Kundenmeinungen
Guter Anfang, dann totaler Quark, 18. Juli 2008
Nach dem ersten Teil - den ich recht gut fand - war ich gespannt auf die Fortsetzung. Leider wurde ich in vielerlei Hinsicht enttäuscht. Während der Anfang noch gut ist, baut der Film spätestens mit dem Auftauchen des ersten "Killermönches" ab. Während die Morde in Teil 1 noch bis kurz vor Schluß ein Rätsel blieben, sind die Täter hier schnell zu sehen: Mit Amphetaminen aufgeputschte Mönche, die mich unweigerlich an das Computerspiel "Painkiller" erinnerten, wo es ähnliche Gegner gab. Komischerweise scheint sich nie jemand daran zu stören, wenn plötzlich solche Gestalten auftauchen, erst wenn es kracht, geht es zur Sache.Die Morde an den "Aposteln" werden natürlich auch inszeniert("Sieben" läßt grüßen!), ein Jesus-Verschnitt darf auch nicht fehlen.Am Ende geht es wieder um ein mysteriöses Buch, dessen nähere Bedeutung leider nicht ganz klar wird. Christopher Lee hat einen kurzen Auftritt als muffliger deutscher Sektenführer Heinrich von Garten(wie kommt man bitte auf so einen Namen?), der seltsame Machtfantasien hat.Das Ende wirkt dann ziemlich aufgesetzt und eher unbefriedigend.Der Film strotzt vor Logik-Lücken(selbst mit Amphetaminen verwandelt sich ein Mensch nicht in eine Art Roboter), irgendwie habe ich den Eindruck, man wollte auf die immer noch anhaltende Mystery-Welle aufspringen und einen Film mit ein bißchen Religiösität und viel Blut produzieren, wie so oft in den letzten Jahren. Da hilft auch kein Jean Reno mehr.Insgesamt eine Enttäuschung!
Dämlich und unlogisch! FINGER WEG!, 6. Februar 2008
Also dieser Film ist kaum an Dummheit und Vorhersehbarkeit, an Abstrusität und Klischee zu überbieten. Vollkommen verworrene Szenen werden ohne Verbindung aneinandergeklatscht und mit einem Soundtrack aus der Bontempi-Orgel unterlegt. Die Schnittfolgen sind oft unüberlegt und entziehen dem Film schlussendlich das letzte Fünkchen Logik.Nach rund 10 Minuten will man eigentlich schon nicht mehr verstehen worum es geht!Allein für die Optik/Ausstattung hat der Film noch einen Stern verdient, die ist nämlich durchaus sehenswert.
Lächerlich, 9. September 2007
War der erste Teil schon übel und voll logischer Unseligkeiten (die Zwillingsschwester ohne Finger war mein Favorit), so kann der zweite Teil dies locker übertrumpfen. Wer Luc Besson sehr mag, kann das von ihm hingewürgte Drehbuch vielleicht noch verdauen, mir bleibt es jedoch im Halse stecken. Lächerlich infantile Schnitte und Einstellungen (eine Einstellung mit dunklen Wolken kündigt zum Beispiel Unheilvolles an, wie subtil...) lassen den Film auch handwerklich zum vollen Rohrkrepierer verkommen. Das Genre, das hier bedient werden soll, hat weit besseres hervorgebracht.
Und wieder Volltreffer!, 7. Juni 2007
Action pur sage ich nur. Aufgebaut ist der Film wie der 1 Teil. Mysteriöses bluten der Wand bringt eine schaurige Atmosphäre. Und wieder wurde das Ende mit einem logischen Hintergrund gelöst. Wieder mal ein Film mit einem klasse Jean Reno.Perfekt! Kaufpflicht!
Kategorie "Zwei Stunden lang Spaß haben und einfach abschalten", 9. Mai 2007
"Mission: Impossible 2" ist so einer. "Star Wars Episode 2" auch. Oder der jüngste "Miami Vice". Alle diese Filme haben eins gemeinsam: Sexy Hauptdarsteller, rasante Action, einen guten Look, coole Sprüche und, wenn man Glück hat, eine Prise Mystik. Sie werden die Geschichte des Films nicht revolutionieren und man denkt hinterher auch nicht tage-, wochen- oder gar lebenslang über ihren Sinn nach, aber für die Dauer des Films an sich hat man einen Mordsspaß. Das kann man bei "Die pupurnen Flüsse 2" ruhig wörtlich nehmen.Um die Handlung verständlich zusammenzufassen: Nehmen Sie den "Da Vinci Code", nur mit zwei Polizisten und einer blasseren weiblichen Religionsexpertin als es Audrey Tatou vermutlich gewesen ist, und ein etwas verworrenes Geheimnis der Christenheit, das natürlich auf keinen Fall gelüftet werden kann und im Grunde hat man damit schon die Handlung. In diesem Film handelt es sich allerdings nicht um den Heiligen Gral, sondern das Heilige Buch. Das ist angeblich von Gott persönlich geschrieben oder diktiert (so genau weiß ich das nicht mehr) und mit sieben Siegeln verschlossen. Selbstredend löst das Öffnen derselbigen die Apokalypse aus (daher der Untertitel) und verleiht demjenigen, der das verbrochen hat, die Fähigkeit, mit Gott persönlich zu kommunizieren. Aber was nützt einem so eine Fähigkeit, wenn die Welt dann ehe untergeht und man mit tödlicher Sicherheit dafür bis in alle Ewigkeit in der Hölle schmoren wird.Wir haben's ja schon immer gewusst: Das Geheimnis des christlichen Glaubens liegt nicht etwa in England oder Jerusalem. Es ist Frankreich! Aber jetzt mal Spaß beiseite. Ich hätte nie gedacht, dass Franzosen einen guten Actionfilm drehen könnten (oh, ich weiß, so mancher würde mich jetzt für diesen Satz erschießen!), aber dieser Film hat mir einfach den Atem geraubt. Gut, Klischees werden hier großgeschrieben, aber "Die purpurnen Flüsse 2" ist so rasant und unterhaltsam gemacht, dass die zwei Stunden einfach nur Spaß machen. Jean Reno ist mal wieder in seinem Element, als cooler, sprücheklopfender Polizist und ihm zur Seite steht Frankreichs (zumindest in meinen Augen) sexiester Export - Benoit Magimel, auch bekannt als der sexy Ludwig XIV aus "Le roi danse", der altkluge Junge aus "Das Leben ist ein ruhiger Fluss" und der Vater des Kindes von Juliette Binoche (nein, das ist jetzt kein Witz). Hier agiert er mit viel Spaß, sieht einfach nur klasse aus und bringt den jugendlichen, modernen Aspekt mit ein.Viel mehr gibt's zu dem Film eigentlich auch nicht zu sagen. Viel Spaß damit!
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