Kundenmeinungen
Magic Stacey, 14. September 2006
Es begab sich neulich eines Nachts als ich plötzlich nicht mehr schlafen konnte und den Fernseher zu einer Arte Jazz-Night anknipste. Hier begegnete ich erstmals Stacey Kent und lauschte Ihrer Darbietung, obwohl hundemüde über eine Stunde. Die Künstlerin zog mich auf eine fast schon beunruhigende Art und Weise in Ihren Bann und ich hing wie in Trance an Ihren Lippen !
Da war es klar, dass am nächsten morgen gleich Amazon gefordert war, und mir eine CD von Ihr schicken musste. Diese CD gehört inzwischen zu meinen absoluten Lieblingsscheiben.
Stacey Kent singt den Jazz nicht, Sie erzählt, zelebriert ihn. Unweigerlich muss man Ihren Ausführungen folgen und Ihre manchmal lasziv anmutende, dann wieder wohlig jonglierende Stimme und Aussprache bewundern. Stacey Kent umgibt ein unbeschreibliches Charisma und eine Anziehungskraft, die ich in dieser Form vorher nicht kannte. Allen Coverversionen auf der CD verleiht Sie so Ihre eigene ganz persönliche Note und es geht mir wie bei nur ganz wenigen Werken so, dass ich am Ende der CD sofort wieder auf "Play" drücke, manchmal zwei, nein sogar drei Mal.
Aber zugegeben, das ist eine sehr subjektive Rezension. Stacey Kent fasziniert mich vom ersten bis zum letzten Ton ! Euch auch ?
Auf gewohnt hohem Niveau, 16. Januar 2004
Im dazugehörigen Booklet sind die 16 Songs zuerst mit den Namen berühmter Interpreten versehen, und nur ganz klein erfährt man die Namen von Songwriter und Texter. Also ist "The boy next door" eine Hommage an "Stacey's musical heroes". Und da ist alles versammelt, was in Stacey Kents Lieblingsgenre Rang und Namen hat. Wenn man jedoch glaubt, es handele sich um langweiliges Nachsingen bekannter Versionen alter Lieder, so irrt man sich. Der unverwechselbare Stacey-Kent-Sound dominiert auch hier, auch schon weil wie fast immer Jim Tomlinson (sax), Colin Oxley (git) und David Newton (p) dabei sind. Letzterer meines Wissens erstmals an einer Hammond-Orgel (bei dem grandiosen "Makin' Whoopee"). Auf den ersten Blick ist auch die Songauswahl wenig überraschend, auch auch wenn Paul Simons "Bookends" und Carole Kings "You've got a friend" etwas aus dem Rahmen fallen (Dass "You've got a friend" und der relativ unbekannte Rodgers-Song "People will say we're in love" etwas brasilianisch klingen, ist eine tolle Idee.) Auf gewohnt hohem Niveau und echte Knüller sind auf dieser CD außer den schon genannten Liedern der Titelsong "The boy next door", "Too darn hot", "All I do is dream of you" und "You're the top". Die anderen Lieder kommen bei mir erst langsam nach vorne, weil sie für meinen Geschmack ein bisschen bewegungsarm sind.
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