Kundenmeinungen
Leckerbissen und Herausforderungen und dennoch genial!, 5. November 2005
Nach dem wunderschönen "Viaticum" habe ich zu "Seven days of falling" gegriffen und mich zunächst mit dieser CD schwer getan. Neben einigen delikaten Kostbarkeiten, wie "Elevation of love" und vor allem dem Titelstück gab's für mich einfach einiges elektronisch Allzunerviges - aber das hat sich bei jedem Anhören geändert und so entdecke ich jetzt von mal zu mal immer neue, faszinierende Klänge, Arrangements und Melodien.Ich kenne derzeit keine musikalische Formation in Jazz oder Pop, die so vollendet kraftvolle, innovative und gleichzeitig schöne Musik macht wie E.S.T.Muss sie unbedingt mal live erleben!
Absolut Empfehlenswert, 28. September 2005
Die CD ist fantastisch! Das ist wunderbarer, über die einzelnen Tracks abwechselungsreicher Klavier-Trio-Jazz, wobei durchaus die Frage gestellt werden kann: Ist das Klavier-Trio-Jazz wie man ihn sonst kennt? Nein. Und gerade auch deshalb verdient die CD 5 Sterne.Das Konzept zum Einsatz von Elektronik in dieser Musik ist absolut überzeugend: Konsequenter Ausgangspunkt ist und bleibt der "handgemachte" Ton und Klang. Und gerade der Mensch als Ausgangspunkt ist spürbar und gibt neben künstlerischem auch handwerklichen Wert. Das zeigt die Qualität der drei Musiker.
Sorry E.S.T, 4. Mai 2005
Natürlich ist E.S.T einer der besten Jazzbands der Welt, vor allem Live! Aber sorry, diese Scheibe find ich einfach schwach.Man wünscht sich beim Höhren ständig, sie sollten doch bloß mal diesen verdammten Elektronikmist abstellen, dann wär's wahrscheinlich Spitze. Für mich die schwächste E.S.T.
Ist das überhaupt Jazz?, 17. Januar 2005
Was ist eigentlich Jazz? Swing? Walking Bass? Das war mal! Mittlerweile reicht anscheinend ein kurzer Blick auf die Besetzung einer Band aus, um diese in die JAzz Ecke zu stecken. Und genau das ist die Gratwanderung, mit der man es bei E.S.T zu tun hat. Denn von dem Begriff Jazz bleibt hier wohl nur die Besetzung übrig. Als Trio mit Piano, Drums und Kontrabass gehen die drei Schweden vielmehr völlig neue Wege jenseits jeglicher Schubladen. Das doch sehr beschränkte Klangspektrum eines Jazztrios wird durch Effekte wie Bass-Verzerrer oder präparierter Flügel erweitert und lässt E.S.T in Klangwelten vorstossen, die so wohl noch niemand gehört hat. Auch die klassische Rollenverteilung der Instrumente hat bei E.S.T ausgedient. Bass und Piano agieren oftmals Unisono (z.B. "Mingle in the Mincing Machine")und das Schlagzeug erinnert teilweise sogar an Junglebeats ("Did they ever tell Cousteau?"). Aber der analytische Standpunkt wird dieser Musik wohl nicht gerecht. Vielmehr liegt die Message dieser Band in den Stimmungen, die sie vermittelt. Das ist Musik zum Träumen und Entspannen, jedoch ohne belanglos zu wirken. Mit viel Einfühlungsvermögen tasten sich E.S.T. in Sphären vor, in denen Musik und Bilder zu einer Einheit verschmelzen. Obwohl E.S.T seit "Strange Place for Snow" das Rad nicht neu erfunden haben, sei dieses Album schon aufgrund seiner vielen kleinen schönen Momente jedem Träumer und Entspannungssuchenden ans Herz gelegt. Traditionell orientierte Jazz Fans sollten jedoch lieber draussen bleiben.
Auch für Nicht - Jazz - Möger !, 31. August 2004
Also was die 3 Jungs fast ohne Elektronik aus den Instrumenten holen, das ist formidabel ! Handgemachte Musik, vollkommen beruhigend, schlicht und ergreifend gut, obwohl Jazz ja auch manchmal schwere Kost sein kann. Bass, Klavier, Schlagzeug, weniger geht kaum ! Ich höre viel elektronischen Jazz mit viel Effekten und Schnickschnack, aber diese CD... schlichter und schöner geht es kaum... schön vor dem Einschlafen zu hören und ein schöner Anfang für einen Traum. Die CD ist ein Muß für jeden, der Musik liebt so wie ich, wow !!! Viel Spaß !
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