Kundenmeinungen
Gelungener und einzigartiger Soundtrack, 24. Januar 2006
Liebe Hörerin, lieber Hörer!
James Bond kehrte 1969 als Doppel-Null-Agent wieder in den Geheimdienst seiner Majestät zurück. Der sechste Bond-Soundtrack wartet mit traurigen, langsamen, aber auch peitschend schnellen und bedrohlich wirkenden Klängen auf. Titel wie "Try" oder "We Have All The Time In The World" (instrumentale Version) könnten auch genausogut in einer Cocktailbar gespielt werden. "Do You Know How Christmas Trees Are Grown?" lockert die anfänglich melancholische Stimmung auf. Hörenswert sind die beiden Filmtiteltracks ("We Have All The Time In The World" und "Main Theme - On Her Majesty's Secret Service") "Gumbolds Safe", "Bond Meets The Girls" und "This Never Happenend To The Other Feller"-----------------------------------------------------------------Fazit: Großartige Bond-Filmmusik: spannend, traurig, sanft und ironisch. So könnte man diesen Soundtrack nennen. Leider wiederholen sich meiner Meinung nach die Melodie des Titeltracks zu oft bzw. werden zu oft zitiert. Trotzdem ein sehr gelungener Soundtrack - besonders toll natürlich, wenn man den Film gut kennt. Empfehlenswert! Ich hoffe, dass ich Ihnen mit dieser Rezension helfen konnte.
Brilliantes musikalisches Meisterwerk!, 26. Februar 2004
"On Her Majesty's Secret Service" (Im Geheimdienst Ihrer Majestät) von 1969 ist John Barrys fünfter James-Bond-Soundtrack zum sechsten Teil der 007-Reihe und unbestritten einer der musikalischen Meilensteine alle James-Bond-Filme. Nach den submarinen, psychedelischen Exkursionen von "Thunderball" (1965) und dem exotischen Crossover aus japanischer Folklore und sphärischen Space-Age-Moods in "You Only Live Twice" (1967) stehen hier alpine Musikmotive und tieftraurige, romantische Melodien bei der tragischen Agenten-Liebesgeschichte in den Schweizer Alpen im Vordergrund.
Das Intermezzo von Einmal-Bond George Lazenby untermal Barry mit dem furiosen "This Never Happened To The Other Feller", das dem smarten australischen Model wie ein Maßanzug auf den Leib geschneidert ist - eine fünfminütige Extravaganza aus furiosem Big-Beat-Drive, Tragödie, Sinnlichkeit, Action, Sehnsucht und katzengleich dahinschleichenden Trompetenmelodien. Einfach wundervoll! Mit genausoviel fetten Grooves kommt das instrumentale Titelthema "On Her Majesty's Secret Service" daher, das auch für die grandiosen Verfolgungsjagden durch die Bergabhänge ("Ski Chase") und die zahlreichen beeindruckenden Actionszenen des Films eingesetzt wird. Fette Bläsersätze, Funk-Beats, Moog-Synthesizer-Loops und eine unwiderstehliche Melodie, die nicht zuletzt die Propellerheads 1997 zusammen mit dem offiziellen John-Barry-Nachfolger David Arnold würdevoll neu eingespielt haben. Der todtraurige Filmsong, der hier nicht als Titelmelodie herhält, ist Louis Armstrong ergreifendes "We Have All The Time In The World", der das bittere und ungewöhnliche Ende des Films nicht besser hätte untermalen können. Und auch die weiteren Stücke des Soundtracks, vor allem das grandiose "Journey To Blodfeld's Hideaway", dass die überwältigende Panoramasicht von einem Berggipfel aus förmlich spüren lässt, und die selbst bei scheinbaren Easy-Listening-Momenten wie "Try" und "Over an Out" fühlbare Bedrohung sind Höhepunkte dieser Filmmusik, die keinen einzigen Tiefpunkt aufweist. Selbst das kitschige Weihnachtslied "Do You Know How Christmas Trees Are Grown", gesungen von Nina, fügt sich perfekt in ds Gesamtbild ein (in der deutschen Filmfassung wird die eingedeutschte Version übrigens von Katja Epstein geträllert!). Bemerkenswert ist hier auch der Einsatz des damals eingeführten Moog-Synthesizers von John Barry. Während viele Artgenossen in der Rockmusik noch unsäglichen Lärm auf dem neuen Instrument fabrizierten, integriert Barry die synthetischen Klangwelten perfekt in die Melange aus Großorchester und Beat-Band, die der Musik noch einen zusätzlichen Drive verleiht. Die Neuauflage des Soundtracks von 2003 wartet nicht nur als digital remasterte Version mit einem schönen Booklet mit tollen Szenenfotos und Kommentaren auf, sondern auch mit 10 Bonustracks aus dem Film, die es aus Platzgründen nicht mehr auf die originale Langspielplatte geschafft haben. Und diese Titel sind teils wahre Juwelen, so wie das verführerische "Who Will Pay My Yesterdays" oder "Bond Meets The Girls", die jedem Loungecore-Retro-Sampler veredeln würden. Alles in allem eine mehr als gelungene Neuauflage des besten alles James-Bond-Soundtracks, der die werktreuste Verfilmung eines 007-Romans perfekt zur Geltung bringt.
On Her Majesty's Secret Service, 6. Januar 2004
John Barry kreiert wunderbare Filmmusik und mit dem Musik-Score zu "On Her Majesty's Secret Service" schafft er erneut einen großen Erfolg. Und auf dieser Remaster-CD finden sich neben den altbekannten Sounds und Songs auch zehn neue Stücke des großen Meisters.Mit viel Liebe und Harmonie spielt sich die Musik in den Film ein und ist auf dieser Remaster-CD wunderbar zu hören und zu genießen. Als würde jede Szene des Films in Gedanken neu auferstehen, so wird der Hörer von der Musik eingefangen, zumindest aber bezaubert. Großartige Sounds und wunderschöne Lieder bilden die perfekte Mischung für Barrys Musik-Score von 1969, "On Her Majesty's Secret Service".Natürlich gibt es zusätzlich zu dieser CD ein Booklet mit Hintergrundinformationen und Bildern. Ein wahres Muss!
Super Score von John Barry!!, 1. Juni 2003
John Barry's 5. Beitrag zur Bondserie ist schlichtweg superb! Nicht nur das endlich den Fans der komplette Score vorliegt, sondern wiedereinmal wurden einige alte Tracks in ihre ursprünglichen Fassung ergänzt.Track 2 This never happened to the other feller ist grandios um die 6. Gun Barrel Sequenz ergänzt worden. Lazenby Gun Barrel ist nach Dr. No der längste und ausserdem der letzte, der die beiden Namen der Produzenten im Vorspann erwähnt, es ist der vorletzte in der James Bond einen Hut auf hat, 007 sich hinkniet nach dem Schuss (!?) und das Blut den Akteur Lazenby komplett überdeckt. Warum? Nicht nachvollziehbar.Beste Stücke auf dem OHMSS Silberling, zweifellos Journey to Blofeld's Hideaway (jetzt in seiner kompletten Kinofassung zu hören) Bond und Draco, in der Barry diesesmal eine sehr ernste Variante des James Bond Themes kurz zum Besten gibt, Gumbold's Safe Break, natürlich das Track Escape from Piz Gloria (fast identisch im Ablauf wie der Main Title), Bobsled Chase und auf jeden Fall Louis Armstrong's We have all the time in the world, welches einer der schönsten Bondsongs aller Zeiten ist. Armstrong war lange krank, er verbrachte seine letzten Jahre in New York in einem Krankenhaus. Als Barry mehr über die Story von Richard Maibaum erfuhr, meinte er, James Bond verliebt sich und quittiert seinen Dienst. Dann hat er ja jetzt alle Zeit der Welt... We have all the time in world konnte dann nur von einem grandiosen Entertainer wie Louis gesungen werden. Also flog Barry zusammen mit Textschreiber Hal David nach New York und nahmen das Lied auf. Armstrong war sehr schwach, aber er schaffte es und landete sogar in den Charts. Kurz danach verstarb er leider.OHMSS ist ein Bondfilm mit Action, Humor, Sex und natürlich einem sehr guten Bondgirl. Diana Rigg ist das krasse schauspielerische Gegenstück zu Lazenby, der sich trotz keine Schauspielkenntnisse wacker geschlagen hat.Vom Bondscore am Anfang über grandiose Skiabfahrtsszene, Barry schafft alles, Gefühl, Spannung, Action, Erotik und Exotik.Super!
Die beste James Bond Filmmusik, 23. Mai 2003
Endlich ist sie nun erschienen!Diese Filmmusik von John Barry halte ich für eine der besten Filmmusiken und definitiv die beste der Bond-Reihe.Gerade das Titelthema ist unübertroffen.Diese neue Ausgabe ist um viele Tracks ergänzt worden, die in der bisherigen Veröffentlich leider gefehlt haben. Leider entspricht die Reihenfolge nicht derjenigen im Film.Lukas Kendal, der Herausgeber von FilmscoreMonthly, hat als Produzent dieser CD hervorrangende Arbeit geleistet. Die "Liner-Notes" von Jeff Bond gehen leider (aus Platzgründen wohl) nicht über die Handlung des Films hinaus.
Für jeden Bond-Fan und Freund der Musik von John Barry ist diese CD eigentlich ein Muß.
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