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Nightwish: Once

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Once

Nightwish

Nucl.Blast (Warner)

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Beschreibung

So lange war die Pause eigentlich nicht, die Nightwish nach Century Child einlegten und mit Once haben sie ihren Breitwand-Opern-Metal wieder einen Tick breiter aufgefächert. Nach dem Labelwechsel zu Nuclear Blast waren die Erwartungen an die Finnen natürlich irgendwo in der Stratosphäre angesiedelt. Aber sie haben nicht klein beigegeben, sondern neue Wege für ihre Musik gesucht.

Da hilft es natürlich auch, wenn man direkt mal das London Session Orchestra zur Unterstützung heranzieht, das auf Once neue Aspekte für den Nightwish-Sound hervorzaubert. Aber die Band versteht es auch geschickt, nicht die ganze Scheibe mit dem Orchester zu verkleistern. Die volle Geigenwucht wird erst in den beiden überlangen Stücken "Creek Marys Blood" und "Ghost Love Score" ausgepackt. Die Reise startet noch in gefälligen Gewässern und mit "Nemo" und "Wish I Had An Angel" sind sogar radiokompatible Songs dabei. Spätestens bei Track sieben "Dead Guardians" wird jedoch die ganz harte Metal-Keule herausgeholt und in den nächsten Song "Romanticide" noch mächtig hineingeschwungen. Dazu singt Tarja ungekünstelt, aber mit der ganzen Macht ihrer Opernausbildung. Auch bei Basser Marco Hietala hat sich gesangstechnisch einiges getan.

Die Besonderheit der CD ist aber eigentlich der auf finnisch gesungene Akustik-Track "Kuolema Tekee Taiteilijan", der nicht nur in der Sprache, sondern auch in seiner Traurigkeit etwas wahrhaft Finnisches hat. Da wünscht man sich Tarja zur nächsten Apocalyptica-Single, möglichst im Duett mit Ville Valo. Mit Once sollte es Nightwish problemlos gelingen, den Symphonic-/Opera-Metal-Thron zu verteidigen. Wie der Erfolg ähnlich gelagerter Bands im Moment zeigt, kommen sie genau zur richtigen Zeit mit dem wahren Stoff auf den Markt zurück. --Deborah Denzer





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Zum wegpennen, 26. Januar 2008

Bei "Once" kann man entscheiden, ob man sich oder die CD vergräbt (damit man das nicht mehr hören muss).
Anscheinend mögen hier viele diese Scheibe. Ich kann gleich sagen: ich nicht. Es ist lange her, dass ich je so eine langweilige Scheibe hatte. und dann noch von Nightwish.
Ich habe die Alben davor geliebt, anders kann ich das nicht beschreiben, aber auf der platte ist nicht ein lied, nicht eins, dass so richtig originell, so richtig genial ist. Man schaue sich Lieder der anderen CDs "Elvenpath" oder "Bless the child" an. Bei diesen Liedern hatte man das Gefühl, dass sie einem eine andere Welt übermitteln, aber bei der ganzen CD "Once" kann ich dazu einschlafen. Kein Lied reisst mich richtig mit.
2 Sterne gibts, weil die platte zwar stinkend langweilig ist, aber deshalb zum glück noch nicht abscheulich klingt.

Mein Fazit: Wenn Nightwish noch mal so eine lahme Platte machen, wird meine nächste und letzte Investition in sachen Nightwish ein Grabstein sein, auf dem steht: "hier ruht mein Nightwish-fan-dasein. sie waren mal toll, aber waren am Ende doch nur noch langweilig!"


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Der Ausverkauf beginnt, 24. Januar 2008

Man war damals sehr gespannt auf das neue Album von Nightwish so wie auch ich. Kaufte es mir legte es in den Player ein und dann - Ernüchterung! Das was sich bei Century Child bereits angedeutet hatte wurde hier fortgesetzt. Nur kam das Orchester diesmal Live und nicht vom Sampler oder Keyboard. Schon die Vorab - Single "Nemo" ließ mich nichts gutes erahnen. Mit "Dark Chest Of Wonders" geht es ja schon los. Durch die völlig überhäuften Orchester Passagen klingt das Ding völlig überproduziert und für eine Metal Band viel zu sauber. Mit "Wish I Had AN Angel" und "Nemo" wird dann klar welcher Weg hier gegangen werden soll, nämlich }der des kommerziellen Rock. Zwar versucht man bei "Wish I Had An Angel" beim Refrain diesen durch Marcos Stimme etwas mehr härte zu verleihen, gelingt aber auch nur teilweise. Der rest des Albums ist eigentlich nur völlig überproduzierter kommerzieller Rock/Pop. Eine positive Ausnahme stellt nur "Creek Marys Blood" da. Hier aber auch nur wegen dem Text. Vom Aufbau fällt der Song in die gleiche Schiene ab. Tarjas Stimme wurde hier gleich noch mehr zurückgefahren als bei Century Child so das hier die einzigartigkeit von Nightwish schon verloren ging. Manche mögen das jetzt als Weiterentwicklung der Band sehen, sorry ich nicht. Die CD wirkt als ob Tuomas die Ideen für ein gutes Album ausgegangen sind und bevor man gar nichts macht gibts halt Kommerz.Sicher das Album war Mega Erfolgreich was aber durch die Single "Nemo" beeinflußt gewesen sein dürfte. Es gab und gibt plötzlich viele Teenie Fans die Nightwish als Pop Gruppe sahen und sehen oder es einfach mal cool fanden zu sagen ich höre Nightwish. Tatsache war aber das hier Nightwish schon anfingen die ersten Fans aus den ersten Tagen zu verlieren. Das dürfte aber auch an der Veröffentlichungstaktik des Labels gelegen haben. "Nemo" wurde zweimal als CD - Single veröffentlicht mit jeweils verschiedenen Bonus Tracks und dann kam es noch als DVD. Mit "Wish I Had An Angel" wurde wieder genau so verfahren. Ganz zu schweigen von der Veröffentlichung des Albums das in unwahrscheinlich viel Sonder Edtitonien erschien. Und dann auch noch als DVD - Audio. Die DVD - Audio hat der CD gegenüber schon einen Vorteil, durch die 5.1 Mischung wird es sauberer getrennt und klingt nicht ganz so überproduziert. Wer also dieses Album unbedingt sein eigen nennen will sollte sich die DVD - Audio Version zulegen. Das ist dann das kleinere Übel. Alleine durch diese Taktik ist klar welchen Weg Nightwish jetzt gehen wollten. Kohle machen! Das hier viele Fans den Ausverkauf sahen ist daher kein wunder, wer auch immer diesen zu verantworten hatte das Label oder Tuomas.Fazit: Das Album läuft mit Weichspüler und ist einfach leicht verdauliche Kost. Das es noch schlimmer kommen sollte, konnte ich damals noch nicht ahnen. 2 Sterne nur wegen "Creek Marys Blood". Ansonsten ist das Album ziemlich belanglos.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Bombastischer Heavy Metal, 29. Dezember 2007

Mit "Once" erschien 2004 das wohl letzte Studio-Album mit Tarja Turonen als Sängerin. Der Stil der Vorgänger wurde weitestgehend beibehalten, jedoch gab Hauptsongwriter Tuomas H. jede Menge Bombast dazu. Bei einigen Songs kommt sogar ein Orchester zum Einsatz. Das Ergebnis ist ein Freudenfest für Fans bombastischen Metals mit Operngesang.

Direkt der Opener `Dark chest of wonders` fesselt mich total. Das Stück geht gut ab und erinnert mich etwas an `Wishmaster` und `The kinslayer` von der Melodie und dem Aufbau her. Die Single `Wish I had an angel` finde ich nur gut. Gesungen von Marco finde ich seinen Gesang eher durchschnittlich. Die erste Single `Nemo` finde ich deutlich besser. Die Melodie ist große klasse und geht einem nicht mehr aus den Ohren. `Planet hell` ist einfach geiler Metal, fertig. `Creek Mary`s blood` ist einer der Höhepunkte von "Once". In 8 Minuten wird uns die gesamte musikalische Palette von Nightwish aufgetischt. `The siren` fängt hart an, verirrt sich dann aber etwas in Chören noch und nöcher. Bei `Dead gardens` wird wieder Fahrt aufgenommen. Hier hören wir sehr variablen Gesang von Tarja. `Romanticide` geht in die gleiche Richtung wie der Song davor, ist aber noch härter und düsterer. Mit `Ghost love score` kommt der längste Track mit 10 Minuten Spielzeit. Das Orchester setzt tolle Akzente, Bombast pur, aber auch ganz ruhige Momente, einfach geil. Mit `Kuolema tekee taiteilijan` wird uns ein wirklich besonderer Song geboten, eine wunderschöne Ballade. Zum Abschluß dann `Higher than hope`, wieder ruhige und harte Parts.

Der Operngesang von Tarja wurde ein wenig sparsamer eingesetzt. Dafür fröhnt Tuomas seiner Bombast-Leidenschaft. Die `alten` Nightwish-Fans waren nicht alle begeistert. Dafür hat die Gruppe jede Menge neuer Freunde gefunden. "Once" war sehr erfolgreich und sollte allen Fans von Bombast-Symphonie-Metal gefallen. 5 Sterne vergebe ich hier wirklich gerne.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Symphonic Metal Bombe, 30. September 2007

Als damals die Single "Nemo" erschien, traute ich mich das erste mal an Nightwish heran. Ungewohnt "düster" waren die Songs bis dato für mich, jedoch hatte mir "Nemo" (ein mir damals unbekannter Mix aus Metal + Operngesang) schon damals enorm zugesagt.
Harte Metal Riffs im Hintergrund und diese wunderbare "Opernstimme" als Gesangs Part. Das ist mal wieder der Beste Beweis das sich Gegensätze anziehen...
Zuerst aufgefallen sind mir die schnellen Songs des Albums, bei dem sich ab und zu der männliche Gesangspart Marco Hietala mit einspielte. Ich merkte sofort, das die beiden wunderbar harmonierten! Schon der erste Song "Dark Chest of Wonders" auf dem Album ist eine musikalische Explosion. Ein super Gitarren Intro...bis ein Chor und Tarja den Song mit ihrem Gesang fast perfekt machen. Im gleichen Tempo geht es bei den Songs "Romanticide" (bei dem Marco übrigens am Ende singt), "Dead Gardens", "Wish i had an Angel" (bei dem Marco wunderbar im Hintergrund mitsingt) und "Planet Hell" weiter. Bei allen Songs harmoniert Tarjas Stimme perfekt mit den Gitarrenriffs!
Die langsameren Songs "The Siren", "Creek Mary's Blood", "Ghost Love Score", "Kuolema Tekee Taiteilijan" und "Higher Than Hope" werden durch den Mix aus Tarjas Stimme und den sanften Gitarrensounds erst richtig zum Leben erweckt. Tuomas tut hier mit seinem Keyboard das übliche...es einfach super in die Songs mit einbringen.
Besonders hervorzubringen ist außer "Kuolema Tekee Taiteilijan" (das das einzige Lied auf dem Album ist das in Suomi gesungen wird) noch Ghost Love Score, das es wirklich in sich hat!!! Knapp über 10 Minuten (bei der sich jede einzelne Minute lohnt!) die geballte Power von Tarjas Stimme, den Instrumenten von der Gesamten Band + einem Orchester lassen einem wahrlich den Mund die 10 Minuten offenstehen ;-)
Alles in allem ein wirklich super Album, das durch das perfekte Zusammenspiel von Text, Instrumenten und Vocals zu einer wahrlichen Symphonic Metal Bombe wird...


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein weiterer Höhepunkt im Schaffen der Finnen!, 31. August 2007

Also wer von butterweich produzierten Gitarren redet und das Album als "Pop/Rock" abtut kann sich mit dem Album eigentlich nicht wirklich befasst haben. Schon der erste Riff in DARK CHEST OF WONDERS ist ein Tritt in die Kauleiste der Teenie-Gören die sich das Album gekauft haben weil sie mehr Nummern wie NEMO erhofft haben! In Wahrheit ist Dieser aber der einzige Song seiner Art auf dem Album.
Und die Härte der Songs zieht sich bis zum Ende durch. Trotz der hohen Chartplatzierungen des Albums kann niemand ernsthaft behaupten, das die Band ihre Musik irgendwie kommerzialisiert hat. Ein dermaßen hartes und nur wenig eingängiges Album haben Nightwish bis dato noch nie gemacht! Daumen hoch!




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