Kundenmeinungen
wer diese musik liebt den haut sebastian schunke um, 10. März 2004
Ein gute Symbiose, aber nicht wirklich durchdacht und überzeugend, wer sich ein perfekte Neusymbiose von Jazz und Cuba geben möchte, sollte Sebastian Schunkes "Symbiosis" und "Mouvement" unbedingt hören, denn dort vereint sich die Creme de la Creme zu einer wirklichen Symbiose ohne Klischees zu bedienen !!!
Wenn man den Nagel nicht so richtig auf dem Kopf trifft..., 4. Januar 2004
Nach der erfolgreichen ersten Begegnung zwischen den Klazzbrothers und den cubanischen Percussionisten (ClassicMeetsCuba)legen die fünf mit JazzMeetsCuba ein zweites Werk vor, dass zwar hörenswert ist, allerdings nicht an die Qualität des Erstlingswerkes herankommt. Das scheint daran zu liegen, dass deutliche Highlights auf dem Album fehlen, die das Werk strukturieren. Lediglich einen Rahmen mit Gershwins Summertime zu gestalten ist hier zu mager. Ebenfalls hätte man mehr Jazz-Klassiker erwartet. Man vermisst Namen wie Nat King Cole oder Glenn Miller. Eine cubanische Variation der Moonlight-Serenade wäre doch sehr attraktiv gewesen. Das "So What" des Jazzgurus Miles Davis kann dieses Defizit nicht wettmachen - der Track (Originallänge 9'22 auf "Kind of Blue") ist mit einer Länge von drei Minuten sehr spärlich. Die zahlreichen Eigenkompositionen (#4, #5, #9, #11, #13) sind z.T nett anzuhören, die Attraktivität und Stärke des Vorgängeralbums liegt jedoch eindeutig im cubanischen Arrangement klassischer Kompositionen. Hier wäre weniger mehr gewesen. Ebenfalls wären die Percussion-Soli unter den Eigenkompositionen besser in klassischen Jazz-Arrangements besser aufgehoben gewesen (#4, #6). Befremdlicherweise hört man sphärische (Synthesizer)-Klänge in einem dennoch recht gelungenen "Take Five". Dieser Track ist - neben Duke Ellingtons "In a sentimental mood" (#3) und dem Opener Summertime einziger Lichtblick auf der CD. Im Vergleich mit "ClassicMeetsCuba" ein eher schwaches Album, welches für sich allein gesehen trotz der Schwächen jedoch ganz annehmbar ist. Zu hoffen ist, dass es zukünftige Projekte gibt, die wieder etwas straighter kompiliert und arrangiert werden. Wie wär's mit CinemaMeetsCuba oder eben einem zweiten Jazz-Album, auf dem die Jazz-Klassiker so richtig gejazzt werden?
Eine grandiose Scheibe, 13. November 2003
Toll. Als leidenschaftlicher Jazzfan war ich ja zuerst skeptisch, vor allem nach dem Lesen der amazon Rezension, die ich aber nach Kauf und Genuß der CD überhaupt nicht nachvollziehen kann.Jazzstandards und kubanische Standards, interpretiert von Jazzern und Kubanern - so einfach und gut ist das Konzept der Platte. Klassiker wie "Summertime" oder "So What" erklingen, wie ich sie noch nie zuvor hörte - ohne jeden Kitsch und Schmus oder simplen Effekthaschereien, sondern einfallsreiche Interpretation mit Esprit auf einem unglaublich hohen musikalischen Niveau. Eine wirklich großartige Fortsetzung der ersten Produktion der Band, Classic meets Cuba.Eine der wenigen CDs, denen man anhört, daß sie den Musikern genausoviel Spaß bei der Aufnahme machte, wie uns beim Hören.
Grandios, 31. Oktober 2003
Eine wunderbare CD mit einer erfrischenden Mischung aus Jazzstandards, Eigenkompositionen und kubanischen Werken. Diese Musiker sind wirklich Meister ihres Faches! Heißblütigen Rhythmen, tolle Klangfarben und eigenständigen Bearbeitungen sind wohl die Ursache für diese sehr kurzweilige CD, welche sich in keine Schublade pressen läßt. Ein Hörgenuß für Jung und Alt!
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