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Harry Grey: Es war einmal in Amerika (Langfassung) (2 DVDs)

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Es war einmal in Amerika (Langfassung) (2 DVDs)

von Harry Grey

mit Robert De Niro James Woods Larry Rapp

Regie: Sergio Leone

Warner Home Video - DVD

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Beschreibung

Sergio Leones Es war einmal in Amerika ist, was man sonst wohl von den wenigsten Filmen sagen kann, wahrhaft einzigartig. Der eigenwillige italienische Filmemacher hat den letzten Teil seiner "Es-war-einmal..."-Trilogie, zu der neben diesem Gangster-Epos noch der Western Spiel mir das Lied vom Tod und der Revolutionsfilm Todesmelodie gehören, zwar als eine Art Summe seines Genres angelegt, und trotzdem gibt es keinen Gangsterfilm, den man ernsthaft mit ihm vergleichen könnte.

Natürlich wäre ein Film wie dieser ohne Howard Hawks' Scarface oder etwa Raoul Walshs Entscheidung in der Sierra kaum vorstellbar; und auch Robert De Niros Porträt des jüdischen Gangsters Noodles wäre letztlich kaum so aufregend und faszinierend, wenn wir nicht all die Narbengesichter und kleinen Cäsaren kennen würden, die Edward G. Robinson und James Cagney, Humphrey Bogart und Paul Muni im Lauf ihrer Karrieren gespielt haben. Doch Leones Entwurf einer Gangstergeschichte als Suche nach einer verlorenen Zeit geht weit über die Ideen und Motive all seiner Vorgänger und Vorbilder hinaus. Nicht einmal Francis Ford Coppolas Paten-Trilogie, die noch weiter ausgreift und zumindest in Teilen ähnlich verschachtelt angelegt ist, erscheint einem so ambitioniert und vor allem so endgültig wie Es war einmal in Amerika.

Die Geschichte des erstaunlich passiven Gangsters Noodles, seines besten Freundes Max (James Woods) und der Ballerina Deborah (Elisabeth McGovern) hat kein Ende und keinen Anfang. Sergio Leone verschränkt die Ereignisse der für seine Figuren schicksalhaften Jahre 1923, 1932 und 1968 so weit ineinander, dass man sich nie sicher sein kann, was nun Gegenwart, was Vergangenheit und was vielleicht Zukunft ist. Alles in Es war einmal in Amerika wird zu Erinnerung, und dabei kann Vergangenes genauso wie etwas, das noch gar nicht geschehen ist, erinnert werden.

Leone lenkt von Anfang an die Aufmerksamkeit von dem Geschehen an sich, das man durchaus als Kompendium all der typischen Elemente klassischer Gangstergeschichten verstehen sollte, auf die inneren Prozesse von Erinnerung und Imagination. So wie Noodles auf der einen Seite durch Orte und Situationen dazu angeregt wird, an frühere Erlebnisse zurückzudenken, und so wie er sich auf der anderen Seite Opiumträumen hingibt, die Kommendes vorwegzunehmen scheinen, so sollen wir als Zuschauer auf Leones Bildkompositionen und Klangarchitekturen reagieren. Jede Einstellung löst Erinnerungen aus, nicht an ein wirkliches Amerika, sondern an eine Idee von Amerika, wie sie uns von unzähligen Gangsterfilmen präsentiert worden ist. Dabei versetzen die von einer fast magischen Melancholie erfüllten Bilder Tonino Delli Collis einen regelrecht in Trance, sie lassen einen für weit länger als nur die dreieinhalb Stunden, in denen Es war einmal in Amerika seine Welt entfaltet, vom Kino und von Gangstern, von Liebe und Verrat träumen. --Sascha Westphal





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Meisterwerk der Filmgeschichte!, 10. Juni 2002

Die damalige Kino-Fassung ist wohl eines der absoluten Meisterwerke der Filmgeschichte.

Eine Geschichte über das Erwachsenwerden, die Freundschaft und die Liebe im Amerika zur Zeit der Prohibition. Sergio Leones Gangster-Epos mit Morricones tollem Soundtrack ist ein genialer Abschluß der (inoffiziellen) Amerika-Trilogie.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein Meisterwerk, 5. April 2002

Once upon a time in America - Es war einmal in Amerika

Ein alter Mann (Robert DeNiro) geht durch die Strassen von New York. Sein Gesicht zeigt Reue, Trauer und vielleicht ein bisschen Wut, ein Mann der alles einmal alles hatte und alles verlor. Er sieht aus wie ein Mann der eine lange Geschichte zu erzählen hat und er erzählt uns seine Geschichte, eine Geschichte um Freundschaft, Liebe und Verrat.
In einer ersten Rückblende begeben wir uns ins New York der 20er Jahre. Der arme Jude Noodles trifft auf den kleinen Ganoven Max. Die beiden schliessen sich ins Herz, es ist der Anfang einer, wie es scheint, nicht enden könnender Freundschaft. In einem New York, beherrscht von Korruption, heruntergekommen und dunkel, unfreundlich und lebensfeindlich, beschliessen die beiden, sich, mit ihrer fünf- Mann Bande, bis an die spitze der Verbrecherkreise hochzuarbeiten. Noodles dem nur Freundschaft und die Liebe zu Deborah (In ihrer ersten Rolle: Jennifer Connelly) von Wichtigkeit ist, begeht Mord an einem ihm feindlich gesinnten Bandenchef, der ein Mitglied seiner Bande getötet hat, und wird dafür mit Gefängnis bestraft.
Eine weitere Rückblende erzählt vom New York der 40er Jahre, Noodles (nun gespielt von Robert DeNiro), der aus dem Gefängnis entlassen wird, trifft wieder auf Max (James Woods), der sich dank Prohibition einen sowohl finanziell als auch gesellschaftlich fulminanten Aufstieg erarbeiten konnte. Noodles, der immer noch seiner Jugendliebe Deborah (Elizabeth McGovern) nachsinnt, erfährt vom selbstmörderischen Coup, den Max, der im laufe der Zeit undurchschaubar und Macht verrückt wurde, plant und beschliesst ihn zu verraten um ihn vor sich selbst zu schützen. Der misslungene Coup endet für alle, ausser Noodles selbst, tödlich und er muss mit der Last seines Verrates weiterleben.
Die Gegenwart, das New York der 70er Jahre, scheinen noch einige Überraschungen für Noodles bereitzuhalten, der Nebel um die Geheimnisse scheint sich zu lüften und Lücken in seiner Geschichte beginnen sich zu füllen...

Robert DeNiro und James Woods, in noch nie (und auch nie wieder, mindestens bis zum heutigen Zeitpunkt) gesehener Bestform, geben Darstellungen für die Ewigkeit, Ennio Morricone schenkt uns die wohl prachtvollste Filmmusik, genial und passend wie keine andere, Sergio Leone verstrickt das ganze zu einem Amerika- Epos ungekannter Grösse, mythischer Wucht und epischer Breite. Lange Kameraeinstellungen, wunderbare, wenn auch meist düstere, Bilder, kraftvolle Musikeinlagen und eine komplex mit Rückblenden aufgebaute Geschichte machen „Es war einmal in Amerika“ zu einem der besten Filme aller Zeiten. Nicht zuletzt wird auf den „American Dream“ von Reichtum, Macht und Glück verwiesen, dessen Ideal hier an der Gier zerbrechen muss. Dieser letzte Film Leones mag manchmal brutal und Blut lastig sein, jedoch nicht mehr als er sinnlich und leidenschaftlich ist, ein Meisterwerk, auf das niemand verzichten kann und auch niemand verzichten will.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  zeitlos, intelligent, romantisch und aggressiv zugleich, 28. März 2002

Ein Film, der mir trotz seiner Widersprüche die Tränen in die Augen trieb. Eine schauspielerische Meisterleistung, die ich noch nie zuvor gesehen hatte. Robert de Niro machte sich mit dem Film von Sergio Leone unvergesslich und zu meinem No. 1 Schauspieler.
Die Filmmusik ist die optimal ergänzende Stimmungsvervollständigung. Daher beherrscht der Film den Zuschauer bis zum bitteren Ende.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Unglaublich aber leider wahr, 8. März 2002

Dieser Film ist mindestens mit Der pate trilogie auf eine Stufe zu stellen. Es handelt sich hier um einen Meilenstein der Filmgeschichte und nicht um irgendeinen Low Budget Film.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Wer verhindert diese DVD?, 20. Februar 2002

Diese DVD ist ein absolutes Muss für jeden echten Cineasten!!!!
Ich konnte meinen Augen nicht trauen, als ich feststellen musste, dass "Es war einmal in Amerika" nicht als DVD existiert. Es ist für mich unbegreiflich, dass dieser Film als DVD-Auflage ignoriert wird ?!? Was läuft hier falsch?




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