Kundenmeinungen
Schlichtweg gelungen prima!, 13. Oktober 2008
Mit "Oh Brother, Where Art Thou?" haben die Coen-Brüder einen absoluten Top-Film produziert. Grotesk, fantasiereich und mit ordentlich Wortwitz ausgestattet - ist dieser ein absolut starker Film geworden.Everett Ulysses (George Clooney), Pete (John Turturro) und Delmar (Tim Blake Nelson) brechen aus einem Gefangenlager aus und begeben sich auf eine verrückte Reise zu dem Ort, an dem Everett die Beute seines letzten Raubzugs versteckt hat. Auf dem Weg dorthin begegnen ihnen allerhand seltsame und mysteriöse Dinge."Oh Brother, Where Art Thou?" ist eine wunderbare Hommage an Homers Buch "Ulysses". Interessante Figuren, tolle Bilder und ein absolut fetziger Redneck-Song, machen diesen Film zu einem herrlichen Vergnügen. Auch die Darsteller hatten sichtlich Spaß an ihren Rollen. Ein absolut filmisches Highlight von den Coen-Brüdern.Fazit:Im Duden ist sollte unter dem Begriff "schlichtweg gelungen prima", dieser Film als Referenz abgebildet sein. Kein Film für die breite Masse, aber für Profigucker ein Genuss und für Clooneyfans ein Heidenspaß - 5 Sterne.
Die Coens in Höchstform!, 13. April 2008
Dieser Film ist ein kleiner Geniestreich.Ich hab ihn nach zwei Jahren oder so mal wieder gesehen und mich gleich daran erinnert, warum ich ihn damals bestimmt fünfmal im Kino gesehen hab. Die Coens adaptieren Homer und machen ein Südstaaten-Roadmovie aus der "Odyssee", das kann ja nur gut gehen.George Clooney, Tim Blake Nelson und John Turturro spielen die Hauptrollen, John Goodman und Holly Hunter haben Nebenrollen. Wie erwartet sind die Performances ein Knüller, es hätte eigentlich Awards noch und nöcher regnen müssen.Abgesehen von der großartigen Optik und der einzigartigen Story ist der Soundtrack dafür verantwortlich, dass den Coens hier ein wahres Meisterwerk gelungen ist.Es ist mit Sicherheit einer der besten Soundtracks der Filmgeschichte.
!!!!!!!!!!!!!!! JEDE SEKUNDE DES FILMES...., 10. Januar 2008
....WAR EIN AUGEN- UND OHRENSCHMAUS.Muß man mehr sagen, ich glaube nicht.
Tränen lachen für den Moment, 6. September 2007
Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass mir der Film bei seinem Erscheinen nicht gefiel. Ganz anders heute: Habe mich bestens unterhalten und viel gelacht (das soll ja gesund sein, wie ich höre).Die Story der versehentlichen Soggy Bottom Boys (leider als Bandname nicht vielsinnig genug übersetzbar) und ihre insgesamt doch recht sinnfreie Flucht (gegeben die Mentalität der Dame, um die sich schlussendlich alles dreht) braucht Aufmerksamkeit, Erwartungsfreiheit und Spaß an Slapstick in gleichem Maße. Insofern wenn man so will ein anspruchsvoller Film, denn es wird auch schon mal die Stimmigkeit dem Klamauk geopfert.Aber die Bilder, die Musik, die Figuren, die Bühnenshow und die Staatsgewalt... wunderbar. Auch in den vermeintlich weniger wichtigen Szenen.
Für Auge, Ohr, Kopf und Bauch, 14. Juni 2007
Mit den Filmen der Coen-Brüder war es bis zum Erscheinen von "Oh Brother..." wie mit den Platten von Prince. Sie fingen gut an und wurden besser und besser und übertrafen sich immer wieder selbst. Bis dann doch einmal der Film kam, der diesem Wahnsinn ein Ende bereitete und die Filmgötter wieder zu Menschen machte. Glücklicherweise ist dieser Film auf dem Höhepunkt der überirdischen Phase entstanden und sie haben ein in jeder Hinsicht wundervolles Werk vollbracht. Ob es nun die Geschichte ist, die Schauspieler oder die Technik (Farbe, Kamera), alles und jede Minute sind Genuss und Überraschung. Und so im vorbeigehen schafft er es auch noch Begeisterung für klassische amerikanische Volksmusik heraufzubeschwören. Ein Gesamtkunstwerk.
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