Kundenmeinungen
Super Elea, 24. Juli 2005
Elea Eluanda ist ein tolles Hörspiel, auch für etwas ältere, die sich aber noch in die Welt der Jugendlichen mit ihren Problemen denken können. Die erste Folge bietet einen spannenden Einstieg in die Serie. Ein wenig magisch, kritisch, modern kommen Elea u ihre Freunde daher, nie aber zu aufgesetzt oder unglaubhaft. Macht Spass, einfach mal reinhören.
Top-Sprecher in liebevoller, unterhaltsamer Geschichte, 27. November 2004
An dieser Serie dürften neben der eigentlichen Zielgruppe auch diejenigen ihre Freude haben, die wie ich mit Abenteuer-Hörspielen groß geworden und's auch mit fast 30 nicht lassen können :oDEin Grund sind dabei sicherlich schon die durchweg sehr guten Sprecher:Die Hauptrolle, Elea, ist mit Giuliana Wendt ideal besetzt, ihre Stimme erinnert an Gabi Libbach, meine Lieblingssprecherin von damals - weich, angenehm und markant. Keins dieser piepsigen, undefinierbaren Mäuschen, die in den 90ern oft verwendet wurden.Als Erzähler fungiert kein Geringerer als Lutz Mackensy, der mit seiner frischen Art schon die Abenteuer der "Fünf Freunde" seit der 1. Folge bereichert wobei er hier, deutlich augenzwinkernder, noch mehr zum Unterhaltungswert beiträgt!Tja, und wer würde hinter der goldigen Tröstereule Ezechiel die deutsche Stimme von Leonardo di Caprio vermuten?Was die Rahmenhandlung betrifft, so werden problematische Themen wie Behinderung (Elea sitzt seit einem Autounfall, bei dem sie beide Eltern verlor, im Rollstuhl) und die Integration von Ausländern (ihr bester Freund Ravi ist Inder) auf eine natürliche, unaufdringliche und humorvolle Art eingebunden anstatt, wie z.Bsp. bei TKKG üblich, stumpf mit dem erhobenen Zeigefinger zu kommen.Beide Hauptpersonen sind starke Charaktere, die trotz ihrer vermeintlichen Außenseiterstellung die Identifikation leicht machen und schon so einen subtilen Beitrag zum Abbau von Unsicherheiten und etwaigen Vorurteilen leisten.
Elea hat mit Ezechiels Hilfe Zugang zum Traumland Arambolien, in dem sie laufen kann und eine Prinzessin ist. Dieses Land hat eine eigene Sprache, die man mit Hilfe der verschiedenen Sammelkarten (in jeder CD / MC eine) auch selbst erlernen kann. Für die jüngeren Hörer sicher ein großer Spaß, der zudem Kreativität und Denkvermögen anregen dürfte. „Ältere Herrschaften" kann dieser Mix aus Italienisch, Englisch und Babysprache auf die Dauer jedoch etwas nerven... aber andererseits, ein bißchen doof gehört doch einfach zum Kult dazu, oder? ;o)) Der einzige wirkliche Kritikpunkt ist für mich, das es außer dem Titelsong von Judith Lefeber (ebenfalls eine tolle Stimme!) leider keine Musik gibt, wodurch das wichtigste Mittel zur Erzeugung von Atmosphäre vergeben wird.Dank der durchweg ausdrucksstarken Sprecher und stimmiger Geräuschkulisse (natürlich darf man keinen Sinclair-Bombast erwarten) wird dieses Problem jedoch gemildert, daher nur 1 Punkt Abzug.Was mich überzeugt ist der freundliche Gesamteindruck, eine liebevolle Geschichte mit viel Humor, Sinn fürs Detail und großartigen Sprechern, die Erinnerungen an die "gute alte" Zeit der gelben Kassetten wecken... hätt' ich bei einer modernen Serie so nie erwartet! Heißer Tip für junggebliebenen Fans von Fünf Freunde, TKKG, Funk-Füchse oder Schloss-Trio!
Review zur ersten Folge, 26. Februar 2004
Mein Gesamteindruck von dieser Folge ist durchweg gut. Ok, das Lied am Anfang ist wohl Geschmackssache. Muss man sich wohl erst einmal daran gewöhnen. Der Erzähler ist wirklich auch sehr gut, angenehme Stimme, keine aufdringliche aber auch keine einschläfernde Stimme. Zu den Figuren:
Also natürlich erstmal Elea Mischnik. Meiner Meinung nach kommt sie ähnlich cool und kess rüber wie im vorgegangenen Bibi Hörspiel. Wie gesagt, eine äußerst sympatische Hauptfigur, die sicherlich auch einen Tick reifer wirkt als jetzt Bibi zb. und trotzdem nicht in die Zickenfraktion a la Tina abtrifftet. Ja, jetzt zu Ravi. Also der Charakter ist auch sehr gut, kommt wirklich charismatisch und schlagfertig rüber. (Ok, dass er ein Handy hat, kann man wohl verkraften ) Seine Synchronstimme ist zwar sehr sympatisch, aber ich finde sie wäre besser bei einem Studenten oder so rübergekommen, als bei einem 14-jährigen. Aber das sind ja Kleinigkeiten, und nicht so relevant. In der ersten Folge ist seine beste Szene sicherlich, als er zum ersten Mal in die Klasse kommt, und sich erstmal mit dem Mathe lehrer bzw. Direktor Quirim Bartels oder so in die Haare kriegt. („Haben Sie ein Sprachproblem????") Natürlich hab ich jetzt eine Tolle Überleitung geschaffen, zum nächsten Charakter, Herr Quirim Bartels (bitte falsche Schreibweise zu entschuldigen)Dieser doch kautzige Charakter kann man, was seinen humoristischen bzw. unterhaltsamen Part angeht, nicht hoch genug loben. Egal ob er versucht, mit Ravi „Deutsch für Anfänger" zu sprechen, oder ihm eine scheinbare „unlösbare" Rechenaufgabe stellt oder sich mit ihm beim Schach kabbelt, einfach köstlich. Könnte mich schieflachen dabei. Ja, der gute Mann ist ja auch kein unbkannter, bei Hörspielfans. Er spricht sehr häufig irgendwelche „Professoren" wie zum Besipiel in der Folge Benjamin und die Tempelkatze, oder einen Polarforscher in „und die Esikomos". Weiterhin fällt mir auch ein „Wollefabrikant „ in der Folge, „der Streichelzoo" ein.Wie gesagt, der Mann hat schon sehr viel gesprochen in den Kiosk Hörspielen, aber vielleicht kennt ihn jemand auch aus dem DEA Werbespot aus dem Fernsehen).(Wo eine alte Dame fragt, „Ja fährt der denn auch mit Cola?????") (Sieht man in letzter Zeit auch nicht mehr) Ja, jetzt kommen wir mal zu Tante Lissy. Obwohl sie nicht mehr die gleiche Sprecherstimme wie im Bibi Hörspiel hat, (leider), ist die neue Sprecherin sehr gut wie ich finde und jetzt kommt der Altersuntschied zwischen Elea und Lissy auch etwas besser rüber, da die andere Stimme, dann doch vielleicht etwas zu jugendlich war. Sie stellt halt sowas wie die Ersatzmutter für Lissy dar, und ist daher natürlich auch sehr fürsorglich und will Elea auf alle Fälle beschützen. Jo, mal zum letzten „wichtigen" Charakter, Opi Kopi. Also der gute Mann wird ja wirklich wie der gute Geist von Altenberg dargestellt.Mehr gibt's wohl auch nicht zu sagen, ein jung gebliebener Mensch, der trotz seines Alters, immer noch fitt, lebendig und für jeden Spass zu haben ist. Man erfährt, das er mal Marathon gelaufen ist, oder bei Friedensdemonstrationen mitgemacht hat, des weiteren lebt er sehr gesund, (Tofuburger). Er ist halt die gute Seele der Stadt, aber auch seine „Feindschaft" mit Herrn Quirin Bartels ist sehr amüsant. Dem Mathelehrer und Rektor geht halt die unkonventionelle, hilfsbereite und sympatische Art von Opi Kopi sehr gegen den Strich (Gegensätze ziehen sich halt nicht immer an ). Ja, jetzt mal zu Sachen, die mir nicht unbedingt schmecken. Also dieses „arambolisch" äh, nervt mich dann doch tierisch, gut einerseits ist es witzig, dass im Klappentext so ein paar Auszüge aus der Sprache stehen (so eine Art Mini Wörterbuch), aber wenn dann in Arambolien, dann nur noch dieses Kauderwelsch in ner Mischung aus Kindersprache, Englisch, Latein, und Nonsens gesprochen wird, dann möchte ich am liebsten vorspulen.. Also bei Star Trek klingt ja klingonisch noch verständlicher (mehr oder weniger).Und auch die Sache, dass Elea ihren Ezechiel von ihren Toten Eltern hat, und dieses „Phanttasieland" Arambolien, also insgesamt, dann doch für meinen Geschmack etwas zu undurchsichtig. (Ein Land, in dem alles möglich ist) Für die erste Folge, hätte ich die Reise nach Arambolien dann doch vielleicht weggelassen.Das wars dann auch schon mit der Meckerei. Zusammenfassend bin ich halt der Meinung, dass die erste Folge schon gut ist. Es gibt viele gute humoristische Stellen, ohne irgendwie albern oder gestellt zu wirken. Für mich ne 2 plus!!!!
ein kompakter Neuanfang, 23. November 2003
Bei der ersten CD werden zunächst einmal die unterschiedlichen Charaktere vorgestellt. Und endlich gibt es auch einmal eine Hauptperson, die im Rollstuhl sitzt und ein scheinbar normales Leben führen kann. Dies ist keinesfalls "gewagt" sondern längst überfällig!! Denn die behinderten Menschen sind ein Teil unserer Gesellschaft. Anders war es seinerzeit bei "Heidi", als nämlich "Klara" mit ihrer dargestellten Hilflosigkeit lediglich die Plattform für Heidis heldenhaftes Engagement bot. Der Zuhörer muss sich in dieser Episode allerdings erst einmal auf die vielen Rollen einlassen und da ist es leider erschwerlich, dass die Story etwas verschachtelt und kompakt ist, schließlich wird einem auch noch eine neue Sprache vorgestellt. Hoffentlich sind sich die Autoren ihrer Verantwortung im Umgang mit "Behinderungen" bewusst, gespannt kann man da auf die nächsten Episoden sein.
Liebevolle neue Serie mit Herz und Sinn, 15. Oktober 2003
Kiddinx präsentiert mit "Elea Eluanda" eine neue Serie von "Benjamin Blümchen" und "Bibi Blocksberg"-Erfinderin Elfie Donnelly eine weitere sypathische Serie. Diesmal gewagter als sonst: Die Titelheldin sitzt im Rollstuhl! Elea ist seit einem Autounfalll, bei der sie auch ihre Eltern verloren hat für immer auf ihn angewiesen. Doch viel Zeit zum Selbstmitleid bleibt dem Mädchen nicht. In Altenberg ist viel los: Zum einen gibt es da den neuen Schüler "Ravi", der schnell ein neuer Freund von Elea wird, zum anderen die geheimnisvolle sprechende Tröstereule Ezechiel, die mit blauen Staub Menschen in eine Traumwelt namens "Alambola" zaubern kann. Es gibt also eine Menge zu erleben in dieser neuen Serie...Die CDs sind in Tracks unterteilt auch ein klarer Fortschritt gegenüber anderen Kiddinx Serien wie etwa "Wendy", die mit nur 1 Track pro CD auskommen muß.
--- 5 Sterne, vor allem weil sie sehr viel frischer daherkommt, wie etwa Einheitsbrei der 20343534 Fünf Freunde Geschichte. KLARER TIPP: KAUFEN!
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