Kundenmeinungen
Lieselotte Pulver meets "Büffel" !!!, 29. Januar 2008
"Die Zürcher Verlobung" ist immer noch einer meiner absoluten Lieblingsfilme unter den 50er Jahre Klassikern u. als solchen muß man ihn einfach ansehen !!!
Es geht doch nichts über einen verregneten, verschneiten oder sonstwie kalten u. ungemütlichen Samstag oder Sonntag u. im Fernsehen läuft "Die Zürcher Verlobung" !!! Damit ich aber nicht auf irgendwelche Wiederholungstermine der Sendeanstalten angewiesen bin, habe ich mir nun endlich die DVD zugelegt, die ich nur jedem wärmstens empfehlen kann !!!
Die Geschichte ist zwar sattsam bekannt, trotzdem hier ein kurzer Abriß im Telegrammstil.
Die Zahnarzthelferin Juliane genannt Julchen fährt über den Jahreswechsel in die Schweiz, um den von ihr heftigst angeschmachteten Arzt Dr.Jean Berner zu besuchen. Auf der Fahrt dorthin wird sie von "Büffel" (Spitzname) u. dessen Sohn mit dem Wagen mitgenommen. In der Schweiz angekommen laufen sich Julchen, Jean u. Büffel immer wieder über den Weg, da sich herausstellt, das "Büffel" u. Jean alte Freunde sind. In der verschneiten Bergwelt kommt es zu allerelei Verwicklungen, Irrungen u. Wirrungen, die am Ende dazu führen, daß Julchen erkennt wer wirklich ihre große Liebe ist u. das ist nicht Jean !!! Na, erraten Sie wer es dann noch sein könnte ?!!! Also, nix wie ran an die DVD, gucken, lachen u. mitschmachten, einfach herrlich !!!
Das Drehbuch schreibt die Liebe, 6. Dezember 2007
Unter all dem Hochglanz und zuckersüßen Schmalz des deutschen (Heimat)Films der 50iger Jahre sticht diese eine Komödie meilenweit hervor. Lilo Pulver, Bernhard Wicki und all die anderen großartigen Schauspieler - Rudolf Platte als Herr Uri ist einfach sensationell - liefern ein Feuerwerk von komödiantischen Meisterleistungen unter der Regie des legendären Helmut Käutner ab. Zurecht gehört die "Zürcher Verlobung" zu den Klassikern.
Ganz besonders spannend finde ich die kleinen, aber feinen Anspielungen und Seitenhiebe, die sich über den ganzen Film verteilen: Ganz zu Anfang - als Julianes Drehbuch besprochen werden soll - steht bei der Soirée (Gäste des Abends u. a. Sonja Ziemann, Max Schmeling, Any Ondra) auf einem Sideboard im Hintergrund ein "Bambi" (damals noch aus Porzellan). Zum Schluß, als Juliane aus der Schweiz in ihr Apartment zurückgekehrt ist und nun endlich das Drehbuch fertigschreiben soll, nestelt ihr Besucher (der Produzent) an einem Plüsch-Bambi, das in ihrem Regal steht, herum. Als Juliane danach "Büffel" am Set besucht, sieht man den Regisseur Helmut Käutner als Reporter, der sich mit "ich find's nicht gut, wenn der Regisseur in seinem eigenen Film mitspielt" über "Büffels" Doppelrolle als Hauptdarsteller und Regisseur mokiert - und aufmerksameren Beoabchtern dürfte noch mehr auffallen...
Dieser Film ist ein absolutes Juwel aus den 50igern und wird hier wärmstens empfohlen.
Mit Humor, Herz und Verstand, 17. Dezember 2005
Die deutschen Filme der fünfziger Jahre gelten im allgemeinen als harmlos, sentimental und kitschig. Dieser hier belehrt uns eines besseren. Sicher, es ist ein Unterhaltungsfilm, aber die Geschichte hat es in sich. Gekonnt wird hier mit dem Genre des - damals tatsächlich bliebten - Heimatfilms gespielt (wobei sogar Sonja Ziemann vorkommt - sie spielt sich selbst!). Aber es ist eben nicht der strahlend schöne Arzt, sondern der rauhbauzige "Büffel", der am Ende sich als der Richtige erweist. Ein Film mit Humor, Herz und Verstand, und mit vielen großartigen Schauspielern. Paul Hubschmid und Liselotte Pulver sind genau die Richtigen für ihre Rollen, nur Bernhard Wicki mit seiner sanften Stimme nimmt man den "Büffel" nicht so recht ab. Aber das schadet dem Film eigentlich nicht. Schön, daß er jetzt auch auf DVD erhältlich ist.
macht Spass, 14. Mai 2005
Wie alle Liselotte Pulver Filme, so hat auch dieser Film seinen Charme. Unbeschwert, lustig, so wie man es mag wenn man keine Lust hat weit nachzudenken und sich entspannen moechte. Qualitaet der DVD ist gut und alle Schauspieler werden immer wieder gerne gesehen.Sehr zu empfehlen.
Ja ja, die Liebe in der Schweiz..., 15. Februar 2005
Eigentlich könnte das Leben so schön sein. Die junge Schriftstellerin Juliane hat sich nach der Pleite mit ihrem Ex- Freund zum ersten Mal richtig verliebt, und zwar in den gutaussehenden Schweizer Arzt Jean Berner. Allerdings gibt es da einige Verwicklungen, die sie nicht eingeplant hat: Zum einen denkt auf einmal jeder, sie hätte einen Fast- Verlobten in der Schweiz, der aber gar nicht existiert, und zum anderen ist da noch Jeans rauhbeiniger Freund Paul Frank, und der existiert leider viel zu sehr...
Nach der Lektüre von Barbara Noacks Buch (unbedingt lesen!) war ich sehr skeptisch, ob man den humorvollen, selbstironischen und wunderbar leichtfüßigen Stoff überhaupt in einen Film packen kann. Mit gemischten Gefühlen habe ich mir die DVD zugelegt- und war begeistert. Natürlich wurde das Buch nicht eins zu eins verfilmt, aber Liselotte Pulver als Juliane ist einfach großartig. Bernhard Wicki verkörpert den übellaunigen 'Büffel', mit einem weichen Kern unter seiner rauhen Schale, sehr überzeugend, und Paul Hubschmied kauft man die Rolle als attraktiver, aber viel zu netter Berner sofort ab. Für alle, die alte deutsche Filme mögen, ein absolutes MUSS!
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