Kundenmeinungen
Raritäten mit reichlich Potenzial zum eigenen Klassiker, 25. April 2006
Was uns hier vom Island Label in Sachen Nick Drake nachgereicht wird, geht über das leidige Resteverwerten deutlich hinaus.Sicher finden sich viele Alternativtakes auf der CD, aber was für welche! Zum Teil so grandios reduziert und an Atmosphäre gewinnend, das man die Songs fast nicht mehr wiedererkennt. Göttlich und einfach nur grandios!Dazu noch ein paar "neue" Songs die perfekt im Drake-Oeuvre Platz nehmen und uns entsprechend selig machen.Für Fans und Neueinsteiger gleichermaßen geeignet. Wird jede Plattensammlung wesentlich aufwerten - garantiert! Alles Liebe und ganz viel Freude damit!
Für Fortgeschrittene, 28. Juli 2004
Neues hört man immer gern. Auf "Made to love magic" ist es der bisher unveröffentlichte Song "Tow the line", ein Muss für Nick Drake Fans, mit dem sich diese xte Neuzusammenstellung bereits veröffentlichter Songs ihre Daseinsberechtigung erwirkt. Die anderen Lieder kennen Fans zumeist schon von früher, die neuen Arrangements geben ihnen teils neuen Glanz (Three Hours), teils machen sie aus den Songs "Luxusausgaben", die man eigentlich nicht braucht, wenn man die alten Platten von Nick Drake kennt. Mein Tipp: Erst die zu Nick Drakes Lebzeiten erschienen Alben anhören! Die doch etwas glamouröse "Made to love magic" nicht als Einstieg in die in ihrem Ursprung doch ziemlich entrückte Welt von Nick Drake wählen!
Zeitlose Musik, 29. Juni 2004
Mit seiner Attitüde des einsamen, melancholischen und unverstandenen Troubardours ist er immer noch Vorbild für viele Musiker. Auch noch 30 Jahre nach seinem Tod und bei nur drei veröffentlichten Alben. Seine genialen Folksongs sind auf "Made To Love Magic" zusammengefasst - wobei alleine neun der dreizehn Songs schon auf einer früheren Zusammenstellung zu hören waren.
Zu hören sind andere Versionen (Remixe?) und Raritäten aus seinem Fundus. Das verwunderliche an dieser Compilation ist, dass man noch einen bislang unveröffentlichten Song - "River Man" - gefunden hat. Diesen Song hat er, während seines Studiums in Cambridge auf seinem Zimmer aufgenommen - und so intim und nah erscheint dieser Song auch. Digital remastered werden sie hoffentlich die verzweifelte romantische Seele dieses Ausnahmesongwriters einer neuen Generation näher bringen. Zeitlose Musik.
Nachschlag..., 8. Juni 2004
Vor knapp 30 Jahren starb der britsche "Folkie" Nicholas Rodney Drake (oder besser: nahm sich das kurze Leben). Er hat mit Sicherheit drei der schönsten Schallplatten (hier muß man dieses schöne, altmodische Wort wählen!) aller Zeiten vorgelegt: "Fives Leaves Left" (1969), "Bryter Layter" (1970) und "Pink Moon" (1972). Letzteres nahm er kurz vor seinem Tod, alleine mit sich, seiner Gitarre, ein wenig Klavier und nicht zuletzt seinen schlimmen Depressionen auf. Über die Sinnhaftigkeit dieser "neuen" Sammlung von Drake-Spezialitäten läßt sich streiten: Erstens sind fast alle Nummern bereits auf der "Time of no Reply", einer vor etlichen Jahren erschienenen Extra-CD zum schmalen Drake-Ouevre, erschienen. Zweitens muß man sich fragen: Macht es 30 Jahre nach dem Tod Sinn, Lieder zu remixen oder plötzlich mit Orchestrierung zu versehen? Wäre das in Drake's Sinn gewesen? Bei einigen Liedern machen Politur bzw. "Korrektur" vielleicht durchaus Sinn (etwa bei "River Man"), bei anderen (wie z.B. "Time of no reply") ziehe ich eindeutig die Originalversion vor. "Tow the Line", der einzige "neue" Song, der nun just 2004 "wiederentdeckt" wurde, hätte auch auf der "Pink Moon"-LP bestehen können - so düster, entrückt und genial, wie er ist: Die wirklichen Fans werden wohl alleine wegen dieser Nummer zur Börse greifen. Drake-Neulinge sollten sich jedenfalls die drei Studio-Alben nach und nach in der Originalreihenfolge ihres Erscheinens zulegen und - wenn sie dann für immer der Drak'schen Melancholie verfallen sind - entweder zu "Time of no Reply" (mein Favorit") oder zu dieser seltsamen Sammlung greifen. Mehr ist nicht. Drake war und bleibt ein bezaubernder Sänger, ein superber Songwriter und nicht zuletzt auch ein sehr feinfühliger Gitarrist. Mythos ist er heute, doch er war es - im Unterschied zu vielen anderen, die unverdient nach ihrem Ableben in den Himmel gehoben wurden - schon damals...
Nachschlag..., 7. Juni 2004
Vor knapp 30 Jahren starb der britsche "Folkie" Nicholas Rodney Drake (oder besser: nahm sich das kurze Leben). Er hat mit Sicherheit drei der schönsten Schallplatten (hier muß man dieses schöne, altmodische Wort wählen!) aller Zeiten vorgelegt: "Fives Leaves Left" (1969), "Bryter Layter" (1970) und "Pink Moon" (1972). Letzteres nahm er relativ knapp vor seinem Tod, alleine mit sich, seiner Gitarre, ein wenig Klavier und nicht zuletzt seinen schlimmen Depressionen auf. Über die Sinnhaftigkeit dieser "neuen" Sammlung von Drake-Spezialitäten läßt sich streiten: Erstens sind fast alle Nummern bereits auf der "Time of no Reply", einer vor etlichen Jahren erschienenen Extra-CD zum schmalen Drake-Ouevre, zu hören. Zudem muß man sich fragen: Macht es 30 Jahre nach der Aufnahme viel Sinn, Lieder zu remixen oder plötzlich mit Orchestrierung zu versehen? Wäre das in Drake's Sinn gewesen? Bei einigen Liedern machen Politur bzw. "Korrektur" vielleicht durchaus Sinn, bei anderen (wie z.B. "Time of no reply" oder "River Man") ziehe ich eindeutig die Originalversion vor. "Tow the Line", der einzige "neue" Song, der nun just 2004 "wiederentdeckt" wurde, hätte auch auf der "Pink Moon"-LP bestehen können - so düster, entrückt und genial, wie er ist: Die wirklichen Fans werden wohl alleine wegen dieser Nummer zur Börse greifen. Drake-Neulinge sollten sich jedenfalls die drei Studio-Alben nach und nach in der Originalreihenfolge ihres Erscheinens zulegen und - wenn sie dann für immer der Drak'schen Melancholie verfallen sind - entweder zu "Time of no Reply" (mein Favorit") oder zu dieser seltsamen Sammlung greifen. Mehr ist nicht. Drake war und bleibt ein bezaubernder Sänger, ein superber Songwriter und nicht zuletzt auch ein extrem feinfühliger Gitarrist. Mythos ist er heute, doch er war es - im Unterschied zu vielen anderen, die unverdient nach ihrem Ableben in den Himmel gehoben wurden - schon damals...
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