Kundenmeinungen
Gutes Amüsement ohne viel Tiefgang, 17. Dezember 2007
Einer der Filme, die ich immer wieder gerne ansehe, wenn ich etwas lachen möchte, die Geschichte ist nicht besonders anspruchsvoll, aber es gibt ein wenig Action, viel zu lachen, schöne Situationskomik und ein wenig Einblick ins moderne Japan. Ein Muss für Jean Reno Fans, eine leichtfüssige Geschichte mit ernsten und vielen amüsanten Aspekten.
JEAN RENO IN JAPAN, 12. Dezember 2007
Man hätte auch Jean Reno in Japan titeln können. Denn Jean Reno bleibt allem Anschein nach in jeder Rolle der stoische Typ, der knallhart seine Bahnen zieht. Da stört es auch nicht, dass es eigentlich eine Krimi-Klamotte ist, die allerdings - vielleicht wegen ihrer Widersprüchlichkeit im Inhalt - von Anfang bis Ende köstlich amüsiert.
Über den Inhalt des Streifens ist schon alles gesagt. Da muss man nicht in den Krümeln suchen, um rummaulen zu können. Klar muss die Yakuza dämlich sein, um genau so rüberzukommen und der Reno muss auftrumpfen, dass einem die Ess-Stäbchen aus den Händen fliegen, sonst wäre es eben nicht das absolut unernste Teil geworden, das es trotz aller Action ist. Reno und seine Filmtochter Ryoko Hirosue bieten durchgehend albern-unterhaltende Minuten, bei denen selbst die harte Action so rüberkommt, dass ein zwölfjähriger Mensch keinen Schaden nimmt und alles so sieht wie und was es ist: Unterhaltungskino.
Eine DVD bei der selbst die Features (ganz speziell Karaoke mit Hirosue und Reno) den Spaß fortsetzen. HMcM
Einer meiner Lieblingsfilme mit Jean Reno in Japan, Actionkomödie mit ernsten Untertönen, 27. April 2007
Hubert (Jean Reno) ist als Polizist sehr brutal. Die Anfangsszenen im Film, speziell Huberts Verhörmethoden, gegen die Schimanski blass aussieht, mag ich auch nicht so besonders. Aber als Hubert dann vom Tod seiner Geliebten, einer Japanerin, die er fast 20 Jahre nicht mehr gesehen hat, erfährt und nach Japan fliegt, wo er bei der Testamentseröffnung erfährt, dass er eine 20-jährige Tochter hat, ist der Film kaum noch zu toppen.
Besonders das Zusammenspiel mit seiner Tochter Yumi (Ryoko Hirosue), einer Japanerin, die erst mal nichts davon weiß, das Hubert ihr Vater ist, macht richtig Spaß. So eine Vater-Tochter-Geschichte hat man selten gesehen. Hubert nimmt die Ermittlungen zum Tod seiner (offenbar ermordeten) Geliebten auf. Zur Seite steht ihm ein alter Freund vom Geheimdienst (Michel Muller). Spannend wird die Sache dann, als klar wird, dass Yumi 200 Millionen Dollar Mafiagelder auf ihrem Konto hat, die die Mafia wiederhaben will und dafür notfalls über Leichen geht. Hubert muss Yumi beschützen, was zu einigen sehenswerten Szenen führt (Kaufhaus, Spielhalle), denn Hubert macht kurzen Prozess mit den Gangstern.
Der Film ist aber längst kein ernster Thriller, sondern eine Actionkomödie, auch wenn hin und wieder ein paar Leute, meist von der Mafia, verprügelt und erschossen werden. Dem Film gelingt diese schmale Gratwanderung, was eher selten ist.
Besonders gut gefallen hat mir auch, dass er in Japan spielt, das in diesem Film jedoch nicht besonders fremdartig, sondern einfach bunt und flippig rüberkommt. Im französischsprachigen, deutsch untertitelten Bonusmaterial der DVD (Interview (35 Min.), Making of (15 Min.), Kommentar), erfährt man hierüber jedoch nicht allzu viel Interessantes. Witziger ist das kleine Sprach-Featurette, wo man zwei Textstellen auf Französisch mit Untertitel nachsprechen kann, sowie der Trailer. Ferner gibt es noch Bonustrailer zu Die purpurnen Flüsse, Resident Evil, Tattoo, Collateral Damage, Das 5. Element, K-19, Banditen, Down. Insgesamt ist die DVD ein wirksames Mittel gegen Langeweile, wobei solide Französischkenntnisse die DVD (Originaltonspur, Audiokommentar) sicher noch etwas aufwerten. Die deutsche Synchronisation (5.1-Ton) ist aber auch sehr gelungen.
Wo Kommissar Fiorentini hinschlägt wächst kein Gras mehr, 18. März 2007
Typisch Jean Reno extrem locker und knüppelhart. Ein Franzose vs. Yakuza, diesen Film anzuschauen, war ein Vergnügen der Extraklasse.
Französischer Bulle erfährt, das seine alte Liebe, aus seinen Zeiten in Japan, gestorben ist. Um ihr die le Ehre zu erweisen fliegt er nach Japan und erfährt beim Notar, dass er eine fast Volljährige Tochter hat. Mit seinem Bullenauge erkennt er schnell, dass seine alte Liebe ermordet wurde. Mit seiner temperamentvollen Tochter Yumi sucht er nach Antworten und das auf seine gewohnt rüde Art.
Genialer Film, man kommt aus dem Lachen nicht mehr raus, außerdem zu sehen wie Reno alle auf brutalste weise aufmischt ist ein Augenschmaus.
Schwache Story und brutales Geklöppe, aber gutgelaunte Darsteller und gelungene Extras., 28. Februar 2007
ean Reno, der schweigsame Killer aus "Leon, der Profi", in einer Action-Komödie? Kann das funktionieren? Nun, der oft krachende Humor dieses Films geht nicht von Reno aus, der ist stoisch und brutal wie in den meisten seiner Filme. Nur die Scherben, die er hinterlässt, und die kompromisslose Art, die alles um ihn herum erzittern lässt, sorgen für komische Momente. Die ihm zur Seite stehenden Schauspieler Ryoko Hirosue, die seine süße und flippige Tochter spielt, und Michel Muller, der den Nachrichtenoffizier, Freund und Adlatus mimt, machen ihre Sache großartig. Sie sorgen für witzige Momente, Tiefgang und wirklich einmalige Szenen.
Leider bleibt das Drehbuch hinter Actionszenen und Komik weit zurück. Ohne Inspiration, mit einer so simplen wie dummen Story, einer Yakuza, die so dämlich ist, dass sie wohl kaum mehr als Kaugummiautomaten zu knacken in der Lage ist, und einem so geballten Einsatz vor Waffengewalt und Fäusten, dass eigentlich hundert Jahre Knast für die wie wahnsinnig agierenden Franzosen die Folge sein müssten. Doch sie werden mit Dank verabschiedet und dürfen sogar ein Vermögen mit nach Hause nehmen. Nein, die Story ist selten dämlich und nicht der Rede wert.
Wären nicht ein Jean Reno, der genau das macht, was man vor ihm erwartet, und zwei wirklich erfrischend gut aufgelegte Schauspielkollegen, der Film wäre ein Desaster.
So erwarten den Zuschauer der DVD eineinhalb vergnüglich-alberne Stunden und eine Menge sehr gelungener Extras. Neben dem Interview mit Regisseur Gérard Krawczyk ist vor allem die französischsprachige Karaoke-Session mit Ryoko Hirosue und Jean Reno einen Blick wert.
Fazit: Dieser Film ist bestenfalls Mittelmaß. Wer die häufigen brutalen Szenen verkraften kann, wird mit humorvoller, launiger Schauspielkunst der drei Hauptdarsteller belohnt. Die füllen ihre etwas eindimensionalen Rollen sehr gut aus und sorgen immerhin für gute Unterhaltung.
Übrigens: "Wasabi" ist eine sehr scharfe Soße, die anscheinend außer Zubert kaum jemand verkraftet.
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