Kundenmeinungen
Einer der besten Shooter der letzten Jahre!, 21. Dezember 2008
Monoliths F.E.A.R. ist in meinen Augen ein absolutes Highlight der Computerspiel-Geschichte. Der interessierte Kunde fragt sich nun natürlich "Warum dann nur 4 Sterne?" und diese Frage möchte ich mit folgender Rezension beantworten.Als erstes sei gesagt, dass F.E.A.R grafisch immer noch überzeugen kann. Die Figuren wirken verglichen mit modernen Spielen wie Crysis vielleicht etwas detailarm, aber die Umgebungen und Waffen sehen wirklich toll aus. Dazu kommen dann noch die spektakulären Waffen-Effekte und Explosionen. In technischer Hinsicht ist also alles in Ordnung.Was die KI angeht dürfte F.E.A.R. wohl als Meilenstein zu bezeichnen sein. Abgesehen von Far Cry gibt es kein mir bekanntes Spiel in dem die Gegner so realistisch und intelligent agieren wie hier. Sie versuchen den Spieler einzukreisen, in die Flanken zu fallen und melden Sichtkontakt sofort an ihre Kameraden, wodurch man während der Kämpfe nie einen vollkommen sicheren Ort findet.Die Gegner sind allerdings auch ein Minuspunkt des Spiels, denn von ihnen gibt es zwar Massenhaft, doch sehen sie leider alle gleich aus. Es gibt immer nur Soldaten, deren Modelle sich oft nicht voneinander unterscheiden. Sicher es sind Klone, aber etwas mehr Abwechslung hätte dem Spiel schon gut getan. Gleiches lässt sich über das Level-Design sagen. Man freut sich immer wieder, wenn man mal nicht durch dunkle Büro-Räume schleichen und kämpfen muss.Aber neben diesen Kritik-Punkten hat F.E.A.R. auch seine Stärken und das nicht zu knapp! Die Gefechte mit den Soldaten sind durch die spektakuläre Inszenierung und die intelligente KI immer wieder spannend und actionreich. Dazu kommt dann noch die sehr coole Zeitlupenfunktion, die regelmäßig taktisch klug genutzt werden möchte.Ein weiteres Plus sind die Horror-Elemente. Immer wieder spannt man alle Nerven an, wenn man weiß, dass Alma in der nähe ist. Ich für meinen Teil habe mich mehr als nur einmal erschrocken. F.E.A.R. erzeugt dadurch einfach eine unglaubliche Atmosphäre, die die Schock-Momente noch besser Wirken lässt.Dazu gesellt sich dann noch eine tolle Story, die aber nicht ganz so toll präsentiert wird. Die meisten Infos bekommt man durch Laptops und Anrufbeantworter. Etwas mehr Kontakt mit anderen Spielfiguren hätte hier wirklich nicht geschadet.Alles in allem ist F.E.A.R. ein Spiel dessen Stärken die - durchaus vorhandenen - Schwächen immer wieder ausgleichen können und das den Spieler durch seine schöne Grusel-Atmosphäre zu fesseln weiß. Einzig die kurze Spielzeit sei hier noch zu erwähnen, die manchen vielleicht von einem Kauf abhalten könnte.
Gäääähhhhn!, 10. November 2008
Habe sehr viel gutes über dieses Spiel gehört. Und vorallem dass es unglaublich gruselig sein soll. Ich finde es einfach nur langweilig. Grafik, Waffen, Action alles ganz gut ABER:Immer die gleichen Gegner (nervige Militärheinis), immer die gleichen langweiligen Umegebungen. Büroräume, Dächer, Büroräume, Dächer.....Und von Grusel ist wirklich nicht viel zu spüren. Hier und da vielleicht mal ein leichter Schreckmoment aber das wars. Und auf die Story wird viel zu wenig eingegangen. Wer hat schon Lust zwischen den Levels andauernd langweilige Missionstexte zu lesen. Wer ein echten Schocker spielen will sollte sich lieber DOOM III besorgen.
Gelungener Horror-Shooter, 19. Juni 2008
F.E.A.R. ist ein insgesamt sehr spannender und gruseliger Ego-Shooter. Im folgenden möchte ich kurz aufführen, was mir an dem Spiel nach erstmaligen durchspielen gefallen hat bzw. was ich nicht so gut fand:Pro:- spannende und interessante Story (die den Vergleich mit Half Life & Co. nicht zu Scheuen braucht)- düstere und gruselige Atmosphäre (die für mich allerdings nicht ganz an z. B. Doom 3 heranreicht, aber trotzdem regelmäßig zu erhöhtem Herzklopfen führte)- sehr gute Gegner-KI (da wird gerobbt, geduckt und durch die Gegend gesprungen was das Zeug hält - solche Mobs wünscht man sich öfters)- hübsche Grafik und gelungene Effekte, wie Staub, herumfliegende Kisten, etc. - alles schön anzusehen (mit einer GeForce 8800 GTC im Rechner macht es wirklich Spaß)- die Mischung aus "Dauerballern" bzw. den Kampf gegen Klonsoldaten und sich durch menschenleere Flure und Tunnel zu bewegen ist insgesamt gelungen und trägt gut zur Atmosphäre beiContra:Eigentlich habe ich in dieser Hinsicht nicht viel zu bemängeln. Das einzige was ich doch irgendwie vermisst habe ist der fulminante Kampf gegen einen Endgegner. Das Mädchen "Alma" gibt zwar ihr Bestes im großen Finale aber wirklich ins Schwitzen brachte es mich nicht (Fettel habe ich leider zu schnell erschossen - vielleicht wäre der ja noch richtig "Böse" geworden). Außerdem finde ich die Levelbereiche ein wenig zu linear gehalten (mit der Zeit hat man es raus, wann der nächste Kampf ansteht oder wann "Alma" wieder auftaucht). Hier fehlte mir doch ein wenig Abwechslung auf Dauer - aber das ist sicherlich Geschmackssache. Fazit:F.E.A.R. hat mir insgesamt gut gefallen und mich einige Stunden vor dem PC gefesselt. Die Grafik, Story und die Atmosphäre sind gelungen. Allerdings fehlte mir doch irgendwie das gewisse "WoW"-Gefühl, was für mich vor allem am eher mäßigen Finale liegt. Auf meinem Schreibtisch liegen noch die Addons "Extraction Point" und "Mission Perseus" - mal sehen ob dieses "WoW"-Gefühl noch kommen wird... :o)
Der Durchschnittsshooter - und kein bißchen mehr, 3. April 2008
Der Titel sagt es schon. Empfehlenswert ist das Spiel für alle, die seit Half-Life 1 nichts mehr von irgendwelchen Weiterentwicklungen des Genres (besonders nicht den technischen) mitbekommen haben. Hier wird klassisch herumgeballert, ohne irgendwelches schmückendes Beiwerk wie interessante Story, tolle Atmosphäre etc. Und diese "Gruseleffekte", na ja. Wie jemand hier schon schrieb: Resident Evil, selbst in der alten PS1-Version, war um Längen gruseliger. Mir ist übrigens völlig schleierhaft, warum dieses Spiel so hohe Hardwareanforderungen hat. Das Einzige (ohne Übertreibung), was mir hier optisch positiv aufgefallen ist, sind die fast fotorealistisch wirkenden Wände, wenn man sie mit einer Taschenlampe anstrahlt. Aber darauf verzichte ich für mein Teil gern, wenn Story, Atmosphäre usw. dafür besser sind.Schade um das Geld, muß ich sagen. Spart Euch die Kohle und holt Euch irgendwas anderes. Farcry ist zum Beispiel gut. Oder MOHPA.
Wer vergleicht dieses Spiel bitte mit Half-Life???, 18. März 2008
Ich wil mich relativ kurz fassen: FEAR ist ein anfangs recht interessantes "Ballergame", das dann nach kurzer Zeit absolut langweilig und stupide wird. Kein Grusel, kein Half-Life Konkurrent, keine Innovation... Viel zu viel Wirbel um dieses Game.Ich sage bewusst "Ballergame", den mehr muss man bei dem Spiel nicht tun.Rätsel oder Denkeinlagen gibt es nicht. Die Feuergefechte sind anfangs wirklich spassig und gut in Szene gesetzt, mit der Zeit wiederholt sich aber alles immer wieder.Story- und Leveltechnisch bewegt sich das Spiel auf dem untersten Niveau.Ich bin jetzt nach einem Tag fast durch und habe eigentlich gar keine Lust mehr. Man bewegt sich im gesamten Spiel durch triste, lieblose Levels, die absolut keine Abewechslung bringen. Da ist Half-Life MEILENWEIT vorraus.Die Grafik von Fear ist an und für sich zwar gut und wäre zu besserem fähig, aber die Entwickler hatten wohl keine Lust schöne Außenlevels etc. zu designen. Da schickt man den Spieler lieber stundenlang durch triste Bürokomplexe und graue Gänge und lässt immer wieder dieselben Gegner auf ihn los. Die Levels nicht nicht halb so schön wie Doom 3. Da sieht sogar das betagte Half-Life 1 manchmal sogar noch besser aus. Nun zum Grusel: Ich weiss nicht was an diesem Spiel gruslig sein soll, ab und an taucht mal ein Geist oder ähnliches auf und das soll dann wohl gruslig sein. Atmosphäre hat das Spiel gar keine. Schockmomente gibt es auch nicht. Jeder, der dieses Spiel gruslig findet, hole sich bitte eine Gamecube und spiele mal das Resident 1 Remake. Oder Silent Hill auf der PS2. Das ist gruslig. Aber nicht sowas.Fazit: Langweiliges, stumpfsinniges Ballergame, das mit Half-Life gar nichts gemein hat (außer das massiv Ideen kopiert wurden) ohne jeden Horror-Effekt. Ich würde da keine 10¬ dafür mehr ausgeben.
|