Kundenmeinungen
DER SF KLASSIKER!, 21. Januar 2008
"DER OMEGA - MANN" gilt nicht zu Unrecht als DER Genre-Klassiker schlechthin! Mit Charlton Heston wurde hier der perfekte Darsteller des letzten Menschen auf Erden im Kampf gegen bakterienverseuchte Mutanten gefunden. Nun beinhaltete der Film die i den 70ern allgegenwärtige Angst vor dem Kalten Krieg und den katastrophalen Auswirkungen, jedoch besitzt der Film (und damit auch die Romavorlage von Matheson) eine unglaubliche Aktualität, wenn man die blauäugige, ungezwungene und fehlerlos scheinende Entwicklung in der Gesellschaft anschaut. Hier wundert mich, dass viele bereits der felsenfesten Überzeugung sind, dass es keine atomare Bedrohung mehr gibt, dass die wachsende Gefahr bakteriologischer Kriesführung gebannt sein soll oder auf eine andere verrückte Art und Weise das Ende der Menschheit daherkommen kann.
Heute sollte uns doch mehr denn je klar sein, dass das Ende schneller kommen kann, als sich unsere Großeltern und Eltern ausgemalt haben. Fanatismus, Glaubenskriege, Mega-Impakt durch Kometen und Meteoriten sind nur wenige der deutlichen Gefahren, die dem Film eine brennende Aktualität verleihen.
Interessant ist auch die Tatsache, dass der Film "modernisiert" wurde, waren es in der Novelle von Matheson noch Vampire, wurden daraus nur noch entfernt an Blutsaugende erinnernde Mutanten daraus. In der Neuverfilmung mit Will Smith ging man diesbezüglich wieder an die Wurzeln, was in Zeiten von Vampir-Blockbustern und dem Zeitgeist entsprechend passender wirkte. Nichtsdestotrotz hat wohl auch die aktuelle Version von I AM LEGEND ihren Reiz und ist letztendlich vergleichsunabhängig anzusehen. Schön ist es allemal, guten Romanstoff auf die Leinwand zu bringen, wo wir doch insbesondere heute merklich wenig gute Umsetzungen vorfinden.
I Am Legend... ach nee, Omega Man, 26. November 2007
Will Smith wird bald in die Fußstapfen von Charlton Heston treten und glaubt man dem Trailer, dann erwartet uns eine würdige Neuauflage. "Der Omega Mann", selbst ein Remake (Vincent Price war der "Last Man On Earth"), unterhält mit einem auf seine Weise coolen Helden, der ans Verzweifeln gar nicht mehr denken mag und sich aus seinen Kämpfen mit den Mutanten einen sichtlichen Spaß macht - warum auch nicht.
Die Mutanten-Truppe um ihren wirren Anführer sorgt für unfreiwillige Komik, aber so war's halt in den 70ern...
Am Ende siegt dann die Hoffnung, auch wenn ein "Happy End" aus dem Hollywood-Style-Book anders ausschaut - wie das wohl bei Herrn Smith aussieht?
Charlton Heston als Einzelkämpfer, so wie man ihn kennt, 25. August 2007
Charlton Heston als Einzelkämpfer, so wie man ihn kennt. Vermeintlich als letzter Überlebender einer bakteriologischen Katastrophe. Der letzte Gesprächspartner und Schachspieler, eine Caesar Büste. Am Rande des Wahnsinns mit dem alleinigen Ziel die nächste Nacht zu überleben.
Ein echter Klassiker, der alleine durch die Bildsprache schon eine Gänsehaut erzeugt und dies ohne den üblichen Blutrausch. Viele aktuelle" Filme kupferten hier ab, wie zum Beispiel 28 Days Later" und Dawn of the Dead".
Zu empfehlen ist auch der 1973, zwei Jahre später entstandene Klassiker SOYLENT GREEN"
Bild und Ton sind in Ordnung. Die Extras etwas Mau.
Einfach Genial, ein richtiger Klassiker!!!! , 16. Februar 2007
Ein voll genialer Endzeit Film, brutal, düster, klassisch!!!!
Stroy:
Nach einer Atomexplosion treten Pakterien aus welche unheilbar sind. Alle Menschen sterben bis auf Wissenschaftler Robert Neville der als einziger einen Impfstoff entwickelt hat. Die restlich Überlebenden weisen seltsame Mahle auf und wollen alle Technik zerstören da diese Schuld für die Pakterien sind. Nun kämpft Neville nächtlich gegen die Amisch um sein Leben zu verteidigen!!!
Einfach Klasse!!!!
Interessant, 5. Februar 2007
Seitdem der kalte Krieg beendet und die allgegenwärtige Bedrohung durch den planetenumfassenden Overkill in weite Ferne gerückt ist, könnte DER OMEGA-MANN etwas angestaubt wirken. Aber meiner Meinung nach sollte man diesen Film sowieso unter etwas anderen Gesichtspunkten betrachten. Zum einen ist da die Frage, inwieweit man den Menschen, der in einer Gesellschaft von lauter Mutierten ein Schattendasein fristet, noch als "normal" bezeichnen kann, zum anderen beinhaltet der Film ja auch eine herbe Konsumkritik, da er aufzeigt, dass der Überfluss an Konsum- und Luxusgütern dem Menschen keine große Freude mehr bereitet, wenn um ihn herum die Welt, die all diese schönen Dinge hervorgebracht hat, langsam zerfällt, um einer neuen Ordnung Platz zu machen. Insofern ist DER OMEGA MANN ein Film über die Isolation und über den Verlust des Glücks in einer materiell orientierten Gesellschaft.
Genau diese Aspekte der Story haben übrigens George Romero zu seinem Meisterwerk ZOMBIE (Dawn of the Dead) inspiriert, nur dass dort halt nicht die durchaus intelligenten "Vampire", sondern die vermeintlich hirnlosen (aber langsam erwachenden) Untoten die omnipräsente Bedrohung verkörpern. Und in beiden Filmen geht es letztlich nicht um das Ende der Zivilisation, sondern um ihre Ablösung durch eine neue. Beide Filme sind daher auch ähnlich unspaßig;-).
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