Kundenmeinungen
Gutes deutsches Alben digital gemastert, 25. Februar 2007
Im Angesicht des verspäteten Lorbeers für -Monarchie und Alltag- und dem Erfolg von -Knietief im Dispo- wurde später ebenfalls in digitaler Qualität das 33 Tage in Ketten" Alben präsentiert. Lobenswert zu erwähnen ist, dass die Single -Dass Wort ist draußen- und die B-Seite -Wie bitte Was- ebenfalls auf der CD enthalten sind. Die Single wurde wie auch, das Alben, 1981 veröffentlicht. -Wie bitte was- wurde später noch einmal mit Peter Hein aufgenommen. Des weitern werden natürlich die Klassiker -Tanz mit dem Herzen- oder -Die wilde 13- und die restlichen Kracher, wie auch schon auf Vinyl geboten...
Mit -33 Tage in Ketten- wurde ein weiterer Meilenstein der deutschen Musik auf CD veröffentlicht. Ein hervorragendes Alben, auch wenn Peter Hein fehlt...
Lieber 20 Jahre in Ketten als 33 Tage ohne dieses Album, 2. Oktober 2003
Alles, was auf dieser Seite zu diesem Album gesagt wurde, stimmt. Trotzdem muss ich noch einmal Michael Kemners Brachialbass erwähnen, der einem fast die Sinne raubt. Das war damals wirklich neu. Ausserdem zeigt Thomas Schwebel, dass die Fehlfarben nicht nur aus Peter Hein bestanden. Textlich wie gesanglich. Aber das wissen wir ja seit 20 Jahren. Kommen wir zu den Emotionen: Diese CD raubt mir nun schon seit ein paar Wochen immer wieder mal den Schlaf. Und ich dachte, ich hätte alles gehört. Scheinbar alt bekannt, doch plötzlich völlig neu. Kaufen, kaufen, kaufen!
Tolle Musik, schlechte CD, 21. August 2003
Mehr als 20 Jahre nach der Aufnahme ist das zweite Album von Fehlfarben nun auch auf CD erhältlich, "remastered". Klanglich gefällt es mir gut, leichte Verbesserungen ohne deutliche Veränderung des Gesamtklangs.
Das booklet ist umfangreich, Texte, Hintergrundinformationen und ein Interview. Die Bonus-Tracks passen meiner Meinung nach nicht zum Rest. Leider habe ich erst nach der Zusendung gemerkt, daß diese CD "copy controlled" ist, bei Amazon wird zwar darauf hingewiesen, aber nicht sonderlich auffällig. Ich habe überlegt, ob ich die CD zurück schicken soll, sie dann aber doch behalten. Dies liegt auch an dem besonderen Charakter dieser Platte, während ich bei vielen anderen CDs manchmal nur einzelne Titel höre, läuft "33 Tage in Ketten" normalerweise komplett durch, irgendwie verlieren die Songs, wenn sie aus dem Kontext gerissen werden. Deshalb stört es mich wenig, daß ich die CD nicht zur Erstellung von samplern verwenden kann. Zu dem Zeitpunkt war mir allerdings noch nicht klar, daß diese Art von Kopierschutz die CD auch wesentlich empfindlicher gegen Kratzer macht. Fazit: Schade daß EMI auch solch alte "Klassikern" mit Kopierschutz versieht, "33 Tage in Ketten" ist auch heute noch ein beeindruckendes Album. Aber die Vorteile der CD sind durch den Kopierschutz so stark eingeschränkt, daß ich jedem Besitzer der LP eher vom Kauf abrate. Ohne Kopierschutz hätte ich 5 von 5 Sternen vergeben.
Deutsche Musikgeschichte - jetzt auch auf CD, 20. Juni 2003
Deutschland ,1981, Es Geht Voran erobert die deutschen Charts und das erste Fehlfarben Album "Monarchie und Alltag" klettert die Charts hoch, all das nach dem das Album schon ueber 1 Jahr veroeffentlicht ist. Da kommt auch schon der Nachfolger "33 Tage in Ketten". Es hat das gelungenste LP Cover schlechthin, doch etwas fehlt - Peter Hein, Saenger des ersten Fehlfarben Albums, ist nicht mehr dabei. Ich erinnere mich noch ganz genau an das Erscheinen dieser LP und den Umstand das damals gar nicht so bekannt war, dass Hein auf dieser LP nicht mehr singt. Dabei sind ihm die Songs wie auf den Leib geschrieben. Der erste Schock (Thomas Schwebel am Mikrofon) sass tief, doch nach mehrmaligem Hoeren, war er schnell ueberwunden.
Dieses Album ist textlich als auch musikalisch der logische und konsequente Nachfolger von Monarchie und Alltag. Es hat dieselbe emotional beklemmende Dichte wie der Vorgaenger. Eine super Produktion, damals schon mit super Klang. Das hervorragende, dynamische Zusammenspiel von Michael Kemner (Bass) und Uwe Bauer (Schlagzeug) wurde sogar noch gesteigert. Dichte, schnelle Beats, die ein wenig an Ska erinnern, kombiniert mit dem einzigartigen Gitarrenspiel von Thomas Schwebel. Alles erinnert an Monarchie und Alltag. Mit diesem Album hat die Band eindeutig deutsche Musikgeschichte geschrieben und haette eigentlich in die 1. Bundesliga der deutschen Musik aufsteigen muessen, waeren nicht zuviele Leute so auf den Gesang Peter Hein's fixiert gewesen. Waere Hein nicht ausgestiegen, haetten die Fehlfarben heute den Status der Toten Hosen. Dieses Album war die verpasste Chance fuer Hein, ueber die heute soviel diskutiert wird. Thomas Schwebel singt auch gut und es gelingt ihm durchweg seinen eigenen Charme und Stil einzubringen, der nach einigem Hoeren genauso suechtig macht, wie Hein's Gesang auf dem Debut der Band.
Bei 33 Tage in Ketten gibt es auch textlich eine ganze Menge zu entdecken und man merkt schnell, dass Schwebel auch den Grossteil der Monarchie und Alltag Texte geschrieben haben muss, die Hein dann lediglich vorgetragen hat. Besonders hervorzuheben sind hier Songs wie "Ich Nicht Verstehen", "Soehne und Toechter" und "Schlaflos Nacht". Letzteres ist wohl das "Paul ist Tot" dieses Albums. Stuecke wie "Wunderbar" werden auch den letzten Zweifler ueberzeugen. Schade nur, dass die LP 1981 keine richtige Chance bekommen hat.
Auf der CD gibt es als Bonus Songs die 7" Single "Dass Wort ist draussen", die ebenfalls 1981 erschien, aber nicht auf dem Album enthalten war. Die B-Seite "Wie Bitte Was?!" erlaubt sogar den direkten Vergleich zu Peter Hein, da dieser Song nochmal mit Hein fuer das 1991er reunion Album "Die Platte des himmlischen Friedens" aufgenommen wurde. Ueber die Jahre wurde 33 Tage in Ketten zu meinem Lieblingsalbum der Fehlfarben. Wer haette gedacht,dass die EMI dieses Album doch noch einmal remastered und als CD veroeffentlichen wird? Ein freudiger Anlass fuer alle alten und neuen Fans der Fehlfarben. Wer die Fehlfarben ihrer Musik und Texte wegen mag, wird hier auf ein weiteres Juwel stossen.
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