Kundenmeinungen
Ich hatte eine Farm in Afrika, 9. März 2008
Traumhaft schöne Kulissen und wohl eine der besten Darstellungen (von Robert Redford und Meryl Streep) unserer Zeit. Auch selbst nach über 20 Jahren und weit überlegener Technik, können sich viele Filme von heute noch eine Scheibe von "Jenseits von Afrika" abschneiden.Und zwar die der glaubhaften, aussagekräftigen und realitätsnahen Geschichte!Ein Film, den ich jedem ans Herz legen kann.Ein Film, ein Epos, den man gesehen haben MUSS!
Jenseits von Afrika, 29. Februar 2008
Der Name "Karen Blixen" ist in Kenia berühmt geworden. Ihr unermüdlicher Einsatz für die Bevölkerung, ihre Hilfe für Kinder blieb unvergessen und nicht umsonst wird ihr Werk auch heute noch geehrt. Ihre Geschichte zu verfilmen versuchte Pollack Mitte der 80er Jahre - und kurz gesagt: er bemühte sich redlich, scheiterte aber gnadenlos. Dabei sind die Protagonisten allesamt gut gewählt: Meryl Streep als unsympathische Farmerin, die sich im Laufe der Zeit erstaunlich schnell anpasst, vielleicht zu schnell und sich nicht nur ins Land, sondern auch in die Leute verliebt. Insbesondere Robert Redford bringt es fertig, sich mit seiner ihm typischen Art in ihr Herz zu schleichen und es letztlich zu erobern. Klaus Maria Brandauer überzeugt als windiger Butterfly fast in der Art und Weise, wie man Einheimische in Kenia heute zuhauf antrifft.Was hätte man alles aus dieser Geschichte machen können! Aber Pollack wollte zuviel und erreichte zu wenig. Die Biographie der Blixen ist zu umfangreich, um alles darstellen zu können. Die Konzentration auf einen Teil hätte dem Film also gut getan, so aber bleibt alles oberflächlich und es kann bis zum Ende nicht schlüssig herausgearbeitet werden, was an Karen Blixen so "verehrenswert" war und heute immer noch ist. Im Film nämlich wird ihr zuwenig Platz eingeräumt für ihre Humanität, ja im Gegenteil, da immer wieder ihr treuloser Ehemann und ihr Liebhaber mit von der Partie ist, kommt der unbedarfte Zuschauer mitunter auf die Idee, der Einsatz für Land und Leute geschähe aus Eigennutz ihrer Farm zuliebe.Auch die typisch kenianische Mentalität wird völlig übergangen, fast meint man, Pollack ist des Landes unkundig. Wie viel Raum doch über 2 Stunden Film bieten würde, um liebevoll kleine landestypische Details einzubauen. Nichts von alledem, es fehlt am Flair. Lieblos wird Punkt für Punkt der Biographie abgearbeitet wie im Schulaufsatz eines 5.-Klässlers.So bleibt endlose Langeweile und Enttäuschung übrig, zumal man in jeder Szene sofort Ideen hat, wie man den Film mit einfachen Handgriffen wesentlich verbessern könnte. Wer sich für die Blixen-Story interessiert, sollte lieber zu ihrer genialen Autobiographie "Afrika, dunkel lockende Welt" greifen.
...das Drama einer Sehnsucht, 29. Mai 2007
Das Epos "Jenseits von Afrika" aus dem Jahre 1985 basiert auf dem autobiographischen Roman der dänischen Schriftstellerin Karen Blixen und erzählt die wahre, für den Film in etlichen Details jedoch geänderte Geschichte von Karen Blixen, die 1913 nach Kenia auswanderte um dort gleich nach ihrer Ankunft in Mombasa ihren Cousin Baron Bror von Blixen-Finecke zu ehelichen. Ihr Ehemann stellte sich schnell als untreuer Lebemann mit wenig Geschäftssinn heraus. Karen war gezwungen, sich den Aufgaben alleine zu stellen und fand in dem Großwildjäger Denys Finch Hatton die Liebe ihres Lebens.Romantischer Idealismus und sentimentale Wehmut prägten das Leben der eigenwilligen Dänin, die sich u.a. legendären Ruhm erwarb, als sie ihren ersten, gefahrvollen Treck durch das ganze Land führte, um die Truppen an der Grenze zu Deutsch-Ostafrika mit Proviant zu versorgen.Am Ende der Kolonialzeit im letzten Jahrhundert in Afrika spielend zeigt dieser malerisch und sehr sensibel inszenierter sowie hoch gelobte und mehrfach ausgezeichnete Film mit den von Meryl Streep, Robert Redford und Klaus Maria Brandauer glänzend besetzten Hauptrollen ein tief ergreifendes, episches Drama über die große Liebe und über tragische Schicksalsschläge. Auf brillante Art und Weise, mit phantastischen Bildern und einem unvergesslichen Soundtrack skizziert Sydney Pollack die damalige Epoche der Kolonialzeit und den Schauplatz dieses Romans....ein außergewöhnlicher Film mit erstklassigen Schauspielern vor einer romantischen Kulisse mit den überwältigenden Eindrücken afrikanischer Landschaftennb:"Jenseits von Afrika" wurde für insgesamt 11 Academy Awards nominiert und erhielt 7 Oscars (darunter "Bester Film", "Beste Regie" und "Beste Filmmusik") sowie 2 Golden Globes und eine Vielzahl weiterer Nominierungen und Preise.
Poetisch, elegisch und das schönste Intro der Filmgeschichte, 12. Oktober 2006
"Ich hatte eine Farm in Afrika, am Fuße der Ngong-Berge". Sehnsuchtsvolle Worte, gesprochen zu wunderschönen ruhigen Bildern und elegischer Musik. Meines Erachtens das schönste Film-Intro aller Zeiten - auch wenn es gar nicht das Intro des Films ist. Der beginnt in Dänemark. Aber eigentlich beginnt er erst in Afrika, mit der beschriebenen Szene. Es folgt die Schilderung einer Romanze mit manchen Längen aber mit ebenso vielen unvergesslichen Bildern der Weite Afrikas. Sicherlich hebt der Film den damaligen Kolonialismus in verklärender Weise zu sehr aufs Schild. Ein Manko, dass man ihm sicher ankreiden kann. Der Freude an den rauschhaften Bildern und der Fernweh weckenden Musik tut es keinen Abbruch. Zur melancholischen Grundstimmung passt auch das Unhappy Ending gut, denn der Liebe zwischen verheirateter Farmersgattin und naturnahem Abenteurer bleibt es versagt, sich zu finden. Allein die Liebe zu Afrika und seinen Menschen finden beide. Und der Zuseher wünscht sich nichts mehr als auch eine Farm am Fuße der Ngong-Berge zu haben.
Ein wunderschöner Film, aber, 26. August 2006
wo sind bitte schön die auf dem Rück-Cover der DVD angepriesenen Extras? Außer dem Audiokommentar von S. Pollack kann ich nichts finden.
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