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Angst vor britischem Humor?, 30. Juli 2007
In "Wilde Kreaturen" spielen John Cleese (schusseliger Anwalt/ Zoodirektor), Jamie Lee Curtis (hartgesottene, sexy Gangsterin/ Marketing-Expertin) und Kevin Kline (grenzdebiler, gewalttätiger Gangster/ Magnatensohn) weitgehend ihre Rollen aus "Wanda" weiter. Lediglich Michael Palin hat eine eher undankbare Rolle als sarkastischer Tierpflieger und Maria Aitken (die kaltschnäuzige Wendy Leech aus "Wanda") kommt weitgehend ohne Text aus. Schade, da wäre mehr dringewesen.
Nach Ende der Dreharbeiten zu "Wilde Kraturen" wurde nach Testvorführungen beschlossen, den Film neu zu schneiden und das Ende nachzudrehen, da, wie John Cleese anmerkte, es zu "bizarr, fast surreal" geworden sei und daher vom Publikum nicht verstanden worden sei. Dem eingefleischten Monty-Python-Fan wird ganz weh ums Herz, dass ihm diese Version vorenthalten wurde. Tatsächlich erweckt der Film den Eindruck, niemandem weh tun und niemanden mit einem Witz überfordern zu wollen. Zwar gibt es einige wunderbare pythoneske Szenen ("schießwütiger Vampir läuft Amok", das mittlere Management im ausrangierten Löwenhaus), wirklich genial werden die "Kreaturen" nur in direkter Anlehnung an "Wanda", was manchmal gelingt (Kevin Klines pathetischer Ausruf "Ich liebe diesen Mann!"), manchmal aber nicht. (Kostprobe: "Ich muss Dich warnen, ich habe seit unglaublich langer Zeit nicht mehr mit einer Frau geschlafen." Bei "Wanda" hieß es noch: "Ich bin ein guter Liebhaber. Naja, ich war es jedenfalls mal im frühen 14. Jahrhundert.") Dies ist bezeichnend für den "mehrheitstauglichen" Humor der "Kreaturen". Der running gag über die angeblichen Liebhaberqualitäten des Zoodirektors wetzt sich bald ab, vielleicht ein Zugeständnis an die amerikanischen Humorgewohnheiten. Dass die DVD mit keinen Extras über die ursprüngliche Version aufwartet, ist wirklich schade. Nichts desto trotz. Wenn ich als eingefleischter Monty-Python-Fan etwas mit den "Wilden Kreaturen" hadere, so hat dieser Film sicherlich mehr an Gags zu bieten als viele Filme, die vorgeben, Komödien zu sein. Die Darstellerleistungen sind brillant, das Drehbuch ist leider teilweise zu hasenfüßig. Trotzdem: Vier Sterne!
gewohnt witzig, 4. Januar 2007
Zweiter Streich des englisch-amerikanischen Komikerteams aus John Cleese, Michael Palin, Jamie Lee Curtis und Kevin Kline.
Man merkt gleich, das Profis am Werk waren, jeder gibt das, was er am besten kann: John Cleese den liebenswürdig-verschrobenen Chaoten, Kevin Kline (hier sogar mal in einer Doppelrolle als Vater und Sohn) einerseits den rücksichtslosen, ordinären Vater als auch dessen leicht vertrottelten Sohn, Jamie Lee Curtis die verführerische Sirene mit dem Herz auf dem rechten Fleck.
Leider kommt dieser Film nicht an die Qualität von Ein Fisch namens Wanda heran (welcher mittlerweile zum Kultfilm avanciert ist). Ein Grund dafür ist, das die Handlung schon etwas flach ist und das das Spiel der Akteure gelegentlich ins Possenhafte abzudriften droht und man als Zuschauer den Eindruck gewinnt, der Regie geraten die Fäden aus der Hand. Auch nervt Michael Palin als Dauerplapperer doch gehörig - mag ja witzig sein, aber allzu viele Wiederholungen desselben Gags nerven hier schon.
Fazit: kurzweiliges Vergnügen für Zuschauer, die Gagfeuerwerke schätzen.
Einer der witzigsten Filme aller Zeiten..., 27. Dezember 2006
...ist mit großer Sicherheit "Ein Fisch namens Wanda" umso überraschter war ich als ich diesen Film sah. Er hat die gleiche geniale Besetzung wie Wanda und kann durch eine witzige Story nochmals auftrumpfen.
Wenn John Cleese in einem Film die Hauptrolle übernimmt, ist mit witzigen Verwicklungen und viel Treten in sämtliche vorhandene Fettnäpfchen zu rechnen. Wenn dann auch noch Jamie Lee Curtis und Kevin Kline dazu kommen sind alle Zutaten für eine absolut geniale und rasante Komödie beisammen.
Fazit: Unglaublich witzig, dieser Film hat jeden seiner 5 Sterne verdient!!!
Wonda ist jetzt Willa!, 1. Dezember 2006
Dieser Film bietet Alles, was eine gute Komödie braucht:
Sehr gute Schauspieler und ein witziges Drehbuch!
In Wilde Kreaturen kann man diese Faktoren mit Leichtigkeit finden und genauso schnell lachen!
Es geht um einen Milliardär (Kline) der einen britischen Zoo besitzt. Als er merkt, dass dieser nicht genug Profit einbringt, gibt er ihm noch eine Chance, oder er wird geschlossen.
Daraufhin kommt der neue Zoodirektor (Cleese) auf aberwitzige Regeln und das Chaos ist vorprogrammiert, besonders als noch der Sohn (Kline) des reichen Mannes auftaucht und sich in die Zooplanerin (Curtis) verliebt.
Kevin Kline spielt eine Doppelrolle, indem er nicht nur den geizigen Vater, sondern auch den verstörten Sohn auf eine übertriebene und sehr unterhaltsame Weise darstellt.
Jamie Lee Curtis versteht auch etwas von Komik und ihr Charakter Willa verdreht ihren Kollegen gleich mal gehörig den Kopf!
Zuletzt haben wir noch John Cleese, dessen Figur nicht nur darum kämpft Willas Herz zu gewinnen, sondern auch, schon längst tot geglaubte Tiere!
Bei diesem Film kann man nichts falsch machen und ich sage nur: Kaufen!
P.S.: Hierbei handelt es sich um dasselbe Ensemble, wie bei Ein Fisch namens Wanda!
Kommt nicht an Wanda heran..., 21. Juni 2006
Den Film "Ein Fisch namens Wanda" habe ich gesehen und war begeistert. Leider kommt dieses Werk nicht in geringster Weise an seinen Vorgänger heran, die Handlung ist seicht, unspannend und alles wirkt übertrieben. Der untergründige Humor fehlt, ich finde den Film flach.
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