Kundenmeinungen
Überraschend angenehm, 20. Februar 2008
Ich mag ja Jennifer Lopez nicht. Zweifellos ist sie schön, aber ihr Divengehabe geht mir einfach auf den Sack. Wenn sie es dann trotzdem schafft, Sympathien in mir zu wecken, hat sie einen guten Job gemacht, ist das Drehbuch eines Films gut und man sollte ein Loblied an den Regisseur singen.Die Handlung ist wohl allgemein bekannt: Toughes Zimmermädchen trifft reichen Politiker, natürlich will es der Zufall so, dass sie just in diesem Moment edle Kleidung trägt und er sie für eine reiche Lady hält. Sie verlieben sich, er ist natürlich ganz anders und sensibler als andere reiche Macker und naja, das Ende nach den üblichen Irrungen und Wirrungen kann sich wohl jeder denken.Dieser Film macht Spaß und ist charmant weil Jenny from the block mal ausnahmsweise nicht zu dick aufträgt und sich in vornehmer Zurückhaltung übt. Klar ist sie tough, hat an Schwierigkeiten zu knabbern, doch sie zeigt auch ihre verletzliche Seite. Mein persönliches Highlight war allerdings Ralph Fiennes in der Rolle des charmanten, leicht arroganten und dennoch sensiblen Politikers. Die schönste Szene des Films ist zweifellos die Ballszene, als Marissa (Jennifer Lopez) den Saal betritt, ein traumhaft schönes Liebeslied im Hintergrund spielt und sie ihrem Angebeteten (und dem Zuschauer) mit ihrem Anblick den Atem raubt.Fazit: Kleine, feine, vorhersehbare, aber dank Ralph Fiennes und einer zurückhaltenden Jennifer Lopez doch angenehme Lovestory. Vier Sterne für einen schönen Film und fünf für einen noch schöneren Soundtrack.
"Nur weil wir sie bedienen heißt das nicht, dass wir ihre Diener sind ...", 19. Februar 2008
Viel mehr, als das, was bereits gesagt wurde, gibt es zu "Manhattan Love Story" nicht zu sagen - den Hollywood-Liebesfilm-Fan erwartet genau das, was er sich erhofft und der JLo-Fan bekommt seine wirklich gut spielende und sympathisch-süße JLo. Auch 'Schnulzenverachter' (sowie die meisten Männer) bekämen das, was sie erwarten würden, nämlich ein absolut vorhersehbares amerikanisches Liebesmärchen. Vorausgesetzt, sie würden sich "Manhattan Love Story" ansehen ;) Als 'kitschig' würde ich diesen Film allerdings nicht beschreiben, für mich persönlich sind eher unrealistische Liebeskomödien, wie z. B. "Notting Hill" ein Greuel. Eigentlich passiert nicht viel mehr, als dass das Zimmermädchen Marisa, die mit ihrem kleinen Sohn in der Bronx lebt, durch Zufall einen Senator-Anwärter kennen- und liebenlernt. Weil Marisa allerdings das Gefühl hat, dass ihre beiden Welten meilenweit auseinander liegen, möchte sie ihrer Liebe anfangs keine Chance geben ...Somit empfehle ich diese locker-leichte Liebeskomödie, die ohne Tränen auskommt (was ja auch mal nicht schlecht ist!) vor allem JLo- oder Ralph-Fiennes-Fans (der ja auch nicht zu verachten ist ...) oder den Liebhabern moderner Märchen bzw. allgemein den Fans dieses Genres. Und falls ihr Mann oder Freund nicht wirklich unter diese Gruppe fällt, so ersparen sie ihm die 101 Film-Minuten und machen sie sich einen schönen Frauenabend mit der bezaubernden JLo!
klischeehaftes Aschenputtel-Märchen, 29. November 2007
Fans von Jennifer Lopez werden von dem Film sicherlich begeistert sein, ebenso wie diejenigen, die Hollywood-Liebesfilme mit märchenhaftem Charakter lieben und Klischees nicht als störend empfinden: allein erziehendes Latino-Aschenputtel steigt auf in die Welt der Schönen und Reichen. Natürlich bekommt sie auch den schönen, reichen und guten Traumprinzen in Gestalt von Ralph Fiennes.Wer dereinst begeistert war von Wayne Wangs "Smoke", wer auch "Blue In The Face" oder "Chinese Box" etwas abgewinnen konnte, kann von diesem Film von Wayne Wang nur enttäuscht sein. Sein Name scheint kein Garant für intelligente, witzige Filme, vielleicht war er es nie und "Smoke" war nur ein positiver Ausrutscher, der vielleicht auch dem Drehbuchautor Paul Auster geschuldet war.Wer sich andererseits auf das Gespür des englischen Schauspielers Ralph Fiennes verlässt, in der Regel gute Bücher und Filme für sich zu wählen, auch Großproduktionen Einzigartiges einzuhauchen, selbst Genre-Klischees allein durch seine Figuren-Interpretation im positiven Sinne zu sprengen, kann sich nur wundern, weshalb er diese Rolle annahm. Das Buch von Kevin Wade ist derart klischeebeladen, die Fiennes-Figur Christopher Marshall so eindimensional und flach, dass es fast wehtut, Fiennes damit zu sehen.
Unglaublich schön, 2. August 2007
Jennifer Lopez überzeugt als liebevolle, alleinerziehende Mutter die hart für ihr Geld arbeiten muss.Eines Tages lernt sie durch Zufall ihren Traummann (Ralph Fiennes) kennen, der sie aber für eine andere Person hält. Sie spielt mit und gibt sich als reiche Geschäftsfrau aus und geht mit ihm aus. Sie verlieben sich ineinander.. doch es dauert nicht lang und sie sagt ihm die Wahrheit. Ein wunderschönes Aschenputtelmärchen im modernen Manhattan!Perfekte Besetzung - Jennifer Lopez spielt sehr gut und Ralph Fiennes überrascht als Romantiker, da er sonst eher ernste Charaktere miemt - sehr gut! Und auf gar keinen Fall darf man den kleinen süßen Jungen vergessen! Einfach sehr süß gespielt.Ein Film der verzaubert und verzückt - ohne jeden Kitsch.Ich kann den Film jedem empfehlen, er ist lustig, romantisch, spannend, tragisch und mit ganz viel Herz!!
Romantisches Märchen, 25. März 2005
Eine sehr unterhaltsame Komödie, die stark an "Pretty Woman" erinnert. Eine schauspielerische Glanzleistung von Marisa Ventura (Jennifer Lopez) und Christopher Marshall (Ralph Fiennes)laden den Zuschauer zum Träumen ein. Auch wenn die Realität ein wenig anders aussieht, sorgt der Film für eine entspannende und märchenhafte Abwechslung.
|