Kundenmeinungen
DIE Verfilmung für Fans des Romans, 15. März 2006
Jeder, der die Jugendromane von Erich Kästner kennt und schätzt, ist mit den Verfilmungen aus den 50er Jahren bestens bedient: authentischer und näher am Wortlaut der Romane geht es kaum, auch wenn Kästner bei "Pünktchen und Anton" - im Gegensatz zum "Fliegenden Klassenzimmer" und zum "Doppelten Lottchen" - nicht als Erzähler auftritt. Jene Angehörigen der MTV-Generation, die Bildwechsel im Sekundentakt gewohnt sind und für die ein Film ohne Action, Sex and Crime nicht sehenswert ist, werden diese Verfilmungen wohl altmodisch, verstaubt und langweilig finden, doch gelingt den alten "Originalverfilmungen" etwas, was keine Neuverfilmung (mit entsprechend modernisiertem Drehbuch) leisten kann (und will): Sie schaffen es (ganz ohne künstlichen Historismus) den Geist der Zeit, in der die literarischen Vorlagen entstanden sind, optisch einzufangen. Technisch darf man allerdings selbstverständlich nicht die heute gewohnten Maßstäbe anlegen, denn trotz digitaler Überarbeitung wird ein Schwarzweißfilm nicht bunt und eine Mono-Tonspur nicht zur Stereo- oder gar Dolby-Surround-Digital-Tonspur (auch wenn die DVD hinsichtlich der Qualität von Bild und Ton absolut akzeptabel ist!). Für jeden, der in der Lage ist, zugunsten einer adäquaten filmischen Umsetzung eines vorzüglichen literarischen Werkes auf die Errungenschaften des modernen Kinos zu verzichten, ist diese Verfilmung von "Pünktchen und Anton" von 1953 (und nicht von 1969, wie irrtümlich auf dem DVD-Cover angegeben!) ein Genuss in jeder Hinsicht und nur wärmstens zu empfehlen.
Film super, Ton denkbar schlecht, 28. Mai 2003
Die original Version von "Pünktchen und Anton" bleibt für mich die mit Abstand beste Verfilmung. Das Bild der DVD ist gut, doch der Ton unheimlich schlecht. Der ganze Filmgenuss geht dabei kaputt. Zum Glückhabe ich noch die "alte" Videokassette des sehr schönen Films. DVD's in so schlechter Qualität schrecken mich als Käufer immer mehr ab.
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