Kundenmeinungen
Wenn's Millionären mal langweilig wird., 5. Januar 2008
Der exzentrische Millionär Thomas Crown liebt das risikoreiche Leben. Von Job und Hobbys gelangweilt versucht er sich als Gentlemen-Einbrecher und ist dabei recht erfolgreich. Sein jüngster Clou ruft die Versicherungsagentin Cathrine Banning auf den Plan. Die ebenso schöne wie auch kluge Ermittlerin, kommt Thomas recht schnell auf die Spur und konfrontiert ihn mit ihrem Ermittlungsergebnis. Thomas ist beeindruckt, gibt sich aber so schnell nicht geschlagen. Es begingt ein Spiel der Scharaden. Beide lassen keinen Trick aus, um den anderen hinters Licht zu führen und hereinzulegen. Die Polzei und übrige Gesellschaft spielt dabei nur die Rolle von Statisten.Die Geschichte hat einen einfachen Handlungsstrang. Überraschende Wendungen und pfiffige Tricks sorgen immer wieder für Unterhaltung. Spritzige Dialoge in interessantem Ambiente, sowie gute schauspielerische Leistungen sorgen für einen gelungenen Film.
Würdiges Remake!, 3. Januar 2008
Dieser Film braucht den Vergleich mit dem Original "Thomas Crown ist nicht zu fassen" keinesfalls zu scheuen. Zudem ist der Soundtrack wirklich klasse.
Eleganz und Klasse, 29. Juni 2007
Was ist besser - Original oder Kopie? Bei den meisten Remakes fällt die Antwort leichter als hier. Der Klassiker THE THOMAS CROWN AFFAIR wird in perfekter Form in die 90er Jahre verlegt und braucht sich vor dem 1968er-Original in keiner Weise zu verstecken.In Variation der Story geht es nun nicht um einen Banküberfall, sondern um den raffinierten Diebstahl eines Monet-Gemäldes aus dem New Yorker Metropolitain Museum of Art. Genau wie damals überragt dabei der Stil die eigentliche Handlung, die sich vom Kriminalfall immer weiter auf die knisternde Beziehung zwischen Meisterdieb und Detektivin konzentriert; die Raffinesse ist vielleicht noch ein wenig augenzwinkernder ausgelegt als früher.Die Hauptdarsteller sind grandios: Pierce Brosnan spielt den Thomas Crown elegant, charmant und lässig. Man sieht im den Hochgenuss an, den er bei der Arbeit hatte. Die Stärke seiner Rolleninterpretation ist vor allem, dass er den coolen Steve McQueen nicht kopiert, sondern eine gänzlich eigene Person kreiert.Rene Russo als weiblicher Konterpart verkörpert die exakt richtige Mischung aus Kompetenz, Erfahrung und Erotik - sie ist eine echte Augenweide in ihrem besten Film. In den Nebenrollen gelang der Casting-Crew ein echter Clou: Faye Dunaway, Hauptdarstellerin im Original, hat einen kurzen aber wunderbaren Auftritt als Thomas Crowns Psychiaterin.Die Handlung wird von Regisseur John McTiernan straff und in gutem Timing erzählt. Dass die Karibik-Szenen im Mittelteil vielleicht ein wenig zu ausführlich ausgefallen sind lässt sich dabei gut verschmerzen. Neben der exzellenten Auswahl der Locations und der grundsoliden Kameraführung verdient die absolut stimmige Musik ein Sonderlob. Fazit:Ein exzellenter Film voller Spannung, Eleganz und Stil.
Katz- und Maus-Spiel vom Feinsten - Reichtum korrumpiert, 22. April 2007
Der Film "Die Thomas Crown Affäre" von 1999 ist mehr oder weniger ein Remake des Films "Thomas Crown ist nicht zu fassen" mit Steve McQueen und Faye Dunaway von 1968. Pierce Brosnan spielt Thomas Crown, einen nicht unsympathischen fast schon arrogant-reichen Schnösel, der ganz dreist ein wertvolles Gemälde stiehlt, das die Versicherungsagentin Catherine (Rene Russo) wiederbeschaffen soll. Sie hat schnell den Verdacht, dass Crown das Gemälde hat, kann aber nichts beweisen. Ein Katz- und Maus-Spiel beginnt. Die Kunst dabei ist es, zu wissen, wer die Katze und wer die Maus ist. Schnell aber wird Catherine auch von Thomas Crowns gutem Aussehen und Reichtum verführt (Ausflüge mit dem Segelflugzeug, schöne Hütte auf einer Insel, usw.) Der Film bietet hier sehr schöne Kulissen, gute Musik, die Urlaubsstimmung aufkommen lässt. Auf völlig verlorenem Posten steht der ermittelnde Polizei-Detektiv McCann (Denis Leary), dem meine eigentlichen Sympathien gelten.Dennoch, der Film ist kein Thriller, er hat eher Qualitäten einer leise gespielten romantischen Komödie mit einigen überraschenden Wendungen. Interessanterweise hat auch Faye Dunaway eine Rolle als Thomas Crowns zynische Psychiaterin (da Crown offenbar Probleme mit Frauen hat). Wirklich spannend ist der Film nur beim ersten Mal. Danach genießt man eher die schönen Bilder, die Musik, die Stimmung des Films, der immer wieder durch seine Atmosphäre und die darstellerischen Leistungen überzeugen kann.-----------------------------------------------------------------------------------Zur DVD: Guter Audiokommentar von Regisseur McTiernan, ein gutes Making of (30 Min.), u.a. mit etlichen guten Szenen aus dem Original von 1968,, plus den Trailer und ein Musikvideo von Sting ("Windmills of your Mind"). Leider ist im Bonusbereich alles auf Englisch ohne Titel (weder englische, deutsche noch sonstige). Immerhin aber gibt es noch ein 8-seitiges Booklet mit Informationen zum Film, sowie einer Kapiteleinteilung des Films (36 Kapitel).
Legendär, 16. Oktober 2006
Selbst im Vergleich zu "Thomas Crown ist nicht zu fassen" mit Steve McQueen wirklich top. Brosnan in einer Paraderolle, spannend, echt sehenswert (auch öfters) ...
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