Kundenmeinungen
Charmbracelet - Ein wahres Glücksarmbändchen, 23. April 2005
Nachdem Mariah Carey im Jahre 2001 von Sony/Columbia zu Virgin/EMI umzog, folgt nun der nächste Labelwechsel. Diesmal geht es von Virgin, die Mariah nach dem mehr oder weniger gefloppten Album "Glitter" mit einer Abfindung von 50 Millionen Dollar ganz schnell wieder loswerden wollten, zu Island/Def Jam. Dort bekam Mariah auch die Chance ihr eigenes Label unter den Fittichen von Island/Def Jam zu gründen. Sie gab ihrer Platten-Company den Titel "MonarC", nach dem Vorbild des Schmetterlings Monarch, der seit dem "Butterfly" Album 1997 Mariah's Markenzeichen ist. Mit neuer Plattenfirma und neuen Songs wurde im Winter 2002 das Album "Charmbracelet" (Glücksarmbändchen) veröffentlicht. Weltweit lief es besser als zuletzt "Glitter", obwohl dies um Einiges besser ist. In den USA schaffte es das Album auf Rang 3, in Deutschland dagegen nur in die Top 40. "Glitter" war noch #7. Als erste Auuskopplung wählte Mariah nicht wie sonst einen Hitmaker alà "Fantasy" oder "Heartbreaker" aus, sondern entschied sich erstmals für eine Ballade, die den Titel "Trough The Rain" trägt. In dem Song geht es um die schwierige Zeit die Mariah im Jahr 2001 durchmachen musste, der Titel allein sagt es schon: Sie ging "durch den Regen". Doch am Ende jedes Tunnels ist ja bekanntlich immer ein Licht. Dieser Track kommt mit voller Carey-Stimmgewalt daher, wie wir es seit "Rainbow" nicht mehr erleben dürfen. Ihre grandiose Stimme verursacht Gänsehaut-Feeling und der Song sprüht nur so vor Power. Mit dieser Ballade hat Mariah einen großartigen Hit gelandet, der noch lange Zeit in den Ohren hängen bleiben wird. Dass "Trough The Rain" aber nicht die einzige Ballade auf "Charmbracelet" ist erfahren wir beim Weiterhören. Auf dem Album befinden sich nämlich auch noch die wundervolle R'n'B/Soul Ballade "I Only Wanted", die das Schlafzimmerfeeling von "My All" pflegt und Carey's Stimme vollkommen zum Ausdruck kommen lässt, das von Gospel-Einflüssen geprägte "My Saving Grace" und das großartige Cover "Bringin' On The Heartbreak" von Def Leppart. Es ist großartig aus einer Hardrock-Nummer eine so gefühlvolle Rock-Ballade wie "Bringin' On The Heartbreak" zu machen. "Sunflowers For Alfred Roy" ist, wie der Name schon sagt, an ihren verstorbenen Vater Alfred Roy Carey gerichtet. Es ist ähnlich wie "Petals" ein Song-Gedicht zum Mitschluchzen. Dass "Charmbracelet" aber auch über Hip Hop-Nummern verfügt, beweist bereits die zweite Singleauskopplung "Boy (I Need You)" mit Cam' Ron. Der Song ist von eben Cam' Rons Hit "Oh Boy" gesampelt wurden. Der Track ist große Klasse. Mariah's Stimme klingt zwar etwas wisperig, bei diesem Song passt das aber. Einzig nervend ist das ständig reibquakende "Boy", darüber sieht man aber hinweg. Schlimmer wird es da bei "You Got Me", ebenfalls ein R'n'B/Hip Hop track im Duett mit Jay-Z und Freeway. Der Song ansich ist super, dennoch stört das ständige "You Got Me" von diesem Pseudo-Schlumpf im Hintergrund. Sonst ist der Track, trotz wiederholtem wispern von Mariah, gut. Weitere Highlights des Albums sind "Yours" und "The One". Ersteres wurde von Jimmy Jam & Terry Lewis, zweiteres von Jermaine Dupri, einem langen Weggefährten von Mariah, produziert. Beide Tracks verfügen über einen eingängigen Chorus und die richtige Melodie. Einfach klasse. "Clown" ist textlich gesehen sehr gut, hier rechnet Mariah mit den angeblichen Gerüchten um eine Affäre mit Eminem ab. Das Wispern von MC passt bei diesem Song besonders gut, da man sich ihn einfach nicht mit vollem Volumen gesungen, vorstellen kann. Kommen wir nun zu den schlechteren, oder besser gesagt eher "nicht so guten" Songs auf "Charmbracelet". Da hätten wir "You Had Your Chance", "Lullaby" und "Irresistible". Die Songs sind gut, aber dennoch gehören sie auf diesem Album eher zu den schlechteren. "You Had Your Chance" hat zwat eine eingängige Melodie, wird aber durch das Wispern von Mariah und der langweiligen Strophen schnell langweilig. Genau das gleiche gilt für "Lullaby", auch dieser track gefällt, aber es fehlt das gewisse etwas. Am schlimmsten ist da noch "Irresistible" mit der West Side Connection. Die Rapper brüllen andauernd in den Song und Mariah's sowieso schon leise Vocals gehen komplett unter. 7 Aurelius, die auch schon mit unter anderem Ashanti zusammen arbeiten, produzierten die Jazz-Nummer "Subtle Invitation". Ein netter Song, doch wer den Jazz nicht mag, sollte weiterklicken in der Tracklist. Nun zum letzten Punkt: Dem "Trough The Rain" Remix, der mit Kelly Price durchaus gelungen ist, wasm man nicht oft von Remixes behaupten kann. Fazit: Klasse Album, welches defintiv die Rehabilitation ins Musikgeschäft war, aber dennoch nicht an den Vorgänger "Glitter" herankommt. Eines der großen Probleme auf "Charmbracdelet" ist Mariah's Stimme. Meistens wispert sie sich durch die Tracks und das verlangt sehr genaues zuhören. Außerdem fehlt dem Album ein Hitmaker alà "Loverboy".
Gut, 25. Dezember 2004
Mariah hat eine wahnsinns Stimme. Es kam mal etwas im TV, und die sagten, Mariah sei die Sängerin mit den meisten Oktaven(5 Oktaven), Whitney Houston (4.5 Oktaven). Ich demke, dass die zwei, die einzigen wahren Sängerinen mit einer ricjtigen Stimme sind!!! Ich finde es auch toll, das Mariah und auch Whitney öffentlich zum King of Pop stehen. Mariah sagt bei Konzertauftritte, dass sie den Song "Trough the rain" Michael Jackson widmet! So süss von ihr... Sie hat eine tolle stimme!!!!!
I found my saving grace within you, Mariah!, 19. November 2004
Mit einer über fünf Oktaven reichenden Stimme steigt Mariah Carey Anfang der Neunziger zur erfolgreichsten Künstlerin der Dekade auf. Sie bricht zahlreiche Rekorde und produziert fünfzehn Nummer-Eins-Singles. Ihr Album "Glitter", das im Übrigen viel besser als sein schlechter Ruf ist, verkaufte sich weltweit "nur" 5 Millionen mal und floppte laut Presse daher. Viele hatten Mariahs Musikkarriere für tot gesagt, denn man hatte nicht mit einem solchen Meisterwerk wie "Charmbracelet" gerechnet.
Mit Hilfe erstklassiger Produzenten wie Jermaine Dupri, Jimmy Jam und Terry Lewis sowie mit tatkräftiger Unterstützung von Rappern wie Cam'ron und Jay-Z präsentiert sie erneut eine ebenso ausgewogene wie eingängige Mischung aus verführerischen Pop-Melodien, entspannten Soul-Harmonien und dezent eingestreuten HipHop-Elementen. Das Album, das sich von den textlichen Inhalten als ein sehr persönliches, intimes Werk präsentiert, lebt einmal mehr von Mariahs faszinierender Stimme, ihrem ebenso grandiosen wie produktiven Songwriting und ihrer bestechenden, stilistischen Vielseitigkeit. Diese Qualitätsmerkmale wurden bereits auf der ersten Single-Auskopplung, der bezaubernden, epischen Ballade "Through The Rain" offensichtlich, die Mariahs einzigartiges Können (nicht nur als Sängerin, sondern auch als Songwriterin) massiv unterstreicht. Herzzereißend sind auch die traurige Piano-Ballade "I Only Wanted" und vor allem das traumhafte, an ihren verstorbenen Vater gerichtete "Sunflowers For Alfred Roy". Im ruhigen, harmonischen Gospelstück "My Saving Grace" beweist Mariah bei den letzten Vocals einmal mehr, was für eine Ausnahmestimme sie doch hat. Ebenfalls genial ist die für Mariahs Verhältnisse rockige Ballade "Bringin' On The Heartbreak", ein Cover des gleichnamigen Def Leppard Hits, welches außerordentlich gut gelungen ist. Neben solchen unvergleichlichen Balladen bietet der Geniestreich "Charmbracelet" aber auch noch sanfte Uptempo-Numbers und R'n'B-Tracks wie "The One" und "Yours", deren süße Meldodien einfach nur zum Träumen einladen. In "Subtle Invitation" lässts Mariah ungewohnt jazzig angehen, was aber auch wirklich genial klingt. "You Got Me" und "Boy (I Need You)" sind sehr melodisch, wirken zugleich quirlig und erfrischend aufgrund der niedlichen, computermanipulierten Stimme. "Irresistible (West Side Connection)" gibt einen äußerst coolen Flow zum Besten. Cool und zart zugleich scheinen "Clown", "Lullaby" und "You Had Your Chance": Drei geniale Midtempsongs, die einem mit nicht mehr aus dem Ohr gehenden Melodien betören. Extra erwähnt werden sollte auch noch das wundervolle Booklet, welches die Songtexte und schöne Fotos von Mariah erhält, welche mit viel Kreativität ein Album geschaffen hat, das mit wunderschönen Melodien und gefühlvollen Lyrics sogar noch ihr Meisterwek "Butterfly" übertrifft und mir immer wieder sehr viel Kraft spendet. Thanks a lot, Mariah! Because of you I believe again that after every storm eventually a rainbow appears.
Mehr Power bitte, Frau Carey, 13. August 2004
Nun, insgesamt ist dieses Album sicherlich nicht schlecht und meine gegebenen 4 Sterne auch absolut berechtigt und verdient. Dennoch muss man sich erst an den etwas, nun sagen wir "anderen" Stil von Mariah Carey gewöhnen. Es sind solche Lieder die Rhytmisch genau den richtigen Nerv getroffen haben, aber trotzdem nicht 100% überzeugen.Ich frag mich wofür diese Frau so eine einzigartige Stimme geschenkt bekommen hat wenn sie sie nur für Lieder wie THROUGH THE RAIN, I ONLY WANTED, MY SAVING GRACE und natürlich noch weiteren einsetzt. Bei einem großteil der meisten Lieder sehnt man sich nach einem musikalischen Höhepunkt wie man ihn normaler weise von Mariah Carey gewohnt ist. Statt dessen säuselt Mariah genau an diesen Stellen ungewohnt leise und geht verschwenderisch mit ihrer Stimme um.Trotz dieser Kritik überwiegen die eindeutig stärkeren Lieder von Mariah Carey und ihrer Stimme und machen diese CD einzigartig wie ihre Sängerin.
Doch nicht *Classic Mariah*:(, 9. Juli 2004
"I can make it through the rain - I can stand up once again", singt Mariah Carey in ihrer ersten Single "Through the rain" aus dem neuen Album "Charmbracelet" (zu dt. "Freundschaftsband"). Und das ist auch das, was alle ihre Fans sehnlichst gehofft haben nach all den negativen Schlagzeilen über einen angeblichen Nervenzusammenbruch, den Rausschmiss bei Virgin, dem Flop ihres Filmdebüts "Glitter" und dem dazugehörigen Album. Mann sollte aber bei so viel Klatsch auch mal versuchen zwischen den Zeilen zu lesen. Mariah erholte sich laut eigenem Bekunden dieses Jahr auf Capri von ihrem Schwächeanfall verursacht durch unermüdliches Arbeiten und keinen Schlaf (für mehrere Wochen), der fälschlicherweise von der Presse als Nervenzusammenbruch oder sogar als Selbstmordversuch dargestellt wurde.Die Sängerin verneint dies vehement. "Sie habe nie vor gehabt sich das leben zu nehmen oder Ähnliches." Und das hört man auch auf ihrem neuen Werk, das auf Capri eingespielt wurde. Mariah hat neben Jimmy Jam und Terry Lewis (Janet Jackson), Jermaine Dupri und 7 Aurelius auch etwas unbekanntere Songschreiber mit an Bord. Einer davon ist Lionel Cole, mit dem sie "Through the rain" schrieb, ein sehr positiver hoffnungsvoller Song mit einem grandiosen stimmlichen Finale. Leider klingt Mariahs Stimme nicht überall so überzeugend und phänomenal wie dort. In den meisten der Songs zieht Mariah wieder ihr typisches *Gewisper* einer starken Lead-Stimme vor. Zudem sind fast alle Songs bestückt mit diversen verschachtelten Gesangsspuren und mehrfach gedoppelten Backgroundstimmen, welche die Songs teilweise etwas wirr erscheinen lassen, da der Hörer gar nicht weiß, auf welche "Mariah" er sich zuerst konzentrieren soll. Die angekündigte *Classic Mariah* findet man hier also nicht. Sowieso erinnert das Album vom musikalischen Stil her sehr an das Album "Rainbow" - viele softe R&B-Tracks und einige Balladen - vom textlichen Stil hat es jedoch eher die Aussagekraft von "Butterfly" - sehr emotionale und persönliche Texte. Höhepunkte sind das rockige Def Leppard Cover "Bringin'on the heartbreak" sowie das Big Band angehauchte "Subtle invitation" - beides eher ungewohnte Stücke für Carey. Ein weiterer guter Song ist dann das Gospel-lastige "My saving grace", auch wenn es nicht den gleichen Suchtfaktor besitzt wie "Anytime you need a friend" oder "When you believe". Es ist dennoch eine sehr schöne Ballade mit Mariah in stimmlicher Bestform. Mit "I only wanted" hätten wir dann noch eine Ballade im Stil von "My all", die aber nicht so einzigartig ist wie "My all". "Sunflowers for Alfred Roy" ist wohl das persönlichste Lied der CD, welches Mariah ihrem kürzlich verstorbenen Vater gewidmet hat - ein sehr guter langsamer verträumter Song. Für weiteres Aufsehen sorgen die R&B-Stücke "The one", das an Eminem gerichtete "Clown", das überaus witzig arrangierte "You got me", "Yours" und das groovige "Irresistible (West site connection)". Aber von der Melodie und den Grooves überzeugen eigentlich alle Stücke bis auf das sehr langweilige "Boy" mit Rapper Cam'Ron. Mariah verzichtet auf dem Album weitgehend auf Gastauftritte, was noch mal ein weiterer Pluspunkt ist. Und wenn, sind diese Auftritte eher im Hintergrund platziert. Einzig der Rap am Anfang von "You got me" hätte besser weggelassen werden sollen.
Fazit: Mariah liefert ein gutes neues Werk ab, auch wenn ihre Stimme meist eher enttäuscht und man immer darauf wartet, dass sie mal so richtig loslegt wie früher bei "Make it happen" oder "Without you". In einigen wenigen Songs tut sie das dann auch, wenn auch viel zu selten. Die guten Melodien "retten" aber so einiges und die Texte sind sehr schön. Zu guter Letzt lohnt sich das Album schon wegen der letzten drei Tracks und damit meine ich nicht den schlechten Remix von "Through the rain" mit den spärlichen Gast-Vokals von Joe und Kelly Price ganz am Ende des Albums. Aber man kann ja einfach den CD-Player vorher ausmachen:)Tips: "Bringin' on the heartbreak", "Subtle invitation" und "My saving grace"
|