naja, ich muss es ja nicht extra sagen, oder?). Besonders schlecht finde ich, dass Link keine "Entwicklung" durchmacht. Sonst war es ja immer so, dass Link am Anfang nicht besonders gut ausgerüstet ist. Später im Spiel findet man dann aber neue Items mit denen man an neue Orte gelangt. Hier in Four Swords ist dem leider nicht so.positives:-das erste Zelda-game mit Mehrspielermodus!-Schattenschlacht und andere Minigames mit bis zu 4 Spielern-nette Grafik trotz 2Dnegatives:-nicht wirklich viele Rätselelemente-nur recht kurze Spieldauer-man kann nur ein Item (z. B. Bumerang, Feuerstab) gleichzeitig pro Spieler tragen-gefundene Items kann man nicht behalten (auch keine Herzcontainer!)
4 Swords - 4 Stars, 22. April 2007
Ein Zelda im Multiplayer?!Ja, das gibt's. Und das geht.Geschichte ist eben Zelda; Prinzessin weg - Link muss los.Aber diesmal genügt EINER nicht. Mit bis zu 4 "echten" Spielern geht die Reise los. (wohlbemerkt; man kann auch alleine durch; oder zu zweit, oder zu dritt; wir haben es zu zweit gemacht)Die Anforderungen liegen irgendwo zwischen "Links Awakening" und "Minish Cap"; gelegentlich muss viel gegrübelt werden, andererorts reicht der Erfahrungsschatz um Gedankenfrei durchzumarschieren. Die Umsetzung der 2 CPU-Spieler war völlig okay; wir hatten beide unseren "Schatten" hinter uns herlaufen - wir konnten ihn werfen, und uns in seine Farbe hinenzappen -. Das war schon ein schönes, aber leider sehr, sehr, sehr kurzes Spielerlebnis.Graphisch und musikalisch ist es okay. Kein Kult wie "Link to the Past", aber ein nettes Intermezzo auf 2D-Basis, welches uns Nostalgiker durchaus verwöhnte.Einzig großes Manko an diesem Spiel ist, dass man Advances benötigt, um es zu spielen. Wer kennt 3 andere Leute, die einen Advance haben, die Lust zu ZELDA haben? ...darum haben wir es zu zweit gespielt. Schade - wir hätten uns insgesamt mehr erhofft.Ein kleines Manko war, dass man zwar miteinander kämpft, aber Rubine "gegeneinander" einsackt; wer gierig ist, bekommt am Ende eine feine Siegererehung - der ungierig ist, bekommt einen strampelnden Linkie zu sehen.Fazit: Nettes Produkt von Nintendo feat. Capcom, mit dem man sich beschäftigen kann - aber kein "richtiges" Zelda, was einen für Stunden an den Bildschirm tackert.
Tolles Spiel - auch für Einzelspieler, 19. März 2007
Ich war erst skeptisch, aber da dies der einzige Teil für den Gamecube war, der mir noch gefehlt hat, habe ich ihn mir letztendlich doch geholt und ich habe es nicht bereut. Klar, es gibt einige Einschränkungen gegenüber abderen Zeldaspielen (keine Oberwelt, die Gameboy-Emulation, kein Speichern in den Levels, keine Shops), aber es macht dennoch wahnsinnig viel Spaß, endlich mal wieder ein 2D-Zelda zu spielen. Ich spiele es nur im Einzelspieler-Modus und finde es doch sehr umfangreich. Wer sich also von der altbackenen Präsentation nicht abschrecken lässt, bekommt ein schönes 2D-Zelda für den Würfel, dass auch Einzelspielern Spaß macht.
Niedlich, unterhaltsam, Zelda., 12. August 2006
Mich unterhält dieses Spiel bestens. Nostalgie wird durch die "primitive" Graphik erzeugt, die mit hübschen Lichteffekten und Schatten wunderschön präsentiert wird. Ich spiele es alleine, und wenn es am Anfang einfach ist, wird es immer kniffliger. Wenn jemandem dieses Spiel nicht gefällt, ist derjenige von der heutigen Graphik-krankheit befallen, denn es ist doch wohl gewusst dass ein Spiel nicht nur aus genialer 3D besteht. Dieses Zelda ist ein gutes Beispiel. Back to basics.
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