Kundenmeinungen
Grauenhaftes Album, 25. Mai 2008
2003 brachte Dizzee Rascal sein Debut Album "Boy In Da Corner" auf den Markt. Für eben dieses Album erhielt er im darauffolgendem Jahr sogar den Mercury Music Prize und war damit der jüngste Künstler überhaupt der diesen Preis gewann. Doch leider ist das Album alles andere als gut, eher grottenschlecht. Es fehlt einfach an allen Ecken und Kanten. Die Beats wirken hingefuscht, die Melodien wirken unausgereift und klingen alles andere als gut. Zudem kommen Dizzes Raps, welche doch leider zur damaligen Zeit nicht besonders toll waren. Er hat zwar Talent, aber dieses nutzt er leider nicht. Seine Stimme ist auch gewöhnunsgebedürftigt. Aber wenn er seine Stimmt besser zur Geltung bringen würde, bzw besser einsetzen, wäre das Album schon einen Tick besser. "Sittin' Here" ist ja schon nicht besonders gut, aber "Stop Dat", "I Luv U", "Brand New Day" und "2 Far" sind allesamt noch viel schlechter. "Fix Up, Look Sharp" soll wohl etwas nach Oldschool klingen, doch auch dieses misslingt total. Der einzige Track der noch annährend gut ist, ist "Hold Ya Mouf". Der Rest wirkt einfach nur so zusammengewürfelt. Wie kann sich so ein Album denn immerhin über 250.000 mal verkaufen? Sicher, Dizzee Rascal kann sicherlich gute Musik machen, aber überzeugen tut er mit diesem Album beim besten Willen nicht. Zum Teil klingt das ja schon ein bisschen nach Techno. Mit anderen Produktionen wäre das Album ja vielleicht gar nicht mal schlecht, aber so. Leider kenne ich Dizzes andere Alben nicht, so kann ich leider keine Vergleiche anstellen.
Raus aus dem Ghetto, 30. August 2004
Texte, Sounds und spannende Strukturen - Dizzee Rascal (Dylan Mills) ist ein kraftvoller und intelligenter Innovator des Rap.
Im Rückblick ist dies „mein" Album aus 2003, es ist das Einzige, das ich immer noch regelmässig höre und mit dem ich noch nicht „fertig" bin. In meiner Musiksammlung haben dabei nicht wirklich viele Rap/Hip-Hop/Garage Alben Bestand gehabt. Tatsächlich hat die Musik Dizzee Rascals auch fast etwas vom Blues - in den Texten, die stark um Beobachtungen und die Erlebnisse aus der Nachbarschaft um Armut, Kriminalität und den Mangel an Lebensperspektiven kreisen - und der Musik, ganz offensichtlich etwa in „Sittin`here" oder „Cut em off". Doch mit diesem Verweis täusche ich sicher die Erwartungshaltung. Zuerst einmal ist es eine ungeheuer kraftvolle Musik, die stark vom Rhythmus aus entwickelt wurde, mit irgendwie japanisch klingenden Melodien, manche wie mit Spielkonsolen-Klängen, gezupfte Streicher, kurzen Gitarreneffekten und quietschenden Synthesizern. Die Texte sind Geschichten, Selbstgespräche, Hörspielartig manchmal inszeniert, manchmal in Call&Response Formen und Duetten gesungen, aber immer im Hypertempo - und leider im Booklet fehlend. Das alles liegt auf exakten Rhythmen aus dröhnenden, blubbernden oder wild verlaufenden Bässen, manchmal mit Einflüssen aus dem Dub, und eckig-nervösen, manchmal kraftvollen Beats entwickelt. Ueber das Ganze wird dann praktisch noch ein Archiv schräger Lieblingssounds ausgeschüttet. Beim ersten Hören ziemlich viel also. Erster Anspieltipp ist so „Fix up, look sharp" - eher konventionell, ein BigBeat Knaller. Der Reiz vieler Stücke erschliesst sich sofort, aber die raffinierten Strukturen, der durchdachte Aufbau und der Reiz der Texte an sich sind von Dauer. Besonders hervorhebenswert sicher noch I luv u. Dizzee Rascal kann ein ganz Grosser werden, doch erstmal ist dies eines der originellsten und packendsten Alben seit sehr langer Zeit.
Der Burner!!!, 24. Februar 2004
Ich habe mir die CD nur wegen den positiven Reaktionen der Headz gekauft und hatte keine großen Erwartungen. Das mich diese Platte wirklich so umhaut, hätte ich nicht gedacht! In einer Zeit, in der soulige Hooks und Beats im HipHop wichtiger als gute Raps zu sein scheinen, kommt dieser talentierte MC aus dem Untergrund und hat in England damit sogar kommerzielle Erfolge!Die Beats sind sehr abwechslungsreich, die meisten hören sich nach Garage oder Jungle an. Der Überburner des Album ist aber der rockige Joint "Fix Up, Look Sharp", welcher sehr eigenwillig produziert ist. Jay-Z sagte, in den nächsten Jahren müsse ein Rapper kommen, der verdammt gut ist und gegen den Strom schwimmt. Dieser würde den HipHop aus der künstlerischen Krise ziehen. Die Tatsache, dass er Dizzee als Tour-Support eingeladen hat lässt vermuten, dass er ihn für diesen Retter hält!Für mich das Beste was ich jemals aus England gehört habe. So Solid und Jamelia sind nichts dagegen!
abgefahren..., 9. Dezember 2003
So irre schräg und rhytmisch wie dieses album habe ich selten zu hören bekommen. Wer kein bock mehr auf eintönigen rap hat, muss sich mal diese cd reinziehen.Vor allem die Tracks 2 und 5 gehn voll ab. Rascall bringt auf jedenfall frischen sound in die charts und wirkt damit sehr zukunftsversprechend. KAUFEN !
JUS A RASCAL !!, 29. November 2003
Selten hat mich ein Album so vom Hocker gehauen wie Dizzee Rascal's "Boy In Da Corner". Er sprüht nur so vor Energie und er smasht seine Rhymes eindrucksvoll auf Beats, die man so noch nicht gehört hat. Gut, daß es solche Rapper noch gibt, denn er bringt den HipHop auf eine völlig andere Ebene. Bestes Beispiel ist "Fix up, look sharp". Also ich bin von der Scheibe total begeistert, und empfehle sie jedem, der was von HipHop versteht!! Ich finde, Dizzee hat ne grosse Zukunft vor sich und ich sag nur KAUFEN!!
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