Kundenmeinungen
Für mich das beste Album von Moloko., 27. Januar 2008
Einfach anders, einfach gut. Mein Lieblingslied, Over and over.Alle anderes sind auch klasse und jedes für sich einzigartig. Super.
Alles andere als statisch, diese Statuen . . ., 31. Mai 2007
STATUES - das letzte Album des einstigen Traumpaares Róisin Murphy & Mark Brydon, wirkt mit Blick auf manch eigene Produktion, vor allem aber der Chart-Sound-Application-Sippschaft trendiger Beats und Sounds gegenüber, wie eine regelrechte Entrümplungsaktion. Geradezu, als hätte man einzelnen Klangspezialisten - von Korg bis Yamaha - ein hartes Carsting aufs Auge gedrückt; und selbst die wirklich auserkorenen Soundkreuzungen nochmal in die Reifeprüfung geschickt. Schließlich bedarf es - so scheint es - auch im Sound-Design ausgeklügelter Power, Filigranität und hochtemperiertem Öl [damit's auch wirklich gut rutscht ;-)...], um in der Königsklasse des ausführenden Tastendrückers aufgenommen zu werden. Unter Pop-Keyboardern dürfte es schwerlich einen zweiten geben, der seinem Berufsstand so sehr zur Ehre verhilft wie Eddie Stevens - nicht nur auf diesem Album. Mal mit wenigen Tupfern punktiert, mal tragend, breitgefächert, mal virtuos wie ein Organist; selbst über den guten, alten Vocoder mit eigener Stimme beteiligt, wird nichts ausgelassen, den Hörer einzuladen, ihn mitzunehmen und teilhaben zu lassen an all den Geschichten, die Miss Murphy uns hier mit leichtem Rauch in der Stimme kredenzt. Moloko formieren Statuen, die sich alles andere als statisch verhalten, die allesamt frisch und äußerst tanzbar [!] daherkommen.Róisin Murphy's Gesangsstil wirkt wie mit wenigen Kreidestrichen skizziert, prosaisch, akzentuiert sachlich; doch weit drinnen zutiefst charismatisch und verletzlich. ... What if I drown in this sea of devotion / Just a stone left unturned/My need is deep/Wide endless oceans/Feel it furious/The fire burns on ...... Got to find me somebody/But there's nobody/To love me/And it's driving me crazy/But there's nobody to love me ... [Auszug »Forever more«]Diese Songsammlung, bei der selbst nach dem x-ten Hören die Neugierde, die Freude am Experimentellen, Explosivem, Unvorhersehbaren nicht nachlässt, birgt nicht einen schwachen Track. Mit dem Titel »Over and over« beschließt das Album all die Höhen und Tiefen - nicht nur dieser 10 gereiften Songs, sondern ganz vermeintlich bezieht es auch halbzweideutig Stellung zum Bruch interner Unüberwindlichkeiten . . . . . . I've given all I had to give/But you gave up ... Over and over/It's over ...Nichts für Halbhinhörer, nichts für Festgelegte; jedoch eine unbedingte Kauf-Empfehlung auch Jenen, die Electropop gegenüber voreingenommen sind. Moloko wird sie eines Besseren belehren...-------------------------------------- Klangqualität: 4-5 Sterne Eigenständigkeit: 5 Sterne Interpretation: 5 Sterne-------------------------------------- Qualitativ ebenbürtige Veröffentlichungen der Gruppe: » Do you like my tight sweater? (1995) « » I am not a doctor (1998) « » 11.000 Clicks (2003) « [DVD] » Catalogue (2004) » [Best of - Sampler]© apostrophé 2007 [sprich: apostrofie]
Muss man haben, Teil 2, 4. Februar 2007
Mit dem Album "Statues" gelingt Moloko gar noch eine Steigerung gegenüber dem herausragenden Vorgänger "Things To Make And Do". Und deshalb gilt, was dort galt, hier erst recht, nämlich: Muss man haben! Gleichzeitig ist "Statues" aber auch völlig anders als "Things To Make And Do". So wird es zuallererst von wunderschönen, berührenden Melodien bestimmt, die dem Hörer dieses unbeschreibliche Soundtrack-Feeling verschaffen, in dem man sich am liebsten verlieren möchte. Kopfkino sozusagen. Und am Ende, nach unzähligen Durchläufen, muss man sich zwingen, die CD überhaupt wieder aus dem Player zu nehmen. Auf die Suchtgefahr sei also hiermit hingewiesen. Roisin Murphy ist aber auch wirklich eine großartige Sängerin! Selten findet man soviel persönlichen Ausdruck in einem Gesangsvortrag! Die Instrumentation ist auch hier wieder außergewöhnlich gelungen und die Lyrics genügen selbst hohen Ansprüchen. Normalerweise würde ich jetzt meine Lieblingstracks (gedacht als Anspieltipps) aufzählen, aber ich kann mich einfach nicht entscheiden. Also: Einfach reinhören und zutiefst begeistern lassen!
Moloko auf dem Weg zum Evergreen, 28. Juni 2005
"Statues" kocht die Essenz der früheren Alben zusammen und fügt einige aufregende neue Geschmacksrichtungen hinzu. Aber der Reihe nach: Man findet die bratzigen Hooks des Debüts, die sich so wiederborsitg ins Ohr fräsen (z.B. "Come on"), es gibt die feinsinnig verfrizzelten Meisterwerke vom unterschätzten weil anspruchsvollen "I'm not a doctor" (z.B. "Over & over) dazu den etwas melancholischen Unterton von "Things to make and do". Was ist neu? Moloko entdecken die Magie echter Instrumente, und so kommt eine ganz neue Wärme und jazzige Leichtigkeit in die Songs. So überrascht der Opener mit akustischen Gitarren, Orgel und Geigenflächen."Blow x blow" überrascht mit eleganten Bläseriffs, die auch Donald Fagen gut zu Gesicht stünden, "The only ones" scheut sich nicht vor süßlichen Geigen zu Vocoder-Stimmen und Harfengeplingsel. "Over & over" ist dann pures Breitwand-Kino. So gewinnt auch die Stimme von Roisin Murphy neue Wärme und jazzigen Schmelz. Eine CD ohne Hänger, konzentriert und verspielt zugleich, kantig und trotzdem eingängig, technisch und sentimental - der "momentane" Höhepunkt einer Karriere.
Tolle Sängerin!, 30. April 2004
Wer Moloko schon mal live gesehen hat, weiss, wovon ich rede. Soviel gute Stimmung verbreitet kaum jemand auf ner Bühne und gesanglich ist diese Dame kaum zu toppen. Ein Album, das man schon haben sollte, wenn man nicht total out sein will.
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