Kundenmeinungen
KLASSE!, 3. September 2008
Der Film erzählt die Geschichten von verschiedenen Menschen. Doch sie alle stehen in irgendeiner Beziehung zueinander. Und eins verbindet sie alle und führt sie zusammen: Liebe. Die einzelnen Geschichten und Beziehungen fügen sich zusammen wie ein Puzzle. Ein wundervoller, tiefgründiger Film über das Leben, die Liebe und Zwischenmenschliches.
Ein perfekter Film, 3. September 2008
Dieser Film war der erste der es geschafft hat bei mir nur vollkommene Zufriedenheit auszulösen und mir deshalb nicht den klitzekleinsten Anlass zur Kritik gibt. Ein beeindruckendes, schönes Werk, das auch durch die hohe Schauspielkunst der Stars lebt. Jeder Charakter ist schlüssig in sich selbst und ergänzt das Gesamtwerk hervorragend.Besonders beeindruckt hat mich Ryan Phillippes Rolle, der immer böse dreinguckend stets die richtigen Worte findet.
Viel Gefühl, 20. Juli 2007
Paul (CONNERY) ist schwerkrank und verbringt seine letzte Lebenszeit als Ehemann der großartigen Hannah (ROWLANDS). Gemeinsam arbeiten sie ihre Beziehung, sein Leben und seine Gefühle auf. Meredith (ANDERSON, einmal nicht auf der Suche nach Außerirdischen) ist auf der Suche nach einem Lebenspartner. Joan (JOLIE, mit rotem Kurzhaarschnitt) im Disco- und Alkoholnebel, verliebt sich in den zurückhaltenden, verschlossenen Keenan (PHILLIPPE). Hugh (QUAID, in einer großartigen Rolle) ist mehr oder weniger an der Seite von seiner fremdgängerischen Frau Gracie (STOWE). Und Mildred (BURSTYN) quält sich als treusorgende Mutter des an Aids erkrankten Mark (MOHR) bis zu seinem Ende...Eigentlich hat der Film nur eine Aussage: Eigentlich kann man gar nicht über Liebe sprechen, weil es das gleich wäre, als wenn man über Architektur tanzen würde. Trotzdem wird versucht Gefühle in einem Film zu packen.Dem Drehbuchautor und Regisseur Willard Carroll gelingt es in Episodenfilmmanier eines Robert Altman (Short Cuts The Player), die verschiedensten Paare vorzustellen, ihr Leben und ihre Beziehungen zueinander herauszuarbeiten und die Schwierigkeiten und Hürden aufzuzeigen. Er vermag es aber auch, die Freude und das Glück um am Ende das große Rätsel des Zusammenhangs aufzulösen. Kein Wunder, dass er 1999 bei den Filmfestspielen von Berlin für den Goldenen Bären nominiert war.Playing by Heart ist ein ruhiger Film ohne rasante Action, dafür aber mit Tiefgang und viel Gefühl. Der Film spricht Herz und Sinne an und bringt einen Hauch von "Romeo und Julia" in die moderne Welt des heutigen Los Angeles. Das Ensemble ist ohnehin handverlesen und spielt ausgezeichnet.Schade, dass dieser Film offenbar am Geschmack des anspruchslosen amerikanischen Publikums völlig vorbei gegangen ist. Bei Produktionskosten von 14 Millionen Dollar hat er dort im Kino nur 4 Millionen lukrieren können.Leben und Lieben in L.A. ist ein virtuoses Meisterwerk über Gefühle, Partnerschaften und Liebe.
mit Tiefgang, 16. April 2007
Dies ist einer der Filme die man sich schon allein wegen seiner herausragenden Schauspieler immer wieder anschauen kann.Aber auch die Suche nach Liebe, oder vielmehr die aufgegebene Suche nach eben jener, wird hier in einer episodenhaften, fein verwobenen Geschichte von elf Menschen in L.A. geschildert. Mit viel Gefühl und Realismus, über Stolperfallen, Ängste und Probleme hinaus finden in diesem Film einige die Liebe in ihrem Leben und trauen sich sie zuzulassen. Eine sehr bewegende Geschichte, die unter die Haut geht und sowohl spritzig als auch melanchonisch ist.
Nicht nur für Romantiker, 1. Februar 2007
Ein sehr schöner und ruhiger Film aus dem Jahre 1998, welcher mit absoluter Starbesetzung daherkommt. Anfangs lernt man in den einzelnen Episoden mehr über die jeweiligen Charaktere und ihre Probleme kennen, bevor nachher die Auflösung des Puzzles zum gewünschten Aha-Effekt führt. Ohne viel Schnickschnack, dafür mit wirklich tiefgründigen Szenen schafft der Film, den Zuschauer zu berühren, Gefühlskino, welches romantisch, aber nicht kitschig wird. Und das nicht zuletzt wegen der tollen Darsteller.
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