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Warner Home Video - DVD: Soylent Green - 2022 ... die überleben wollen

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Soylent Green - 2022 ... die überleben wollen

mit Charlton Heston Edward G. Robinson Leigh Taylor-Young Chuck Connors Joseph Cotten

Regie: Richard Fleischer

Warner Home Video - DVD

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Beschreibung

In den späten 60er-Jahren und den frühen 70ern schien Charlton Heston eine ausgesprochene Vorliebe für apokalyptische Stoffe zu entwickeln. Da gab es natürlich Planet der Affen und Der Omega Mann. Aber 1973 kam auch mit Soylent Green ein seltsamer Detektivfilm in die Kinos, in dem Heston einen hartgesottenen Polizisten in Manhattan spielt, der in der völlig übervölkerten und überhitzten Stadt einem Mord auf der Spur ist. Sein Mitbewohner (eine Selbstverständlichkeit im Zeichen von Überbevölkerung), gespielt von Edward G. Robinson, versucht ihm die Zeiten näherzubringen, als es auf der Erde noch ausreichend Ressourcen und Raum für jeden gab, doch Heston schenkt ihm kein Gehör.

Insziniert von Richard Fleischer (Die Wikinger) erinnert Soylent Green in seiner ungewöhnlichen, über weite Strecken aber durchaus funktionierenden Mixtur aus Mystery und defätistischer Zukunftsvision an Blade Runner, auch wenn dem Film die künstlerische Geschlossenheit fehlen mag. Es ist Robinsons letzter Auftritt vor der Kamera und ein Glücksfall für den Film. Seine letzte Szene gewinnt im Rückblick erschreckend an Bedeutung. Joseph Cotton spielt den Mann, dessen Ermordung zur Aufdeckung eines schockierenden Geheimnisses führt. --Tom Keogh





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  ernst zu nehmendes Mahnwerk, 18. Januar 2008

Ein beklemmentes Meisterwerk von der nahen Zukunft, in der alles den Bach runter geht.
Vieles vor dem dieser Film 1973 warnte ist heute aktueller denn je:

Alles wird immer teuerer, die globare Erwärmung und Umweltverschmutzung haben unausweichliche Folgen für uns, wer krank wird muss um seinen Job fürcheten und so weiter.

Die Liste von kleinen Andeutungen ist schier endlos.
gesellschaftliche Verfall wurde selten besser portaitiert.

Der Film war nicht gerade teuer, aber ist gut inszeniert. Wirkt viel realistischer, als die meisten modernen Hollywood-Streifen mit übertriebenen Computer-Effekten...

"SOYLENT GREEN" ist und bleibt ein interessanter Film


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Absolut nicht sehenswert, 5. November 2007

...gekauft aufgrund der Rezensionen hier, bot sich eine totale Enttäuschung. Die Handlung besteht aus oberflächlichen Andeutungen, einem halbgaren Kriminalfall und einem Ende, das man erahnen kann. Mangelhafte Charaktere, mit denen man sich nicht identifizieren kann, und die völlig unglaubwürdig sind. Zahlreiche Logikfehler natürlich inklusive.
Es gibt zwar NOCH schwächere Filme, ich gebe hier aber auch nur einen Stern, weil das Ansehen dieses Films meiner Meinung nach eine reine Zeitverschwendung ist.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein genialer Film, mit einfachen Mitteln toll umgesetzt!, 2. Oktober 2007

Hier zeigt sich mal wieder, dass es nicht immer die tollsten Technikeffekte braucht, um einen tollen Film zu produzieren, der vor düsterer Endzeitstimmung nur so trotzt. Es werden sehr viele verschiedene Stilmittel eingesetzt, die Handlung ist bis zu Schluß sehr spannend und bewegend. Und gerade in der heutigen Zeit, in der jeder über den Klimawandel redet, führt uns dieser Film aus dem Jahre 1973 eine nicht mehr ganz so Utopische Zukunft vor Augen. Einer der besten Sciencefiction

Fazit: In vielerlei Hinsicht einfach nur sehenswert!!!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Top bis auf unglücklichen Heston, 12. August 2007

Ich kann mich vielen Vorrezensenten anschließen doch auch mir hat Charlton Heston in der Hauptrolle nicht ganz gefallen weil er meiner Meinung nach zu alt für die Rolle war. Ein 10-15 Jahre jüngerer Heston bzw. ein jüngerer Schauspieler würde den Film noch besser machen.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Mit Entmenschlichtem InstitutionenStaat ins MassenElend, 12. Juli 2007

Als selbsterfüllende Prophezeiung ist die hier geschilderte Geschichte und dargestellte Drohkulisse nunmehr bereits teilweise realitätgewordene Utopie in unserer Zivilisation: Aus der Perspektive eines Polizeibeamten wird eine allgemeine Lebensmittelknappheit in einer Grossstadt (in Zukunft) geschildert, die nur durch eine rationierte Abgabe des sogenannten "Soylent Green" gelindert wird.-

Dass dieser plättchenartige Lebensmittelkeks verarbeiteter Menschenkadaver ist, muss der Cop über die Verfolgung der Spur seines verblichenen Vaters herausfinden. Dieser nunmehr lebensmüde gewordene Mann nahm das Angebot des betreffenden Lebensmittelherstellers wahr, nochmal ein letztes Wunschessen mit Wunschmelodie und -film zu erhalten, wenn er sich dafür einschläfern lässt.

Gleichermassen dient ein Fall, in dem der Beamte in dem Milieu 'der Oberen Einhundert' in einem Mordfall ermittelt, als bizarrer Kontrast hierzu, da Luxus und (konsumtive) Verschwendung hinter einer sie schützenden Mauer doch noch möglich ist.

Die interpretative Überleitung zu genmanipuliertem Anbau heutzutage; der Konzentration der Lebensmittelproduktion auf immer weniger (industrielle) 'Hersteller' in Verbindung mit einer 'alles für ein Euro'-Kultur * bzw. Sparen beim Essen, Ausgeben beim Auto * und das somit vor der Kulisse einer zunehmend verlorengegangenen Selbständigkeit des einzelnen Menschen innerhalb eines entmenschlichenden InstitutionenStaats usw. sind mittlerweile leider keine schwer zu erklärenden Phänomene unserer Kultur mehr. Sondern mögliche Wegbereiter zu genau diesem dargestellten Schreckenszenario.

Fazit: Dieser Film ist ein hochkarätiger Klassiker mit Starbesetzung und logischweise nur dem, was jeder Zuschauer selber sieht...- Für mich, den Verfasser dieser Zeilen, ist diese filmische Inszenierung ein 'Muss' für jeden Politikinteressierten. Zudem vermittelt dieser Film bereits eine spannende (Abend-) Unterhaltung. Viel Spass dabei!




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