Kundenmeinungen
Phantasievoll, 21. Februar 2008
Nahezu alle Figuren der Geschichte (Pinocchio, Die Katze und der Fuchs, Die Grille etc.) werden von Menschen gespielt. Man braucht also eine Menge Phantasie, sich vorzustellen, Der Typ in dem albernen Anzug wäre aus Holz, oder der kahlköpfige alte Mann im Frack wäre tatsächlich eine Grille.Hat man sich aber erst einmal in den Film "hineingeschaut" und sich auf ihn eingelassen, bietet sich einem ein kunterbuntes, fröhlichtrauriges und phantasievolles Filmerlebnis.
Für Kinder nicht zu empfehlen, 16. April 2007
Hier wurde sich an das Buch gehalten, das Carlo Collodi seinerzeit als Erziehungsbuch geschrieben hatte. Wer verängstigte Kinder, die aus ihren Schuldgefühlen nicht mehr herauskommen, will, dem kann man es empfehlen. Allen anderen: Finger weg. Der Film ist schon für einen Erwachsenen kaum zu ertragen. Wie muss sich ein Kind dabei fühlen. Als ich ihn mir angesehen habe, saßen keine Kinder in der Vorstellung. Einer der wenigen Filme, über dessen zeitige Absetzung ich froh war. Roberto Benigni ist einfach nicht über eine Stunde lang zu ertragen. Abgesehen von "Das Leben ist schön" und noch "Night on Earth" ist er alles andere als ein guter Schauspieler. Er ist einfach nervtötend.
Einfach märchenhaft!, 11. Oktober 2004
Dieser Film hat mich sehr berührt. Er ist so unschuldig und zugleich so tiefsinnig. Bengnini zeigt was echte Schauspielkunst ist.
Traumhaft, 15. Mai 2004
Dieser Film ist - sofern man ein wenig Gespür bzw. eine Ader für die wunderbare italienische Art und Lebensweise hat - ein kleines Kunstwerk! Ich habe in den letzten 30 Jahren schon viele Versionen von Pinocchio verfolgt. Diese ist bezaubernd, farbenfroh und voller italienischer Lebensart. Auch wenn nicht alle Details treu der Buchvorlage gehalten werden (Pinocchio ist z.B. praktisch nicht als Holzpuppe zu sehen), lohnt es sich den Film zu sehen - wenn man kann, natürlich in der sehr guten DD 5.1 Version auf Italienisch.
Film hinterließ traurige Stimmung, 4. Mai 2004
Ich denke, bei diesem Film gelangt man zu sehr unterschiedlichen Bewertungen, je nachdem, ob man bei der Rezension an Erwachsene oder Kinder als Zuschauer denkt. Ich spreche im folgenden für meine beiden Kinder (5 und 7). Die waren einfach nur froh, als der Film zu Ende war und mussten sich beide erst mal ausheulen. Warum? Pinnochio selbst stirbt gleich zwei Mal fast (einmal an einem Baum aufgehangen, einmal droht er zu ertrinken); sein "Vater" scheint ebenfalls zu ertrinken, und es vergeht eine ganze Weile, bis die Zuschauer erfahren, dass dies nicht geschehen ist. Pinnochios bester Freund, er stirbt dann tatsächlich.Sicher, diese Szenen finden sich auch schon alle in der Romanvorlage. Doch bekommt man im Film die Szenen halt innerhalb von ein dreiviertel Sunden gezeigt, während im Buch mehr andere Szenen dazwischen liegen.Das recht lustigen Beschreibungen der "Stadt der Einfältigen", sie finden sich im Film hingegen kaum. Schöne Kostüme, stimmige Musik, humorvolle Filmszenen - all das gibt es im Film; aber es vermochte den Film insgesamt bei meinen beiden Mit-Zuschauern nicht zu retten, und ich bin mir sicher, dass sie den Film in Schule und Kindergarten nicht weiter empfehlen werden.
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