Kundenmeinungen
Wirkung Musik ohne Film eher bescheiden, 26. September 2004
Mit Film: Die eher spärlich eingesetzte Musik ist sehr stimmungsvoll und verschmelzt perfekt mit dem Film. Der Film lebt aber viel von starken Szenen auch ohne Musik. Besonders interessant ist der Zusammenklang des Bandoneons (nicht Akkordeon!) mit der elektrischen Gitarre.Ohne Film: Die einzelnen Musikstücke klingen toll, können aber aufgrund ihrer Kürze leider ihre eher melancholische Stimmung nicht entfalten. Schade! Ich wünsche mir, dass Gustavo Santaolalla mal eine echte Musik-CD ohne Film macht. Dieser CD würde ich wohl 5 Punkte geben!
Mehr als 21 Gramm Musikgenuss, 19. April 2004
Gustavo Santaolalla - 21 grams : Der Soundtrack zu dem gleichnamigen Film basiert auf einfachen Melodien klassicher Instrumente ( wie Gitarre Akkordeon etc. ) Im Ganzen ist er recht schön anzuhören, doch empfinde ich das Akkordeon oft als zu hart für dieses sensible Thema ( der Tod ), das im Film aufgearbeitet wurde. Auch finde ich, dass Gustavo Santaolalla mit dem Schreiben des Scores basierend auf dem Drehbuch ( nicht wie allgemein üblich auf dem fertigen Filmmaterial )viele wichtige Momente, die erst bei dem Dreh enstanden sind verpasst hat und der Score dem Film an manchen Stellen nicht guttut. Leider. Die Stücke die für den Film ausgewählt wurden ( u.a. You're Losing Me von Ann Sexton und Low Rider ) sind sehr passend und einfach nur schön. Besonders in dem Stück " Can Dry Leaves Help Us?" finde ich den einzgespielten Filmdialog ( genauer : die Nachricht der verstorbenen Familie auf dem Handy ) effektvoll eingesetzt, obwohl es in Scores oft störend ist. Mein absoluter Liebling des Scores bleibt dennoch das Hauptthema ( auch bekannt und geliebt aus dem offiziellen Trailer ) " Can Things Be Better?" Ordentlich.
Meilenstein, 10. März 2004
Bislang ist eine derartig geniale Kombination aus Bild und Musik eigentlich nur Quentin Tarantino oder Sophia Coppola mit "Virgin Suicides" und "Lost in Translation" gelungen. Die genialen Funknummern "Cut Chemist Suite" von Ozomatli und "You're Losing Me" von Ann Sexton, das unglaublich düstere "Shake Rattle and Roll" von Benicio Del Toro und eins meiner absoluten Lieblingsstücke von War " Low Rider" eingebunden in einen Soundtrack der mich bei jedem anhören immer wieder tief berührt. Den glorreichen Abschluß (Wahnsinn!!) bildet das Kronos Quartet mit " When Our Wings Are Cut, Can We Still Fly?"
Fazit: Zusammen mit dem Score von Gustavo Santaolalla bilden die Songs eine unglaubliche Einheit, Prädikat: Meilenstein !!
Schwebezustand, 6. März 2004
Am besten ist die Musik von "21 Gramm" mit "Traffic" zu vergleichen, jedoch mit mehr klassischen Instrumenten(Gitarre, Akkordeon). Die Wirkung ist hypnotisch, und die Musik versetzt den Hörer in einen Schwebezustand, aus dem man sich nur schwer lösen kann. Die meisten Stücke sind sehr einfach gehalten, doch die Melodien bleiben lange im Gedächtnis haften. Für Freunde von hollywood-typischen Bombastklängen ist diese CD definitiv nichts, sondern eher für leise Momente.Allerdings hätte der Soundtrack ruhig ein paar Minuten mehr verdient, der Film ging schließlich auch über zwei Stunden.
Geschmackssache
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