Kundenmeinungen
Traumhafte Bilder, 18. August 2008
Nachdem ich bereits einige Werke von Hayao Miyazaki gesehen habe und somit schon vorher hohe Erwartungen an diesen Film hatte, war ich umso mehr erfreut darüber, dass sie vollends erfüllt wurden.Traumhaft schöne Bilder, liebevolle bis ins kleinste Detail verzierte Animationen, die das Geschehen um die märchenhafte Geschichte abrunden, sind hier wieder in Mengen zu finden. Wie in anderen Filmen der Ghibli Studios (z.B. Prinzessin Mononoke) wird hier ebenso wieder das Verhältnis und der Einfluss der Menschen auf die Umwelt in vielerlei Form verdeutlicht.Auch die Synchronisation ist einwandfrei, jedoch möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass das vorhandene Bonusmaterial eher dürftig ist, besonders die Interviews mit den Sprechern von Chihiro und der Hexe Yubaba (und Zeniba) fallen eher karg und wenig informativ aus. An dieser Stelle wären ein paar Artworks o.ä. angebrachter gewesen.Dennoch ist dieser Film für alle, denen etwas an Phantasie und Träumen, Märchen und Fabeln liegt, wärmstens zu empfehlen.
Neuer Lieblingsfilm!, 4. August 2008
Ha! Ich habe seit neusten einen neuen Lieblingsfilm. Muss ich noch mehr dazu sagen? Ich kannte den Film vorher nicht, da ich mich nie für solche Filme interessiert habe. Tja... Also wirklich toll, toll, toll (nicht nur für Kinder)...Unbedingt anschauen!
Achtung! Nicht für kleine Kinder, 17. Juli 2008
Wer die Altersfreigabe gegeben hat, sollte noch einmal in sich gehen. Der Film ist zwar schön und gut gemacht, eignet sich aber nicht für die Kleinen - zu bedrohlich. Es wird (gekonnt zwar) mit den kindlichen Urängsten gespielt, der Plot ist ähnlich psychodelisch wie Alice im Wunderland und die Story verlangt etwas Einblick in die japanische Lebensart - das ist zuviel für ein Kind unter sieben oder acht...Fazit: Schöner Film, dem die Altersbeschränkung fehlt. Ein Punkt Abzug für die enorme Länge und das Blut.
Von Göttern und Identitäten, 7. Juni 2008
Regisseur Hayao Miyazaki ist in Japan ein großer Star und immer dann, wenn er einen seiner Animationsfilme in die Kinos bringt, ist der große Erfolg vorprogrammiert. Es war schließlich seine 'Prinzessin Mononoke', die im Jahre 1997 James Camerons 'Titanic' von Platz 1 des japanischen Box-Office verdrängte. Fünf Jahre mussten die Fans auf das nächste Meisterwerk warten, ehe 2002 'Chihiros Reise ins Zauberland' erschien.Das kleine Mädchen Chihiro ist mit ihren Eltern auf dem Weg in die neue Wohnung und sie scheint darüber sehr unglücklich zu sein. Auf dem Weg dorthin verfährt sich der Vater und kommt in einem mysteriösen Hain zum Halten. Vor der Familie erstreckt sich ein Tunnel, auf dessen anderer Seite eine Geisterstadt liegt. Vom Hunger getrieben fallen Chihiros Eltern über eine reich gedeckte Tafel her und finden sich in Schweine verwandelt, was niemand ahnen konnte: Bei Nacht verwandelt sich die Geisterstadt in ein Badehaus für die rund 8 Millionen japanischen Götter...Für das Mädchen beginnt nun eine Reise in die abenteuerliche Welt, die von der Hexe Yobaba geführt wird. Chihiro muss ihre Eltern zurückverwandeln und dabei selbst - unterstützt von dem Jungen Hakku - tiefer in die rätselhafte Welt der Götter eintauchen.Zauberhaft ist wohl das Attribut, das diesen Film am besten beschreibt. Natürlich wirkt die japanische Götterwelt mit all ihren seltsamen Figuren erstmal fremd und bizarr, entfaltet jedoch schon in den ersten Szenen eine Ästhetik, die man in anderen Animationsfilmen nur selten gesehen hat. Als Beispiel soll eine Szene genannt werden: Ein schlammbedeckter Gott nähert sich dem Badehaus und ein unglaublicher Gestank macht sich breit. Erst durch die Hilfe von Chihiros alter ego Zen, wird aus dem Faulgott wieder ein Flußgott, nachdem allerlei Müll herausgezogen wurde. Das ist schwer in Worte zu fassen, aber bildlich toll in Szene gesetzt.Chihiros Reise ist zugleich auch eine Suche nach ihrer eigenen Identität, denn die Hexe Yobaba bindet alle Wesen an ihr Badehaus, indem sie ihnen ihre Namen wegnimmt. So bleibt auch die Identität von Hakku erstmal im Unklaren, auch wenn schon früh klar wird, dass das Schicksal der beiden Kinder eng miteinander verknüpft ist. Fazit-----Der Film erzählt eine großartige Geschichte ohne viel falsches Pathos und fasziniert dadurch und durch die faszinierende Atmosphäre und Ästhetik nicht nur Jüngere, sondern gerade Erwachsene. Ein Meisterwerk des modernen Animationsfilms.
Hinreißend!, 21. Februar 2008
Wie man es von den Ghibli-Studios kennt ist dieser Anime nicht nur mit schönen Bildern versehen, sondern auch die Geschichte regt zum Nachdenken an. Hinreißende Szenen mit herzlichst-naiven Dialogen und einem Mädchen Chihiro zum Knuddeln. Wunderschön!
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