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Island (Universal): Made to Love Magic

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Made to Love Magic

Island (Universal)

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13/Okt/2008 - 02:06


Beschreibung

Wenn die ganze Welt eine Bühne ist, dann leiden wenige so unter Lampenfieber wie einst der unvergessene Folkmusiker Nick Drake -- ein empfindlicher, menschenscheuer Romantiker, der traurige, aber herrlich befreiende Musik machte und 1974 unter ungeklärten Umständen verstarb. Die Textzeile "I was born to sail away into a land of never, not to be tied to an old stone grave" aus "Made to Love Magic" drückt es treffend aus: Drei Jahrzehnte, nachdem Nick Drake einsam an einer Überdosis Antidepressiva starb, lebt sein Mythos fort.

Neueinsteiger sollten zwar mit einem von Drakes drei Studioalben Five Leaves Left, Bryter Layter, Pink Moon und Patrick Humphries' maßgebender Biografie beginnen, doch auch Made to Love Magic ist essenziell. Die CD enthält selten oder noch nie gehörte Tracks, von denen einige tatsächlich noch keinem gierigen Bootlegger zum Opfer gefallen sind; sie wurde aus Liebe zur Sache zusammengestellt von den Menschen, die Nick Drake am nächsten standen: von seiner Schwester Gabrielle, dem Tontechniker John Wood und Robert Kirby, der mit Drake in Cambridge studierte und Streicherarrangements für ihn schrieb.

Zu hören sind bisher unveröffentlichte Aufnahmen aus Drakes Studienzeit in Cambridge, Outtakes zu dem Album Five Leaves Left, Kirbys Streicherarrangements für "Magic" und "Time of No Reply", die lange in der Schublade lagen und nun endlich Verwendung finden, eine alte Version von "Three Hours" mit Rebop Kwaku Baah (Traffic, Can) an den Percussions sowie Remixes der depressiven letzten Songs aus dem Juli 1974 wie etwa des kürzlich entdeckten "Tow the Line". Ab jetzt dürfte es endgültig nichts Neues mehr von Nick Drake geben -- es sei denn, natürlich, eine Aufnahme aus seiner Zeit in Aix-en-Provence oder die legendäre "John Peel Session" aus dem August 1969 taucht irgendwann doch noch auf. --Kevin Maidment





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Raritäten mit reichlich Potenzial zum eigenen Klassiker, 25. April 2006

Was uns hier vom Island Label in Sachen Nick Drake nachgereicht wird, geht über das leidige Resteverwerten deutlich hinaus.Sicher finden sich viele Alternativtakes auf der CD, aber was für welche! Zum Teil so grandios reduziert und an Atmosphäre gewinnend, das man die Songs fast nicht mehr wiedererkennt. Göttlich und einfach nur grandios!Dazu noch ein paar "neue" Songs die perfekt im Drake-Oeuvre Platz nehmen und uns entsprechend selig machen.Für Fans und Neueinsteiger gleichermaßen geeignet. Wird jede Plattensammlung wesentlich aufwerten - garantiert! Alles Liebe und ganz viel Freude damit!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Für Fortgeschrittene, 28. Juli 2004

Neues hört man immer gern. Auf "Made to love magic" ist es der bisher unveröffentlichte Song "Tow the line", ein Muss für Nick Drake Fans, mit dem sich diese xte Neuzusammenstellung bereits veröffentlichter Songs ihre Daseinsberechtigung erwirkt. Die anderen Lieder kennen Fans zumeist schon von früher, die neuen Arrangements geben ihnen teils neuen Glanz (Three Hours), teils machen sie aus den Songs "Luxusausgaben", die man eigentlich nicht braucht, wenn man die alten Platten von Nick Drake kennt. Mein Tipp: Erst die zu Nick Drakes Lebzeiten erschienen Alben anhören! Die doch etwas glamouröse "Made to love magic" nicht als Einstieg in die in ihrem Ursprung doch ziemlich entrückte Welt von Nick Drake wählen!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Zeitlose Musik, 29. Juni 2004

Mit seiner Attitüde des einsamen, melancholischen und unverstandenen Troubardours ist er immer noch Vorbild für viele Musiker. Auch noch 30 Jahre nach seinem Tod und bei nur drei veröffentlichten Alben. Seine genialen Folksongs sind auf "Made To Love Magic" zusammengefasst - wobei alleine neun der dreizehn Songs schon auf einer früheren Zusammenstellung zu hören waren.

Zu hören sind andere Versionen (Remixe?) und Raritäten aus seinem Fundus. Das verwunderliche an dieser Compilation ist, dass man noch einen bislang unveröffentlichten Song - "River Man" - gefunden hat. Diesen Song hat er, während seines Studiums in Cambridge auf seinem Zimmer aufgenommen - und so intim und nah erscheint dieser Song auch. Digital remastered werden sie hoffentlich die verzweifelte romantische Seele dieses Ausnahmesongwriters einer neuen Generation näher bringen. Zeitlose Musik.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Nachschlag..., 8. Juni 2004

Vor knapp 30 Jahren starb der britsche "Folkie" Nicholas Rodney Drake (oder besser: nahm sich das kurze Leben). Er hat mit Sicherheit drei der schönsten Schallplatten (hier muß man dieses schöne, altmodische Wort wählen!) aller Zeiten vorgelegt: "Fives Leaves Left" (1969), "Bryter Layter" (1970) und "Pink Moon" (1972). Letzteres nahm er kurz vor seinem Tod, alleine mit sich, seiner Gitarre, ein wenig Klavier und nicht zuletzt seinen schlimmen Depressionen auf. Über die Sinnhaftigkeit dieser "neuen" Sammlung von Drake-Spezialitäten läßt sich streiten: Erstens sind fast alle Nummern bereits auf der "Time of no Reply", einer vor etlichen Jahren erschienenen Extra-CD zum schmalen Drake-Ouevre, erschienen. Zweitens muß man sich fragen: Macht es 30 Jahre nach dem Tod Sinn, Lieder zu remixen oder plötzlich mit Orchestrierung zu versehen? Wäre das in Drake's Sinn gewesen? Bei einigen Liedern machen Politur bzw. "Korrektur" vielleicht durchaus Sinn (etwa bei "River Man"), bei anderen (wie z.B. "Time of no reply") ziehe ich eindeutig die Originalversion vor. "Tow the Line", der einzige "neue" Song, der nun just 2004 "wiederentdeckt" wurde, hätte auch auf der "Pink Moon"-LP bestehen können - so düster, entrückt und genial, wie er ist: Die wirklichen Fans werden wohl alleine wegen dieser Nummer zur Börse greifen. Drake-Neulinge sollten sich jedenfalls die drei Studio-Alben nach und nach in der Originalreihenfolge ihres Erscheinens zulegen und - wenn sie dann für immer der Drak'schen Melancholie verfallen sind - entweder zu "Time of no Reply" (mein Favorit") oder zu dieser seltsamen Sammlung greifen. Mehr ist nicht. Drake war und bleibt ein bezaubernder Sänger, ein superber Songwriter und nicht zuletzt auch ein sehr feinfühliger Gitarrist. Mythos ist er heute, doch er war es - im Unterschied zu vielen anderen, die unverdient nach ihrem Ableben in den Himmel gehoben wurden - schon damals...


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Nachschlag..., 7. Juni 2004

Vor knapp 30 Jahren starb der britsche "Folkie" Nicholas Rodney Drake (oder besser: nahm sich das kurze Leben). Er hat mit Sicherheit drei der schönsten Schallplatten (hier muß man dieses schöne, altmodische Wort wählen!) aller Zeiten vorgelegt: "Fives Leaves Left" (1969), "Bryter Layter" (1970) und "Pink Moon" (1972). Letzteres nahm er relativ knapp vor seinem Tod, alleine mit sich, seiner Gitarre, ein wenig Klavier und nicht zuletzt seinen schlimmen Depressionen auf. Über die Sinnhaftigkeit dieser "neuen" Sammlung von Drake-Spezialitäten läßt sich streiten: Erstens sind fast alle Nummern bereits auf der "Time of no Reply", einer vor etlichen Jahren erschienenen Extra-CD zum schmalen Drake-Ouevre, zu hören. Zudem muß man sich fragen: Macht es 30 Jahre nach der Aufnahme viel Sinn, Lieder zu remixen oder plötzlich mit Orchestrierung zu versehen? Wäre das in Drake's Sinn gewesen? Bei einigen Liedern machen Politur bzw. "Korrektur" vielleicht durchaus Sinn, bei anderen (wie z.B. "Time of no reply" oder "River Man") ziehe ich eindeutig die Originalversion vor. "Tow the Line", der einzige "neue" Song, der nun just 2004 "wiederentdeckt" wurde, hätte auch auf der "Pink Moon"-LP bestehen können - so düster, entrückt und genial, wie er ist: Die wirklichen Fans werden wohl alleine wegen dieser Nummer zur Börse greifen. Drake-Neulinge sollten sich jedenfalls die drei Studio-Alben nach und nach in der Originalreihenfolge ihres Erscheinens zulegen und - wenn sie dann für immer der Drak'schen Melancholie verfallen sind - entweder zu "Time of no Reply" (mein Favorit") oder zu dieser seltsamen Sammlung greifen. Mehr ist nicht. Drake war und bleibt ein bezaubernder Sänger, ein superber Songwriter und nicht zuletzt auch ein extrem feinfühliger Gitarrist. Mythos ist er heute, doch er war es - im Unterschied zu vielen anderen, die unverdient nach ihrem Ableben in den Himmel gehoben wurden - schon damals...




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